Mittwoch, 9. Mai 2012

Des Kaisers neue Kleider

Von Stefan Sasse

Im Märchen "Des Kaisers neue Kleider" verkauft ein findiger Geselle dem Kaiser die titelgebenden neuen Kleider, die in Wahrheit gar nicht existieren. Ab da läuft der Kaiser nackt herum. Da der Verkäufer erklärte, dass nur kluge Menschen die Kleider sehen könnten, tun natürlich alle so, als ob sie sie sehen könnten, bis ein Kind in seiner Unschuld alles aufdeckt. Wenn es für Angela Merkel schlecht und für Europa gut läuft, so könnten die Wahlen in Frankreich und Griechenland für ihre Austeritätspolitik genau diesen Effekt haben. Im Falle Frankreichs gibt es bereits erste Anzeichen dafür; sollte Griechenland sich dazugesellen, so dürfte ihr der Austeritätsladen um die Ohren fliegen. Das gesamte Paradigma der Austeritätspolitik, die Merkel Europa im Bündnis mit Sarkozy in den letzten drei Jahren aufzwang, beruht auf der Alternativlosigkeit dieser Politik. Sie ist unpopulär, tut weh und schadet der Wirtschaft. Einen solchen Kurs kann man nur fahren, wenn die Alternative hinreichend diskreditiert ist. Das gelang dank der Dominanz der entsprechenden Denkrichtung in der Ökonomie, in der Leitbilder wie die von Krugman so treffend verspottete "confidence fairy", also die Zuversichtlichkeits-Fee, die quasi auf magische Weise das Wachstum ankurbelt wenn "die Märkte" nur fest genug an die Inflationsbekämpfung der Zentralbank glauben, bislang relativ gut.

Nur, mit Ausnahme Deutschlands, das als fette Spinne im Netz bislang von den herbsten Auswirkungen der Austerität verschont blieb, sind die Bevölkerungen Europas mehrheitlich reichlich unzufrieden mit dieser Politik und glauben, ebenfalls im Gegensatz zu Deutschland, nicht an die Alternativlosigkeit. Oder sie sind verzweifelt genug, dass es ihnen mittlerweile egal ist. Merkels große europapolitische Koalition, die auf einem Bündnis der konservativen Staatschefs von Frankreich über die Niederlande nach Italien und Griechenland beruhte, ist auseinandergebrochen. In jedem Land, das seither gewählt hat, wurde die Regierung abgewählt. Erst zerbrach die Rechtskoalition in den Niederlanden, dann wählte Frankreich den Merkel-Gegner Hollande, der mit dieser Opposition dezidiert Wahlkampf betrieb, und nun haben die beiden vormals größten Parteien Griechenlands, die gemeinsam eine Art Notregierung zur Durchführung der drakonischen Maßnahmen betrieben hatten, nicht einmal mehr mit dem Gewinnerbonus eine gemeinsame Mehrheit (in Griechenland bekommt die stärkste Partei 50 Sitze extra, was in diesem Fall fast einer Verdopplung der gewonnen Mandate für die Konservativen entspricht, ohne dass dies ihnen helfen würde).

Das überraschende - der Neue-Kleider-Effekt sozusagen - ist die Reaktion "der Märkte". In düstersten Tönen war der Zusammenbruch vorausgesagt worden, wenn die auf die Austeritätspolitik eingeschworenen Regierungen ihre Mandate verlören. Bisher ist in den Niederlanden kein Chaos ausgebrochen. Die französischen Börsenkurse stiegen sogar leicht. Nun starrt alles gebannt auf Griechenland. Sollte sich die Situation von Hollandes Wahlsieg verstetigen und Frankreich keine negativen Effekte durch "die Märkte" erleiden, wenn es neben der Spar- auch eine Wachstumspolitik initiiert, so wird bereits ein Schleier von Merkels Politik gerissen. Sollte, was durchaus nicht unmöglich, ja nicht einmal unwahrscheinlich ist, die Anleihesituation für Frankreich sogar besser werden, so fällt ein enormer Eckstein aus Merkels Gebilde. Es hängt dann von der Europäisierung der Öffentlichkeiten in der EU ab, wie viel Bedeutung dem beigemessen wird; es könnte aber durchaus ein Dammbruch werden. Sollte sich dieses Spiel in Griechenland wiederholen, wo die zur Regierungsübernahme entschlossenen Parteien bereits ihre kategorische Ablehnung einer weiteren Durchführung der Sparpolitik bekundet haben, so stünde Merkel nackt da. Es bräuchte dann nur noch ein Kind, das mit dem Finger auf sie zeigt und es allen deutlich macht.

Kommentare:

  1. Wieso sollten die Märkte auch zusammenbrechen? Sollten Konjunkturprogramme durchgeführt werden, dann steigt das Wirtschaftswachstum und die Märkte sind glücklich, da mehr verkauft wird. Sie "Märkte" sind die Finanzmärkte. Dort ist man wahrscheinlich nicht glücklich, da höhere Steuern, weniger Subventionen und mehr Regulierung droht.

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  2. Die Lösung heisst "Die Quadratur des Zirkels":

    "Was die Politik tun muss ist, hier ganz klar das Signal geben, dass es nicht ein "entweder, oder" ist, also nicht entweder Sparen, oder Wachsen, sondern ein "sowohl als auch". Europa braucht in dieser kritischen Lage sicher beides: es braucht eine Wachstumsperspektive und einen Sparpakt."
    (Professor Straubhaar, 7.5.2012)http://www.dradio.de/dlf/sendungen/wirtschaftundgesellschaft/1750107/

    der Herr Karl

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    1. Immer das Selbe: Straubhaar meint damit den Armen die butter vom Brot sparen (=Sparpakt) damit die Reichen das so "ersparte" Geld mit vollen Händen raus werfen können (=Wachstumsperspektive).

      Funktioniert ja auch wunderbar....beam me up Scotty, aber bitte bitte schnell!

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  3. Es gibt nicht nur Austerität.

    Korruption.
    Es darf nicht sein, dass Unternehmen Aufträge kaufen können.
    Es darf nicht sein, dass Regierungen verdeckt den Export subventionieren.

    Kampfbegriff Wettbewerbsfähigkeit.

    Es gibt keine ABSOLUTE Wettbewerbsfähigkeit.

    "Wenn die internationale Wettbewerbsfähigkeit in den von der Euro-Krise geplagten Staaten zu Lasten der Löhne der Arbeitnehmer wiederherstellt werden soll, dann ist es eine andere Form des Dogmas, welches auf TINA (There Is No Alternative), einer Methode der Meinungsmache beruht, schreibt William K. Black in einem lesenswerten Eintrag in New Economic Perspective.

    Das ist, was „Road to Bangladesh“ genannt wird, unterstreicht Black. Die einzige Möglichkeit, einen Wettlauf nach unten (race to the bottom) abzuweisen, ist das Spiel nicht zu spielen und ein neues System zu schaffen, wo es nach oben führt."

    http://acemaxx-analytics-dispinar.blogspot.de/2012/05/anleihemarkte-und-europas-sparkurs.html

    Arbeitsproduktivität.

    Wie kann ein Länderübergreifender Wissenstransfer in Gang gesetzt werden.


    .....

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  4. @Herr Karl

    Wer soll sparen, wer soll mehr ausgeben?

    Es ist nicht möglich zu sparen indem weniger verbraucht als produziert wird.

    Warum erklären die Medien alles so schlecht?

    Wahsen bedeutet in letzter Konsequenz, mehr konsumieren.

    Wer soll mehr konsumieren?

    Ist es überhaupt notwendig mehr zu wachsen, damit Niedriglöhner mehr konsumieren können?

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  5. @Anonym 11:28:00

    Das Straubhaar-Zitat ist für mich natürlich eine wirtschaftspolitische Bankrotterklärung. Wenn man nicht mehr weiter weiss, greift man zum Zauberstab.
    Ich wundere mich nur noch, dass dieses "Rezept" nicht von den Leitmedien zerrissen wird.

    der Herr Karl

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  6. In der Arbeiterschicht gibt es den Spruch "einenm nackten Mann kann man nicht in die Tasche greifen" und seit ich dieses post gelesen habe, frage ich mich, warum es dennoch versucht wird. Die alte Keynes'sche Idee des "sich aus der Krise herauskaufen" hat schon in den 1930er Jahren trotz new deal nicht funktioniert. Ist die Verzweiflung so groß, dass sie dennoch versucht wird? Aber am amüsantesten finde ich die Vorstellung, dass "Staatsmänner" wie Hollande, die im Wahlkampf die Reichen und die Märkte beschmipft haben, nun bei Pimco oder anderen betteln gehen, denn die leeren Staatskassen müssen ja von jemandem gefüllt werden, auf Dauer wird die Umverteilung staatlicher Obligationen auf staatlich gestützte Banken nicht funktionieren. Aber, wenn das Wachstum kommt, falls es kommt und mehr als 2% beträgt, dann wird alles besser - und natürlich werden dann die aufgelaufenen Staatsschulden wieder abgetragen, schon damit die Zinslast erträglich bleibt und das Ranking nicht unter AA oder A+ fällt - das beste an Politikern ist, dass sie diesen Krempel vermutlich wirklich glauben und in drei Jahren erzählen sie uns dann, warum alles anders gekommen ist, als sie gedacht haben, wenn sie nicht durch die nächste Wahl von dieser Pflicht entbunden werden.

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    1. Was schreiben sie da für einen Stuss zusammen. Wer in Frankreich will den Arbeitern Angestellten oder sonstigen Lohnabhängigen in die Tasche greifen ? Es geht doch darum, dass
      Hollande, wenn ich richtig verstanden habe, den Vermögenden in die Tasche greifen will, um damit eine keynesianische Wirtschaftspolitik zu finanzieren. Also keine neuen Schulden, sondern neue Einnahmen. Und wenn sie,wie es scheint, den Politikern nichts mehr zutrauen,
      auf wen oder was setzen sie dann ? Auf die freien Märkte etwa ?

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    2. Lesen hilft:
      Ich habe geschrieben: "Staatsmänner wie Hollande, die im Wahlkampf die Reichen und die Märkte beschmipft haben". Wo finden Sie hier das Wort "Arme". Scheinbar ist Ihre Ideologie hier mit Ihnen durchgegangen. Apropos durchgehen: Wenn man den Reichen zu sehr in die Tasche greift, dann gehen die einem auch durch (die Lappen), und wenn ich mir ansehe, wie Little Paris (größte Ansammlung von Franzosen außerhalb von Paris in London) langsam und stetig wächst, dann frage ich mich, wo Hollande die Reichen hernimmt, denen er in die Tasche greifen will.

      Und ja, ich vertraue mehr den Märkten, denn Märkte betreiben keine Klientelpolitik und Staaten haben sich ja immer dann, wenn es um Umverteilung geht, als sehr effizient erwiesen, gell? Deshalb haben wir ja jetzt den Salat in Griechenland, Portugal, Spanien, Deutschland ... Aber darüber werde ich mit Ihnen nicht diskutieren, denn Sie wissen ja schon vorher, was Stuss ist - warum sollte ich auch, ich lebe in England und entsprechend kann mir der kontinentaleuropäische "Stuss" eigentlich egal sein, Cameron sei Dank.

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    3. Natürlich betreiben Märkte Klientelpolitik. Was denn sonst? Die Klientel ist z.B. der Kapitaleigner und der betreibt Klientelpolitik für sich selbst. Angesichts des Ungleichgewichts der Macht und Information an den heiligen Märkten führt das ganz automatisch zu: Oben immer mehr und unten bleibt nichts als Arbeit zu immer weniger Lohn.

      Das ist ja 'ne tolle Perspektive die Sie hier aufzeigen. Da ist mir eine Klientelpolitik die das Volk als Klient hat (und das sind in erster Linie die berühmten 99%) aber wesentlich lieber.

      Tut mir leid aber Sie sind völlig verblendet. Allein schon die Idee der Markt würde es richten und am Ende käme es beim reinen Markt zu irgendeiner Form der Ergebnisgerechtigkeit ist nicht von dieser Welt sondern gehört eher in die Kirche. Sehen Sie es mal so: Wenn ich einen großes Messer hab und Sie haben nur das Versprechen auf ein Messer in ferner Zukunft. dann bin ich bestimmt für einen Kampf im Ring. Wenn Sie dann auch dafür sind, dann ist Ihnen wirklich nicht zu helfen.

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    4. 'Die alte Keynes'sche Idee des "sich aus der Krise herauskaufen" hat schon in den 1930er Jahren trotz new deal nicht funktioniert.'

      Oh doch, gerade das sie funktionierte machte ihre absolute Überlegenheit in der Welt der Ökonomie bis in die 60er Jahre der Globalsteuerung aus!

      Der New Deal hatte seine Schwächen, aber deficit spending funktionierte hervorragend spätestens ein paar Jahre danach.

      Chamberlain ist leider nur noch für München 38 bekannt, nicht für seine Wirtschaftspolitik, aber man sehe sich mal Englands vergleichsweise (mit dem Rest der Welt damals und GB heute) gute Statistiken in der Weltwirtschaftskrise der 30er an, man kann natürlich auch die Wirtschaftspolitik des 3. Reiches anschauen und Deutschland war damals eigentlich 'pleite' und finanzierte innerhalb kurzer Zeit ein enorme Nachfrage (Anfangs nicht nur Rüstung) und auch später noch bis ins Ende des Krieges umfangreiche Investitionen.

      Und wenn es der NSDAP nur um Wirtschaft und Beschäftigung gegangen wäre, hätte sie genau eine Legislaturperiode (plus 1 Jahr) bis zur Vollbeschäftigung gebraucht.

      Alles nicht über Angebots- sondern Nachfragewirtschaftspolitik.

      gut die General Theorie kam erst 36 heraus, aber sie entstand nicht im luftleeren Raum und ihre Ideen waren in den 20-30ern im Streit mit gewissen Österreichern (nicht aus Braunau) und hier war dann der Punktsieg nach der Überwindung der Weltwirtschaftskrise eindeutig.

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    5. @Michael Klein
      "Die alte Keynes'sche Idee des "sich aus der Krise herauskaufen" hat schon in den 1930er Jahren trotz new deal nicht funktioniert. "
      Laut Stiglitz gab es die Umsetzung der Ideen von Keynes in Friedenszeiten noch nicht. Die Umfänge der Konjunkturprogramme waren immer zu klein. Das Ende der 1930er Krise trat mit dem Übergang in die Kriegswirtschaft ein. Was sonst, als ein riesiges Konjunkturprogramm ist das?

      "Märkte betreiben keine Klientelpolitik"
      Märkte nicht, wohl aber ihre Teilnehmer. Anders sind die hohen Gehälter in den Spitzenmanageretagen nicht erklärbar. Auch gibt es Mengenrabatte (bekommen nur Großabnehmer), günstigere Kredite wenn man im richtigen Stadtteil lebt, günstigere Krankenversicherungen wenn man den richtigen Beruf besitzt, etc. Gruppen werden also bevorzeugt.
      Mir erschließt sich im übrigen nicht, warum man den Staat und die Märkte getrennt sehen kann (wie sie es tun). Beide Institutionen bedingen einander und beeinflussen sich.

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  7. Austerität ????, fragen sie mal sie mal eine vielzahl von bürgern ob sie stante pede diesen Begriff definieren können....Alleine mit dieser Wortauswahl betreibt man schon eine Selektierung und sie meine Herren Bloggierer , sie reiten den gleichen Sattel.

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    1. Ich würde ja mal behaupten, dass Austerität so allgemeinverständlich wie stante pede ist...

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  8. Durchaus amüsant dieses ewige Gerede der keynesianisch geprägten Professoren und Publizisten vom Wachsen aus der Krise. Seit Ende des zweiten Weltkrieges hat man doch jede Wirtschaftskrise mit Wachstumsimpulse setzende Ausweitungen der Geldmenge bekämpft, weil das Wachstum ja all unsere Probleme löst. Mal abgesehen davon, dass schon 1972 die "Grenzen des Wachstums" diskutiert wurden (Club of Rome, Meadows) war das Ergebnis, dass jede Blase größer wurde als ihre Vorgängerin und noch mehr Geld zur Wachstumsförderung ausgegeben wurde. Was wird die nächste Blase sein? Immobilien? Gold/Silber? Löst das unsere Probleme oder ist es nicht sinnvoll eine schmerzhafte Anpassungsrezession zu ertragen und sie nicht weiter in die Zukunft, wo sie noch drastischere Auswirkungen haben wird, zu verschieben?

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  9. Durchaus amüsant, wenn man verschiedene Argumente und Argumentationsebenen miteinander vermischt, irgendwas daraus passt dann schon!

    Was kommt denn nach der schmerzhaften Anpassungsrezession? Nein, etwa Wachstum?

    Was bedeutet überhaupt Wachstum und seit wann gibt es zB. in den westlichen Ländern über einen längeren Zeitraum gesehen Wachstum?

    Was passiert mit Gesellschaften die langfristig in einer Rezession stecken?

    Wie reagierte denn unsere Bundesbank seit Jahrzehnten auf jede Inflationschimäre und wie die EZB das letzte Jahrzehnt?

    Haben wir wirklich die letzten 30 Jahre unter der Umsetzung keynesianischer Ideen in Wirtschafts- und Finanzpolitik gelitten?

    Wer hat die letzten Blasen seit den 80ern überhaupt verursacht, keynesianische Zentralbanker die die Finanzmärkte liquide hielten und keynesianische Banker die beinahe an ihren 50fachen Hebeln verhungert wären?

    Fragen über Fragen und ein jeder beantwortet sie nach seinem Weltbild, man sollte sich dessen nur bewusst sein; und ganz selten findet man auch Fakten zu den Fragen aus denen man sein Weltbild korrigieren oder neu bauen kann.

    sonst kommts ab und an zu kognitiver Dissonanz.

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    1. "Wer hat die letzten Blasen seit den 80ern überhaupt verursacht, keynesianische Zentralbanker die die Finanzmärkte liquide hielten und keynesianische Banker die beinahe an ihren 50fachen Hebeln verhungert wären?"
      Zitat von Joseph Stiglitz:

      "Die maßgeblichen Leute im Finanzsektor behaupten gerne, die Fed sei schuld (an der Krise), weil sie die Zinsen zu lange zu niedrig gehalten habe. Aber dieser Versuch, anderen die Schuld in die Schuhe zu schieben, ist wirklich eigenartig: Welche andere Branche würde schon behaupten, die niedrigen Kosten für ihre Produktionsfaktoren (Stahl, Löhne) seien der Grund dafür, dass ihre Ertragskraft so gering sei und sie so schlechte Leistungen erbringe?"

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  10. ach ja, kleiner GoogleTipp>
    Andrew W. Mellon (Finanzgenie der 20er und US secretary of treasury)

    er gab Hoover den Rat in der Great Depression> "liquidate labor, liquidate stocks, liquidate farmers, liquidate real estate… it will purge the rottenness out of the system. High costs of living and high living will come down. People will work harder, live a more moral life. Values will be adjusted, and enterprising people will pick up from less competent people."

    Man kanns ja ruhig nochmal versuchen, wie beim Aderlass, wenns nicht geht, mehr davon hilft bestimmt!

    Oder lässt man Kranke heut nicht mehr zur Ader?

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