Samstag, 13. November 2010

EKD Studie weist nach: Männerrechtler hatten von Anfang an Recht!

Von Arne Hoffmann

Im Jahr 2001 legte ich mit meinem Buch "Sind Frauen bessere Menschen?" Thesen vor, die dem damaligen Zeitgeist dermaßen entgegenliefen, dass es so aussah, als wollte ich mich mit diesem Buch für die Geschlossene bewerben: Jungen, nicht Mädchen werden in der Schule benachteiligt. Frauen verdienen für dieselbe Arbeit keineswegs ein Viertel weniger als Männer. Und häusliche Gewalt geht von Frauen mindestens so häufig aus wie von Männern. Alles war sauber durch Fakten und Quellen belegt (das Literaturverzeichnis umfasst über 600 Titel), aber in einer Bevölkerung von ca. 80 Millionen gab es damals vielleicht ein paar Dutzend Leute, die sich mit den Thesen meines Buches anfreunden konnten. Und die wurden schnell zur Zielscheibe der gehässigsten Anfeindungen. Beschimpfungen wie "frauenfeindlich!" und "Jammerlappen!" waren Usus; manche phantasierten uns zu Pädophilen, andere zu Rechtsextremen.

Machen wir einen Sprung ins Jahr 2010: Die "Jungenkrise" ist inzwischen Tagesthema. Dass die 23 Prozent Lohnunterschied nur zustande kamen, weil man Äpfel mit Birnen verglichen hatte, das hatte das Statistische Bundesamt inzwischen ebenso erklärt wie das Institut der Deutschen Wirtschaft. Und die häusliche Gewalt? Dieses Problem gehörte innerhalb der Geschlechterpolitk immer zu meinen Kernthemen. Wer bei Google "häusliche Gewalt gegen Männer" oder auch nur "häusliche Gewalt" eingibt, wird als einen der ersten Treffer meinen vor zehn Jahren in der Frankfurter Zeitschrift NOVO veröffentlichten Artikel darüber finden, den die Redaktion provozierend mit "Häusliche Gewalt ist weiblich" überschrieben hatte. In meinem Buch Männerbeben berichte ich, wie sich dieses Thema seitdem entwickelt hatte.

Kommentare:

  1. guten tag! weiß zufällig jemand, ob der autor (a.h.) selbst eigene kinder hat?

    lg

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  2. Frag ihn; der Mann hat seine Mailadresse mWn auf seiner HP angegeben.

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  3. Arne Hoffmann hat keine Kinder und man munkelt, er sei auch sexuell den Männern sehr zu getan.

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  4. @anonym

    Ob A.H. munkelnderweise schwul ist oder nicht, ist unerheblich.
    Meistens werden einem von Kinderlosen die krudesten (Erziehungs-)theorien samt passendem Gesellschaftsentwurf um die Ohren gehauen. Deshalb meine Frage.

    lg

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  5. Ächt ledern. Leider mal wieder nichts GRUNDSÄTZLICHES

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  6. A.H. haut aber niemandem Erziehungstheorien um die Ohren. Er arbeitet an der Widerlegung solcher scheinbar "runden" Erklärungsmodelle, und steuert differenzierende Fakten bei. In Teilen der Männerbewegung nahm man ihm übel, dass er sich nicht radikalisierte. Das sieht man auch gegenwärtig wieder bei denen, die die Wahrheit für sich gepachtet zu haben glauben.

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  7. Der Gangbangfreund und Männerrechtler Arne Hoffmann erzeugt bei mir stets Widerwillen, wenn ich seinen Autorennamen lese.

    Im Grunde genommen aber nur bei Themen rund um die Geschlechterdiskussion. Ich finde, da kann man ihn sich sorglos sparen. Da hat er sich verrannt und ist stets tendenziös, gerade auch dort, wo er seine Darstellungen in ein sachlichen Schein verpackt.

    Thema häusliche Gewalt:

    Erstens, das unterschlägt A.H. dreist, ist es keineswegs unumstritten, die Behauptung, dass häusliche Gewalt vorwiegend (bzw. zu 50 Prozent) weiblich sei. Seine 600 Literaturstellen soltlen ihn auch dafür sensibilisieren, dass vergleichsweise rohe Männergewalt (eigentlich ein doofes Wort - denn nur ein Bruchteil von Männern neigt zu Beziehungsgewalt) nicht gut verglichen kann mit den Fällen weiblicher häuslicher Gewalt.

    (die Gründe dafür sollte Arne Hoffmann kennen, wenn er redlich ist - und er sollte es dann auch benennen)

    Selbstverständlich ist ein beachtlicher Teil von Beziehungen jedenfalls graduell auch ein wechselseitiges Gewaltverhältnis, wobei psychische Gewalt (keineswegs eine Domäne von Frauen) in unseren Breitengraden deutlich häufiger ist.

    Das aber zu analysieren, wird schwerlich aus männerrechtlicher Sichtweise (plump: "die Frauen sind ja genauso gewalttätig") noch aus klassisch-radikalfeministischer Sichtweise ("Alle Männer sind Gewalttäter") adäquat gelingen.

    Arne Hoffmann sollte das wissen.

    Nebenbei: Abgesehen von bestimmten Einzelfragen (Väterrechte u.ä.) sehe ich nicht die allergeringste Notwendigkeit für eine "Männerbewegung", die Arne Hofmann für hochnotwendig hält.

    Pardon, ich finde das sogar lächerlich. Denn alles in allem, in der Summe jedenfalls, sind es die Frauen, die ein Emanzipierungsdefizit haben, und mehr noch, Geschlechterfragen sind nur ein relativ kleiner Teil der relevanten Emanzipationsfrage.

    Eine Hauptfrage ist beispielsweise hingegen:

    Wie emanzipieren wir uns vom Neoliberalismus?

    Arne: Vielleicht bist du durch die Auseinandersetzung mit Feminist_innen quasi vorgeschädigt, auch durch die latent oder offene Männerfeindlichkeit, die es in diesen ideologischen Breitengraden mitunter gibt.

    Aber du solltest - imho - dich davon befreien, und ein paar Jahre einen großen Bogen um sowas machen. Wäre jedenfalls mein Ratschlag.

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  8. Wenn Feministinnen beweisen wollen, daß sie gehässig geifernde Feministinnen sind, dann macht hier nur weiter so. Ihr beweist geradezu, daß der Artikel zutrifft.
    Die Gewalt gegen Männer ist nach meiner Beobachtung anders gelagert, als die üblicherweise der Männerwelt angelastete, physische. Die obigen Kommentatorinnen zeigen das Prinzip auf: Es wird mit Verdächtigungen, unterschwelligen Andeutungen gearbeitet. Keine Kinder zu haben (als Unterstellung !) wird schon denunziatorisch verwendet, eine unterstellte Homosexualität darf nicht fehlen, ein latentes Verücktsein muß als Verdachts-Sahnehäubchen obenauf ("Werke wie... ...finde ich schon sehr radikal...." !?!? Ja und ? - Vorwürfe die sich nicht entkräften lassen, weil das in ihnen gesagte gärt, aber mangels Substanz kein Gegenargument zulässt sind besonders gehässig und niederträchtig und - weiblich. Soviel dazu.)

    Letzte Woche sind sehr lautstark wieder Thesen in den Medien verbreitet worden, die sachlich einfach falsch sind. Man hatte eine defizitäre Männergesundheit beklagt und eine Schriftstellerin hat lautstark (und leider unwidersprochen) eine niedrigere Lebenserwartung auf dieses angebliche Eigenverschulden (!!!) zurückgeführt. Fehlender Gang zu Vorsorgeuntersuchungen muß da schon einmal zur Untermauerung dieser unzutreffendem Thesen herhalten. Die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und umfangreichenden Untersuchungen letzter Jahrzehnte beruhenden Erkenntnisse werden einfach ausgeblendet. Leider haben Männer eine genetisch festgelegte Determination kürzerer Lebenserwartung, was sich dann aber unter Gerechtigkeitsaspekten auch in unterschiedlichen Rentenversicherungsbedingungen ausdrücken müßte, sprich: Der Rentenbeitrag für Frauen müßte für eine gleiche Rentenleistung entsprechend höher sein (oder das Renteneintrittsalter um ca 7 Jahre höher als bei Männern). Ja, liebe Feministinnen, so ist das mit der Gerechtigkeit. Niedrigere Beiträge in der KFZ-Haftpflicht für Frauen lasst Ihr Euch schmecken, das Verjuxen der Witwenrente aufgrund einer 7 Jahre höheren (genetisch dispositionierten !) Lebenserwartung aber gefällt auch. Aber wehe, jemand sagt etwas für Männerrechte, dann erhebt sich ein Furiengeschrei, daß einem Angst und Bange werden kann. Geschlechtergerechtigkeit ist eben keine Einbahnstraße.

    gez. Braunes Hartz.

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  9. Wenn Feministinnen beweisen wollen, daß sie gehässig geifernde Feministinnen sind, dann macht hier nur weiter so. Ihr beweist geradezu, daß der Artikel zutrifft.
    Die Gewalt gegen Männer ist nach meiner Beobachtung anders gelagert, als die üblicherweise der Männerwelt angelastete, physische. Die obigen Kommentatorinnen zeigen das Prinzip auf: Es wird mit Verdächtigungen, unterschwelligen Andeutungen gearbeitet. Keine Kinder zu haben (als Unterstellung !) wird schon denunziatorisch verwendet, eine unterstellte Homosexualität darf nicht fehlen, ein latentes Verücktsein muß als Verdachts-Sahnehäubchen obenauf ("Werke wie... ...finde ich schon sehr radikal...." !?!? Ja und ? - Vorwürfe die sich nicht entkräften lassen, weil das in ihnen gesagte gärt, aber mangels Substanz kein Gegenargument zulässt sind besonders gehässig und niederträchtig und - weiblich. Soviel dazu.)(Teil 1)

    gez. Braunes Hartz.

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  10. Letzte Woche sind sehr lautstark wieder Thesen in den Medien verbreitet worden, die sachlich einfach falsch sind. Man hatte eine defizitäre Männergesundheit beklagt und eine Schriftstellerin hat lautstark (und leider unwidersprochen) eine niedrigere Lebenserwartung auf dieses angebliche Eigenverschulden (!!!) zurückgeführt. Fehlender Gang zu Vorsorgeuntersuchungen muß da schon einmal zur Untermauerung dieser unzutreffendem Thesen herhalten. Die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und umfangreichenden Untersuchungen letzter Jahrzehnte beruhenden Erkenntnisse werden einfach ausgeblendet. Leider haben Männer eine genetisch festgelegte Determination kürzerer Lebenserwartung, was sich dann aber unter Gerechtigkeitsaspekten auch in unterschiedlichen Rentenversicherungsbedingungen ausdrücken müßte, sprich: Der Rentenbeitrag für Frauen müßte für eine gleiche Rentenleistung entsprechend höher sein (oder das Renteneintrittsalter um ca 7 Jahre höher als bei Männern). Ja, liebe Feministinnen, so ist das mit der Gerechtigkeit. Niedrigere Beiträge in der KFZ-Haftpflicht für Frauen lasst Ihr Euch schmecken, das Verjuxen der Witwenrente aufgrund einer 7 Jahre höheren (genetisch dispositionierten !) Lebenserwartung aber gefällt auch. Aber wehe, jemand sagt etwas für Männerrechte, dann erhebt sich ein Furiengeschrei, daß einem Angst und Bange werden kann. Geschlechtergerechtigkeit ist eben keine Einbahnstraße. (Teil 2).

    gez. Braunes Hartz.

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  11. Gerührtes Braunes Hartz macht breit und ist nicht stark.

    Nebenbei angemerkt ist doch höchst merkwürdig, dass eine einzelne EKD-Studie, die von Männerrechtlern falsch verstanden wird, schlagartig die komplette Forschungslage zum Thema häusliche Gewalt auf den Kopf stellen soll...

    Und zur Sache mit den Rentenlaufzeiten bzw. der angeblichen Männerbenachteiligung: Wer an dieser Stelle Benachteiligungen von Frauen komplett vergisst, beispielsweise, dass sich Kindererziehung als "Erziehungsarbeit" (doofes Wort, pardon) von Frauen finanziell nicht lohnt bzw. zu deutlich niedrigeren Renten führt, der ist ein Depp.

    Oh, habe ich Depp gesagt?

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  12. ich gehöre leider zu denen, die gewalt nur von männern erlebt hat und deshalb stößt mir sowas übel auf bzw. macht mich fassungslos. natürlich bestreite ich nicht, daß gewalt auch von frauen ausgeübt werden kann, aber das ist wie mit äpfel und birnen...

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  13. ich war jetzt auf der hp von arne und habe mir den artikel durchgelesen. ich habe grade schon mal gepostet, daß ich häusliche gewalt erlebt habe. also ich habe folgende theorie entwickelt. das passiert eigentlich nur, weil männer in der regel stärker sind als frauen, (ich rede jetzt nicht von der nahkampfsportlerin, sondern vom durchschnitt)
    ok halten wir fest, daß männer normalerweise stärker sind als frauen.
    alles was benutzt werden kann, wird benutzt, und zwar vom menschen an sich. demzufolge werden männer, da sie dazu in der lage sind, mehr gewalt auf frauen ausüben zu können als umgekehrt, das in der regel auch tun.
    natürlich würden die hier lesenden männer das nicht tun und davon gehe ich auch aus. deswegen seid ihr auch so genervt von der feminismus-diskussion, da man euch alles mögliche unterstellt, was ihr nie tun würdet. (das meine ich ernst)
    ABER: alles, was dem menschen möglich erscheint, das tut er auch. das ist eine frage der körperlichen überlegenheit, nicht des "mannseins" an sich. ihr seid nur zufällig stärker. ach ich hoffe, daß ihr versteht, was ich meine. ich greife nicht "die männer" an.
    ok wenn ihr dazu was nicht menschenfeindliches zu sagen habt, nur zu.

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  14. @John Dean: Danke für deine treffenden Kommentare, ich hätte es selbst nicht so gut formulieren können.

    Gewalt hat viele Gesichter und Ausprägungen mit einer großen Spannweite an Auswirkungen auf die betroffenen Individuen. Von ein paar Minuten Ärger bis hin zu

    lebenslangen psychischen und physischen Folgen. Vom Tod mal ganz zu schweigen. Alles in einen Topf 'häusliche Gewalt' zu schmeissen und in einem

    Geschlechtervergleich Frauen nun als im Schnitt gewalttägiger zu präsenmtieren ist derart undifferenziert, platt und dumm, das man sich schon fremdschämen muss.

    Zitat aus dem WELT-Artikel:
    "[die Studie] belegt: Gewalt ist nicht immer männlich, die Opfer sind nicht immer Frauen."
    Wahnsinn! Dafür braucht es eine Studie? Wer hat behauptet, Frauen seien immer nur ausschließlich Opfer und Männer immer nur ausschließlich Täter?

    Steigen wir mal weiter ein:
    "Der Studie zufolge sind Männer und Frauen nahezu gleich oft Täter [...] Die Studie stützte sich dabei nicht nur auf den herkömmlichen Gewaltbegriff. Erfasst

    wurden neben heftiger physischer Gewalt (Tritte, Faustschläge, Bedrohung mit einer Waffe) auch subtilere Formen. So sollten die Befragten angeben, ob sie in den

    vergangenen zwölf Monaten schon einmal gestoßen, beworfen, beleidigt, bedrängt oder beschimpft oder angeschrien wurden."
    Aha. Es geht laut WELT also um Tathäufigkeit. Um zur Aussage 'Männer häufiger Opfer von häuslicher Gewalt als Frauen' zu kommen, werden allerdings die

    qualitativen Ausprägungen häuslicher Gewalt in einen Topf geworfen: Beleidigen = Tat; Bedrängen = Tat; Zahn ausschlagen = Tat; krankenhausreif Schlagen = Tat;

    Damit wird allerding der Begriff häusliche Gewalt völlig beliebig und komplett seines Sinns entleert, denn wer bitteschön wagt ernsthaft von sich zu behaupten

    nicht hin und wieder mal Täter & Täterin einer dieser Gewaltformen zu sein? Der Anteil der Menschen in diesem Land, die sich nach einem derart weiten

    Gewaltbegriff völlig gewaltfrei verhalten, dürfte sicher weit unter dem Promillebereich liegen.

    Das Problem des Autors und seines Artikels fängt schon damit an, das er sich in Bezug auf die Studie ausschließlich auf eine Zweitquelle bezieht, einen Artikel in

    der WELT. Das allein ist schon völliger Bullshit. Weder hier noch im WELT-Artikel gibt es einen Link auf die Originalstudie oder auch nur Originalzitate daraus.

    Sehr wahrscheinlich hat der Autor die Studie noch nicht einmal in der Hand gehalten, denn sie wurde am Wochenende erst vorgestellt und ist noch nicht erhältlich.
    [Teil 2 folgt]

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  15. [Teil 2]
    Wir erfahren daher auch nur wenig über die Methodik, die aber mindestens zum Teil auf Selbsteinschätzung des eigenen Gewaltverhaltens zu beruhen scheint. Daß das problematisch ist, da es hier zu Verzerrungen durch die Geschlechterrollen kommt und man letztlich mit einiger Wahrscheinlichkeit lediglich die gesellschaftlichen Rollenzuschreibungen abbildet, wird mit keinem Wort erwähnt. Aus Selbsteinschätzungen und Selbstangaben über die eigene Gwalttätigkeit kann man nun mal keine Schlüsse auf die faktische Realität schließen, Grundstudium Sozialpsychologie, meine Herren.

    Nach dem Lesen von mehreren deutlich neutraleren Artikeln zur Studie scheint es aber in der Studie ohnehin mehr um Forschung zu 'conflict tactic scales' zu gehen, also um die Frage nach Streitverläufen in Paarbeziehungen, den dabei verwendeten Taktiken der Beteiligten und den verschiedenen Eskalationsstufen. Da dies mit dem zugrunde liegenden weiten Gewaltbegriff immer eine Beteiligung der Frauen voraussetzt (sonst wäre es kein Paarkonflikt), ist die Schlussfolgerung, Frauen seien in Konfliktverläufen nicht weniger Gewalttätig als Männer, nicht als eine Tautologie. Der Begründer der 'cts' sagt übrigens selbst, das derartige Folgerungen ohne weitere Untersuchungen nicht zulässig seien.

    Nach allem was ich jetzt zur Studie und dem 'theoretischen Drumherum' gelesen habe, erscheint mir der Artikel hier der tendenziöseste, voreingenommenste und auch der platteste und dümmste zum Thema zu sein. Der Autor nutzt ein paar Versatzstücke aus sekundärer Quelle um sich mit der Studie Belege für seine 'Thesen' zurecht zu zimmern. Journalismus ist das nicht mehr. Nicht einmal schlechter Journalismus. Von sozialwissenschaftlicher Qualität sprechen wir lieber erst gar nicht.

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  16. Schön, einen Beitrag von Arne Hoffmann hier zu lesen!

    Ich habe damals vergeblich versucht, sein Buch "Sind Frauen bessere Menschen?" zu bekommen. Nach einer vergeblichen Suche (überall vergriffen), habe ich viele Seiten aus einem Bibliotheks-Buch rauskopiert. Es ist voller Quellen und Studien.

    Arne Hoffmanns sexuelle Vorlieben sollten hier keine Rolle spielen. Das ist nur der Versuch seine Aussagen zu diskreditieren, indem man seine Person in Frage stellt.

    So wie ich ihn gelesen und verstanden habe, geht es ihm einzig und allein darum, zu beweisen, dass Frauen nicht besser als Männer sind. Genau das wird in Deutschland aber seit Jahrzehnten verbreitet.

    Männer und Frauen unterscheiden sich weniger als Männerrechtler und auch Feministinnen wahrhaben wollen. Beide sind gut und schlecht zugleich. Auf den Einzelnen kommt es an.

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  17. Frauen sind aber besser als Männer und sie bekommen auch noch die Kinder.

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  18. Ich selbst habe für jeden Beleg, dass Frauen nicht die besseren Menschen sind, exakt soviel Verständnis für den Nachweis, dass Ausländer nicht die besseren Nachbarn sind. Manche Erkenntnisse sind einfach überflüssig und deren Verlautbarung dient nur als Hülle für den Transport bestimmter Inhalte, die nur verklausuliert vermittelbar sind, ohne sich gleich als antisozales Rechtsaußenagitproporgan zu outen. Diese angeblich überfällige Erklärung, dass Frauen nicht die besseren Menschen sind, ist so ein sarrazinisch/hohmannscher "Tabubruch", mit dem antisoziale Parolen dem Mainstream einverleibt werden, als dessen vermeintlicher Gegenpart, der sich dann wie zufälig nahtlos einpaßt: Das ist dann so als würde man mit einem überaus engen Asylrecht, wo alle Nase lang Abschiebungen wegen Kleinigkeiten passieren, die Akzeptanz von Antipathie gegen Ausländer (natürlich als "Tabubruch"! beschrieben) einfordern und man klopft sich dabei auf die Schulter, so mutig zu sein, etwas sagen zu dürfen, was aber schon lange Realität ist. Wie eben die Diskriminierung von Frauen. Wenn dann dazu Hoffmanns Erzählungen diskutiert werden, die belegen wollen, was traurige Wirklichkeit ist, dass Frauen nicht nur keine bessere Menschen sind, sondern diskriminiert werden und sich oft genug und viele täglich über deren Schlechtigkeit auslassen, beweist Hoffmann nur seine Realitätsferne oder eine vollkommen verzerrte Wahrnehmung. Aber so kennen wir ihn: ein unbelehrbarer Tabubrecher. Und Arne Hoffmann darum bricht ganz sicher noch viele Tabus. Demnächst auch das, wonach die Erde eine Scheibe ist.

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  19. Schon ziemlich weit oben in den Kommentaren, aber ein kurzes Statement zum Thema:kinderlose vertreten oft krude Thesen zum Thema Erziehung.
    DAs betrifft sowohl Männer als auch Frauen, eine simple Tatsache, die darauf beruht dass die Betrachtung einer fremdem REalität sich meist nur an der Oberfläche bewegt. So wurde mir neulihc von einer Arbeitskollegin, kinderlos, mit Mann und Katze gesagt, ich sei doch mit meinem Halbtagsjob und drei Kindern gut dran und müsste eigentlich massig Zeit haben. Ich kann ihr das nicht mal übel nehmen, denn so dachte ich auch 28 Jahre lang, ich wollte sogar ein Fernstudium machen weil so ein Baby schläft doch eh die ganze Zeit *ähem, ja naja, nicht so ganz, räusper*.
    Diese Frage nach eigenen Kindern ist eigentlich nur dazu da, den eigenen ERfahrungshorizont des Autors abzuklopfen. Tun das kritische Leser nicht eh? Hätte es sich um einen Privatisierungsfreundlichen Artikel von einem INSM Botschafter gehandelt wäre hier kaum einer sauer geworden wenn jemand nach dessen Vorgeschichte gefragt hätte.
    Ich verstehe die Frage so, dass es schlicht wichtig ist zu wissen aus welchem persönlichen Umfeld jemand kommt um so etwas besser beurteilen zu können.

    Das sagt noch nichts dazu aus wie ich zu der eigentlichen Benachteiligungsfrage stehe, dazu komme ich in Teil 2.

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  20. Sooo, Teil 2

    kurz was aus der eigenen Erfahrung: ich habe wie schon erwähnt 3 Kinder im Grundschulalter, zwei Söhne und eine Tochter. Und ja, die Jungen sind oft benachteiligt, aber auch das Mädchen ist oft benachteiligt.

    Tatsächlich mag es sein dass Männer auch einen biologischen Grund für eine kurze Lebenserwartung haben, höre ich zwar zum ersten Mal (eine Quellenangabe wäre hier von Nutzen), ist aber nicht ausgeschlossen, denn Knaben haben ja auch aus biologischen Gründen eine höhere Säuglingssterblichkeit, liegt an der Lokalisation vieler Gendeffekte auf dem X- Chromosom, dass die XX- Mädelz halt kompensieren können. Allerdings wurde in der Diskussion auch in einem der anderen Artikel der Vorwurf laut, Frauen ruhen sich gerne darauf aus schwächer zu sein uns ließen sich von den Männern helfen. Nun, sie sind schwächer, und zwar ebenfalls biologisch bedingt. Ferner haben Frauen einen höheren Körperfettanteil, Männer dagegen mehr Muskelmasse. Achja, Quelle http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6rperfettanteil

    Die ganze Diskussion ist von beiden Seiten sehr platt. Und ich kann mich nicht erinnern wann Frauen als die besseren Menschen bezeichnet worden wären? Aber vielleicht hab ich auch nur einen anderen Erfahrungshorizont...

    Allerdings sind wie schon gesagt beide GEschlechter Phasenweise benachteiligt. Meine Tochter wird immer wieder Opfer männlicher GEwwalttendenzen und kann sich schlecht wehren, in ein oder zwei Jahren wird sie mit weiblicher Intrigensucht reagieren und somit die angebliche Studie untermauern und psychische GEwalt ausüben...
    Vielleicht wird hier schon deutlich wie unsinnig so eine Verallgemeinerung ist ist.

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  21. Sollten die schulischen Leistungen ihrer Tochter allerdings besser sein als die ihrer Söhne, dann sehen Sie bitte den Beweis einer Diskriminierung der Jungs (Stichwort: Jungenkrise!) als erbracht an. (Genau wie ein überfluteter Deich der Beweis für Hochwasser ist.) Einzig, damit Hoffmann nicht noch ein Buch schreibt.

    Was das typisch Hoffmannsche Bedürfnis angeht, die (angeblich) bisher ahnungslose Öffentlichkeit darüber aufzuklären, dass Frauen nicht die besseren Menschen sind (und natürlich ein Tabu zu brechen), so kann man über traumatische Ereignisse (wahrscheinlich in der Pubertät) nur mutmaßen, aber es wird irgendwas mit erfolgreicheren Frauen zu tun haben und dem eigenen Scheitern, so als Mann und Tausendsassa. Vielleicht wurde ihm der Literaturnobelpreis versagt, obwohl er ihn sich eben ganz doll gewünscht hat, und seitdem mindestens einmal an eine Frau übergeben. (Dies natürlich nur, weil die keinen Penis hat, aber er schon und darum wieder einmal diskriminiert wurde, vom Nobelpreis-Vergabekomitee.)

    ;-)

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  22. Leider haben Männer eine genetisch festgelegte Determination kürzerer Lebenserwartung,

    Falsch:
    http://www.klosterstudie.de/

    Was das Durchmengen von leichten Formen der Gewalt mit schweren Formen angeht, so war und ist gerade das immer noch die Spitzendisziplin von Feministinnen, die auf möglichst hohe Zahlen von (weiblichen!) Betroffenen kommen wollen. Da wurden "Zurückhalten von Komplimenten", "Tür zuknallen", "Streit beenden indem der Mann die Wohnung verließ" mit brutalstem Zusammenschlagen in einen Topf geworfen. Dass man hier nicht auf 100% betroffener Frauen kam, ist vermutlich darauf zurückzuführen, dass die Befragten die manipulative Befragung durchschauten und sich bewusst bockig stellten.

    Ansonten: Außerhalb der tendenziösen feministischen Forschung ist seit langem bekannt, dass sich häusliche Gewalt auf Männer und Frauen gleichverteilt; bei Gewalt gegen Kinder und Pflegebedürftigen liegen Frauen vorne - einschließlich tödlicher Gewalt (weshalb diese Opfergruppe von Femninisten nur selten thematisiert wird, es sei denn es wird ein "gewaltfreies Leben für Frauen und Mädchen" gefordert, was besonders zynisch ist, da Jungen im Elternhaus häufiger und auch schwerere Formen der Gewalt ausgesetzt sind).

    Dass hierzulande nur Frauen als Opfer Unterstützung erhalten hat seinen Grund und der heißt Feminismus. Feministen reagierten mit Gewalt auf Forschungsergebnisse, die zu einer Gleichverteilung kamen. Etwa Susanne Steinmetz, die Morddrohungen erhielt, die sogar ihre Kinder mit einschlossen. Erin Pizzey, einstige Ikone des Feminismus weil Gründerin des ersten Frauenhauses in den USA, kam auch schnell dahinter, dass Frauen nicht weniger gewalttätiger sind als Männer; auch sie wurde dafür mit Mord bedroht, jemand schoß auf ihr Haus und brachte ihren Hund um.

    Übersicht der Studien, die zu einer Gleichverteilung bei häuslicher Gewalt kommen:
    "This bibliography examines 275 scholarly investigations: 214 empirical studies and 61 reviews and/or analyses, which demonstrate that women are as physically aggressive, or more aggressive, than men in their relationships with their spouses or male partners. The aggregate sample size in the reviewed studies exceeds 365,000."
    http://www.csulb.edu/~mfiebert/assault.htm

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  23. Ein Feminist - direkt darauf angesprochen - wird nur selten sagen, dass Frauen die besseren Menschen, dennoch ist diese Denke heute Zeitgeist.

    In Spanien ist gesetzlich geregelt, dass Männer härter bestraft werden wenn sie Frauen schlagen als umgekehrt. Warum? Weil Frauen die besseren Menschen sind, und deswegen besonders verwerflich, sie zu schlagen. Erst kürzlich rotzte eine Bundestagsabgeordnete raus, dass Väter, die sich gegen den Willen der Frau an den gemeinsamen Tisch setzten, der Wohnung verwiesen werden sollten. Warum? Weil Frauen die besseren Menschen sind. Als das Gewaltschutzgesetz verabschiedet wurde, stellte die damalige Justizministerin klar: "Der Schläger geht, die Geschlagene bleibt". Warum? Weil Frauen die besseren Menschen sind und somit die Gewaltkonstellation klar ist. Das Gewaltschutzgesetz hat die Situation geschaffen, dass ein Mann auf den Befehl einer Frau die Wohnung zu verlassen hat. Aber natürlich treiben Frauen mit diesem hervorragenden Erpressungsinstrument keinen Missbrauch. Warum? Weil Frauen die besseren Menschen sind. Und wenn ein Kind seinen Vater hasst wird er schon irgendwie daran schuld sein. Warum? Weil Frauen die besseren Menschen sind und sie niemals aus niederträchtigen Motiven heraus (z.B. Besitzdenken) die Kinder ihren Vater entfremden würden. Ein weiteres Beispiel zu Gewalt: Die BBC untersuchte in einem Experiment, wie Dritte auf Gewalthandlungen zwischen Mann und Frau in der Öffentlichkeit reagieren würden. Ergebnis: War der Mann der Aggressor, erhielt die Frau Unterstützung. War die Frau der Aggressor, wurde sie nicht selten noch angefeuert, nach dem Motto: "Ja, gibs ihn". Die unbeteiligten Dritten ganz selbstverständlich davon aus, dass der Mann sich die Schläge schon irgendwie verdient haben muss.

    Warum? Weil Frauen die besseren Menschen sind!

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  24. Endlich sagt es jemand: "Warum? Weil Frauen die besseren Menschen sind!"

    Danke!

    Und Frauen sind die besseren Menschen, weil Frauen weit weniger gewalttätig als Männer sind. Irgendwelche Fehlinterpretationen soziologischer Befunde (gegen die sich die Wissenschaftler selbst wehren) sind als Argument unhaltbar. Häusliche Gewalt verteilt sich nicht auf Männer und Frauen als Opfer gleich. Und auch nicht in Bezug auf Täterschaft. Alle Befunde, wirklich alle, weisen weit mehr Frauen als Männer als Opfer schwerer häuslicher Gewalt aus. Und auch die Studie mit dem weitläufigsten Gewaltbegriff kommt höchstens auf ein 38%igen Anteil an weiblichen Tätern. Auf eine fast gleiche Verteilung bei Tätern kommt man aber auch nur, wenn man Anschreien mit Verprügeln gleichsetzt.

    Einen sehr ausführlichen, sehr moderaten Beitrag zu diesem Thema gibt es hier: Häusliche Gewalt - Stand der Sozialforschung

    Das ist alles so stumpf, das muß einem peinlich sein, wenn erwachsene Menschen solchen Mist erzählen: von der Gleichverteilung von Gewalt im häuslichen Bereich auf Männer und Frauen. Perfide. (Zumal mich schon wundert, warum nicht erklöärt wird, dass Männer eigentlich nur Opfer ihrer brutalen Frauen sind, wo doch dass eigentlich jeder Männerrechtler zu vermitteln sucht.)

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  25. Oh Mann! Wenn ich mir die Kommentare hier durchlese, dann scheinen einige Männer wirkliche Probleme mit ihrer Selbstidentifikation als Mann zu haben. Ich wette, nicht ein Einziger von Euch hat jemals (initiale) körperliche Gewalt von einer Frau erfahren.

    Mein Eindruck aus meinem persönlichen Umfeld ist, daß einige Männer sich vom Gleichstellungsgedanken und von der faktisch deutlichen Ungleichverteilung der schweren körperlichen Gewalt persönlich in ihrer männlichen Dominanz bedroht fühlen. In Bezug auf schwere körperliche Gewalt sind Frauen im Durchschnitt eindeutig die 'besseren' Menschen. Das heisst doch nicht, das jeder Mann gewalttätiger ist als jede Frau. Frauen sind auch in vielen anderen Bereichen 'bessere' Menschen, Männer sind es in anderen Bereichen (alles statistisch durchschnittlich betrachtet). Wo verdammt noch mal ist da ein Problem? Seid ihr irgendwie benachteiligt, weil Frauen in mancherlei Hinsicht einen gesellschaftlichen Schutz genießen? Einen rechtlichen Schutz hinsichtlich Gewaltverbrechen gibt es für Frauen jedenfalls nicht.

    Wenn ihr euch jenseits einer Gleichstellung benachteiligt fühlt, dann kämpft eben gegen konkrete Benachteiligung. Gründet Männerhäuser, wenn ihr meint, Männer seien auch häufig Opfer von Frauengewalt, oder macht sonstwas konkretes. Aber hört doch auf rumzuheulen wie kleine Jungs, deren Schwester mal gemeinerweise bevorteilt wird. Die ewige Rumheulerei vieler meiner Geschlechtsgenossen ist echt manchmal kaum zu ertragen.

    Ein Mann.

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  26. Ich wette, nicht ein Einziger von Euch hat jemals (initiale) körperliche Gewalt von einer Frau erfahren.

    Schon verloren.

    Ansonsten: Das Thematisieren von Männerproblemen als Jammern abzutun ist _der_ typische Abwehrreflex von Feministen, die inhaltlich zwar keine Antwort haben aber ganz schnell wieder zur Jammertirade der ewig benachteiligten Frau zurückkehren wollen. Wurde schon von Bascha Mika (taz "...dann muss ich Ihnen sagen, Sie sind ein Jammerlappen"), Thea Dorn (neoliberale Cheffeministin, "...ich weine gleich"), den Alpha-Mädchen (Mädchenmannschaft, "Heul doch und kauf dir einen Dauerlutscher") und unzähligen anderen StänkerInnen angewendet. Funktioniert aber nicht. Die promaskuline-antifemnistische Bewegung ist auf dem Vormarsch.

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  27. "Das Thematisieren von Männerproblemen als Jammern abzutun ist _der_ typische Abwehrreflex von Feministen"

    Ich bin kein Feminist. Ich habe Interesse an einer halbwegs sachlichen Prüfung der Argumente. Ich habe aber weder im Artikel noch hier in den Kommentare ein thematisiertes spezifisches gesellschaftliches Männerproblem ausmachen können. Das Mobbing aus Emanzenkreisen gegenüber 'Männerhilfsvereinen' (wurde im Artikel benannt) ist sicher nicht schön, aber weder strukturell noch gesamtgesellschaftlich von größerer Bedeutung als Mobbing gegen Frauen. Es ist ein Mobbingproblem, Männer sind hier sicher nicht benachteiligter als Frauen, was zwischengeschlechtliches Mobbing angeht. Das Gegenteil belegende seriöse Studien könnt ihr gerne anbringen.

    Es geht hier im Thread einzig und allein um Feindbildpflege, ohne Austausch von sachlichen Argumenten. Und für Männer, deren Ego eher an substanzlosen Dominanzansprüchen hängt, steht der Feind dort, wo es nach 'Frauen sind besser Menschen' riecht. Ich habe am Sonntag Abend in einem Zweiteiler hier halbwegs sachlich die Problematik des Artikels und der Sekundärquelle thematisiert. Weder darauf noch auf andere sachliche Entgegnungen wurde hier sachlich eingegangen. Es gibt augenscheinlich kein Interesse an einem sachlichen Diskurs zu dem Thema, die Meinungen stehen schon fest. Dabei sollte es euch schon interessieren, was an der Vorgehensweise des Autors problematisch ist, schließlich geht es um euren Standpunkt. Ihr verbockt es aber so was von total. Was daran 'promaskulin' sein soll, ist mir echt ein Rätsel. Ich finde das völlig 'unmännlich' und unter wissenschaftlichen Aspekten vollkommen unprofessionell, gar peinlich.

    Wenn daraus eine 'promaskuline-antifeministische Bewegung' enstehen soll, dann bin ich aber echt gespannt, aus welchen Köpfen die sich zusammensetzen wird.

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  28. Das häusliche Gewalt genauso oft von Frauen ausgeht, stimmt sicher. Vermutlich sogar öfter, Männer werden dafür eher im weiteren Umfeld gewalttätig. Das Frauen schlechter oder weniger arbeiten und _deswegen_ auch weniger verdienen würden, ist falsch. Du kannst das auch gut mit dem Ost-West vergleich feststellen. In Ostdeutschland verdienen Frauen häufiger das gleiche wie Männer und sind auch häufiger als in Westdeutschland in höheren Positionen vertreten.

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  29. "Das häusliche Gewalt genauso oft von Frauen ausgeht, stimmt sicher."

    Nein, das stimmt nicht. Und das ist ja nun lang und ausführlich erklärt worden.

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  30. @ John Dean,
    es ist ein erbärmliches Niveau, wenn Du andere als Depp titulierst, die Deine Weltsicht nicht teilen.
    @ John Dean off


    Gewalt von Frauen gegen Männer äußert sich oft genau auf diese Weise, nämlich verbal. Männer, die dem permanent, zum Beispiel in einer Ehe, ausgesetzt sind, reagieren dann oft in der ihnen eigenen Weise durch körperliche Abwehr. Beides ist Gewalt, aber nur die rein physische Gewalt wird rechtlich als solche wahrgenommen und scharf sanktioniert. Das psychiche Mürbemachen, ein ständiger, das Leben zur Qual werdender Psychoterror kann aber viel, viel schlimmer sein als eine simple Ohrfeige (wobei ich letzteres überhaupt nicht gutheißen will). Weibliche Gewalt tritt, mangels physischer Disposition der Frau, anders auf als die männliche, in der schlimmsten und zerstörerischsten Form als Psychoterror, dem der Mann genauso hilflos ausgeliefert ist. Ich kenn solche Beispiele aus meinem Bekanntenkreis, wo eine "Furie" ihren Alten schließlich unter die Erde gebracht hat, - rechtlich einwandfrei, mit dem Messer, der "männlichen" Methode wär's Mord gewesen. Keine Gewalt ? Was ist dann bitte Gewalt, nur diese, die die Feministinnen gerne als solche erkannt wissen wollen ?

    Noch ein banales Beispiel, auch aus meinem Bekanntenkreis: Ein älterer Herr, alleinlebend, in "Ruhe und Beschaulichkeit" verliebt, wird von einer über ihm wohnenden "Fersengeherin" bis zur Weißglut von deren Trampeltiraden bedacht. Weder Bitten noch Rechtsanwaltsschreiben brachten etwas. Schließlich mußte er umziehen, da es für ihn nicht zu verkraften war, er war wirklich verzweifelt. Die Frau hingegen war der Meinung, es gehöre zu Ihrer Selbstverwirklichung, kräftig mit dem Fersenknochen in der Wohnung aufzuteten und die Betonplatte mit ihrem Fersenbein zum Dröhnen zu bringen. Das ist ein solches Beispiel einer schlimmen Gewalt durch physisch/psychichen Terror in der typisch weiblichen Form - und der kann Menschen langfristig töten. Die Gewalt der Frauen ist nicht so offensichtlich, sie ist hinterhältiger aber deswegen nicht weniger schlimm, sehr oft schlimmer.
    gez. Braunes Hartz.

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  31. "Beides ist Gewalt, aber nur die rein physische Gewalt wird rechtlich als solche wahrgenommen und scharf sanktioniert"

    Das stimmt doch gar nicht, was redest du für einen Unfug. Beleidigung, Belästigung, Stalking, Mobbing, etc. ist alles rechtlich sanktionierbar. Nur wird hier nicht die Staatsanwaltschaft von sich aus aktiv, sondern es muss zur Anzeige gebracht werden. Und daß rohe körperliche Gewalt deutlich schärfer sanktioniert wird, als psychische Gewalt, hat auch plausible Gründe: jeder Mensch kann sich leicht solchen Situationen entziehen. Wer mit einem Menschen eine Beziehung führt, der einen beleidigt, beschimpft etc. sollte sich überlegen, diese Situationen zu verlassen. Angriffe roher körperlicher Gewalt kann man in der Regel nicht verlassen, erst recht nicht bei deutlicher körperlicher Unterlegenheit.

    Dein letzter Absatz ist eine echte Lachnummer. Ich habe mal in einer Wohnung gewohnt wo mein Nachbar (Mann) über mir ständig mit schweren Arbeitsstiefeln (Bauarbeiter) durch die Wohnung gestapft ist, der hat auch nicht damit ausgehört. Ich habe mich tierisch geärgert und bin irgendwann ausgezogen. Aber ich habe noch nie gehört, das irgenwer aus der Feminismusbewegung das als besonders hinterhältige männliche Gewalt bezeichnet hat. Das klingt wirklich nach schwerem Verfolgungswahn. Wenn eine Frau unter dir wohnen würde und sich über deine schweren Tritte beklagen würde und mit Rechtsanwältin auf Unterlassung klagen würde, das wäre dann aber ganz sicher keine weibliche Gewalt?

    Ihr regt euch über manche Irrwege der frühen Emanzipationsbewegung auf aber seht nicht, daß ihr die Lächerlichkeit mancher Positionen deutlich übertrefft. Und genau das meine ich mit Rumheulerei. Lächerliche Einzelsituationen, denen Mann sich ohne Probleme hätte entziehen können werden aufgebauscht zu weiblicher Gewalt und Männerentrechtung. Oh man, das ist so ehrlos...

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  32. So, zuerst wird man als Depp beschimpft, jetzt ist es "Unfug", "Lachnummer", "Verfolgungswahn"; die von mir geschilderten Fälle negieren, herunterspielen, als lächerliche Einzelfälle titulieren und dann einfach mal so mit Unterstellungen arbeiten, der umgekehrte geschlechtsspezifische Fall würde von mir nicht als rechtswidrig erachtet - einfach so... - Genau das ist diese hinterfotzige (Entschuldigung) feministische Tour. Was zu beweisen war. Mehr braucht dazu wohl nicht gesagt werden.
    gez. Braunes Hartz.

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  33. Wenn du so offensichtlich und einfach zu widerlegenden Unfug schreibst, dann darf das auch so benannt werden. Wer sich derart unsachlich äußert, wie du es tust, der braucht sich nicht über Angriffe wundern. Das du das als 'hinterfotzige feministische Tour' bezeichnest, beweist vor allem, auf welch dünnem Eis du dich bewegst. In keinem meiner Kommentare habe ich mich feministisch geäußert, das liegt wohl daran, das ich kein Feminist bin. Du erntest Kritik, wirst angegriffen, 'ach, das müssen alles Feministen sein, ich bin gegen Feminismus, also müssen meine Kritiker Feministen sein, ist ja sowieso die typische Feministen-Tour, wenn man so angegriffen wird'. Ein klares Feindbild, und die Welt wird sooo einfach. Dann muss man sich nicht mit Argumenten auseinandersetzen, was dir ja wirklich schwer zu fallen scheint, denn auf Argumente gehst du gar nicht erst ein, nur Rumgeheule, daß du angegriffen wirst.

    Von Seiten der 'Männerrechtler' habe ich im ganzen Thread hier kein einziges sachliches Argument gesehen. Dabei impliziert der Begriff 'Recht' eine Auseinandersetzung auf sachlicher Ebene. Wenn ihr wirklich als 'Männerrechtler' wahrgenommen werden wollt, dann sollte mal langsam was an sachlichen Argumenten kommen (http://de.wikipedia.org/wiki/Argument). Geschichten von Nachbarinnen, die Andere mit 'hinterhältiger weiblicher Gewalt' per lauten Stöckelschuhen terrorisieren, sind keine Argumente, sondern bestenfalls Comedy.

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  34. http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Oralsex-ist-so-beliebt-weil-man-davon-nicht-schwanger-wird/story/11617615

    Ich kann es bestätigen, dass Kinder von dominanten Mütter hospitalisiert werden und bei Jungen -obwohl sie in keiner Weise unter dem ADHS-Syndrom oder anderen psychischen Erkrankungen leiden- schnell "Indikationen" für eine Behandlung mit Ritalin oder eine andere psychiatrische Behandlungen "entdeckt" werden.

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