Mittwoch, 15. Juni 2011

Herzlichen Glückwunsch, Binsenbrenner!

Von Stefan Sasse

Seit nunmehr einem Jahr ist der Binsenbrenner als Nachfolger des Auto-Anthropophag in der Blogosphäre aktiv. Wir verdanken ihm nicht nur ein Blog mit einem aussprechbaren Namen, sondern auch viele Artikel aus einer Richtung, die im normalen Medienspektakel sicherlich keine große Lobby besitzt: liberaler, linker Anarchismus. Der Gründer des Binsenbrenners, Frank Benedikt, der den Lesern hier sicher auch als häufiger Gastautor des Oeffinger Freidenker bekannt sein dürfte, hat auf dem Binsenbrenner auch stets Wert darauf gelegt, dass auch Beiträge anderer Blogger unbekannterer Provenienz zu Wort kommen. Dafür gebühren ihm Dank und Respekt.

Thematisch stehen sich Frank Benedikt und ich nicht übermäßig nahe. Auf vielen Politikfeldern vertreten wir fast gänzlich konträre Ansichten, besonders wenn es um die Rolle von Institutionen, dem demokratisch geprägten republikanischen Staat oder die Parteien geht. Zu diesen Themen streiten wir uns so oft, dass manchmal die Gemeinsamkeiten unterzugehen drohen: Missbrauch von Macht, Beschneidung von Bürgerrechten, Durchsetzung von politischen Freiheiten gleich welcher Couleur - das sind Prinzipien, wo wir uns treffen und die es uns erlauben, trotz fruchtbarer Streits freundliche Nachbarn zu bleiben. In diesem Sinne: 
HAPPY  BIRTHDAY, Binsenbrenner!

Kommentare:

  1. Herzlichen Dank, lieber Stefan, wenn mich das Lob auch tatsächlich verlegen macht. In der Sache sind wir uns ja auch meist einig, nur über die Umsetzung eben eher nicht.

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  2. "Zu diesen Themen streiten wir uns so oft, dass manchmal die Gemeinsamkeiten unterzugehen drohen: Missbrauch von Macht, Beschneidung von Bürgerrechten, (...) das sind Prinzipien, wo wir uns treffen und die es uns erlauben, trotz fruchtbarer Streits freundliche Nachbarn zu bleiben."

    Öhm, das klingt jetzt aber nicht sehr sympathisch! Ungeschickt außerdem, dass die Aufzählung insgesamt nicht gleichberechtigte Elemente enthält...

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  3. Hm, ich denke er weiß wie es gemeint ist ;) Aber danke für den Hinweis.

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  4. Tja, leider ist er bei mir aus netvibes rausgeflogen, nach seinem letzten Abschiedsbeitrag.

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  5. der polifisch meint:

    viele meinungen sind eine stärke, die von der bloggerszene ausgeht und die im stande ist eine gesellschaft umzukrempeln.

    in diesem sinne nicht nur danke an frank sondern auch an alle anderen, die sich gedanken machen und diese der meinungsvielfallt preisgeben

    weiter so

    polifisch.blog.de

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  6. Naja, eigentlich heißt der "Frank Benedikt" ja Frank Benedikt von Schirach und das finde ich, ist schon eine äußerst interessante Information, wenn sich denn ahnungslose User auf seinem Meckerblog einfinden und dort Meinungen und Kommentare hinterlassen. Nun ist das Tragen eines Nachnamens, der auch Kriegsverbrecher schmückte - wobei der Frank dann mit denen auch noch verwandt ist- kein Verbrechen, aber das Verschweigen eines solchen Nachnamens ist merkwürdig wie auch das Hervorkramen, wenn es um das Beschwören der eigenen Wichtigkeit geht und die verdrängte Auseinandersetzung mit der Familiengeschichte. Und abgelegt hat er ihn ja nicht, er erwähnt ihn nur nicht. Ich bin mir darum sicher, dass der liebe Frank vorallem auf Revoluzzer macht, um die Gesellschaft so zu gestalten, dass er wieder voller Stolz seinen Nachnamen aussprechen kann und niemand auf die merkwürdige Idee kommt, er könne sich davon trennen oder ihn zumindest nennen, wenn er doch Vertrauen von anderen fordert.

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    1. nach all den jahren ...

      habe ich mal diese nette kleine "Denunziation" gesehen :-D Danke umso mehr an Stefan und all die Diskutanten, die nicht mich an meinem NAMEN festmachen. Ein "Anonym" ist aber auch nicht wirklich besser :-)

      MfG
      F.B.

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  7. Würde ich Feynsinn gratulieren nennte ich ihn "Duke" anstatt bei seinem vollen Namen Stephan Erdmann. Mir ist doch völlig egal welchen Nachnamen der Mann hat, da kann er doch nix für...

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  8. Warum müssen eigentlich 80% aller Blogs so seltsame bis lächerliche Namen tragen?

    Ganz ehrlich: Das dürfte einer der Hauptgründe sein, warum neue Leser abgeschreckt werden.

    Schließlich will niemand seine Zeit verschwenden und im Internet ist der erste Eindruck alles. Das nächste Angebot wartet nur einen Klick entfernt.

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