Sonntag, 12. Februar 2012

Wulff-Porträt

Von Stefan Sasse

Der Sprengsatz hat einen Text im Angebot, in dem er versucht darzustellen, wie Wulff sich seiner Meinung nach gefühlt haben muss, als er den Aufstieg erst zum Ministerpräsidenten und dann zum Bundespräsidenten machte. Es ist sehr einfühlsam geschrieben und zugleich schonungslos, was man erst einmal hinbekommen muss, und wenn man es gelesen hat braucht man zum Thema Wulff eigentlich nichts anderes mehr. Oh, und das, ohne den Namen ein einziges Mal zu erwähnen. Absoluter Lesebefehl.

Kommentare:

  1. Und bald gibt's auch wieder nen richtigen Artikel, versprochen :)

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  2. M. Spreng schrieb am 13.2.2012, 08:47 im Kommentarteil:
    @ 1) StefanP
    "Sie haben mir “abkupfern” und “verwerfliches” Verhalten vorgeworfen. Das ist ehrenrührig. Bei einem Mann, der so austeilen kann wie Sie, erwarte ich eine Entschuldigung."

    der Herr Karl

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  3. Ja, das machen wir am liebsten. Mit dem Finger auf die anderen zeigen. Wir sollten Wulff dankbar sein, dass wir all unseren Kram auf ihn projizieren können . Fühlt sich doch gleich besser an. Neben so einam darf ich mich auch mal als besonders guter Mensch fühlen - ich weiß ja, dass ich auch oft ein Schwein bin, aber so wie der?

    Es macht doch nichts mehr Spaß als die Erbärmlichkeit der Anderen zu sezieren. Erbärmlich das, und erbärmlich natürlich auch ich, weil ich genau so gnadenlos über Spreng urteile (ohne viel über ihn Wissen) wie er über Wulff. Und es geht mir nicht um Wulff, ob er zurücktritt oder nicht, was er getan hat oder nicht. Die ganze Sachen hilft auch mir, mein eigenes Pharisäertum zu erkennen.

    Hab ein schönes Zitat gelesen diese Tage: "Es ist immer wieder erstaunlich, wie wenig wir über anderen Menschen wissen müssen, um vernichtend über sie zu urteilen."

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  4. Nachtrag:
    Ich bin kein Freund von Wulff, aber irgendwie erinnert mich dieser beleidigte Herr Spreng (Ex-BILD-Chefredakteur) an John Asht...
    http://oeffingerfreidenker.blogspot.com/2012/01/eine-tute-mitleid-fur-den-print-snob.html

    der Herr Karl

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  5. "Da bleibt nichts für Urlaube in Florida, Italien, Mallorca..."

    Frage von Bastian Himberger, Montag, 13. Februar 2012, 00:04 Uhr: "Wer bezahlt morgen Ihren Flug von Mallorca nach Berlin zur hundertsten Talkshow zum Thema Wulff?"

    Antwort von M. Spreng @ 33) Bastian Himberger:
    "Natürlich “hart aber fair”. Es ist übrigens das vierte Mal, dass ich an einer Talkshow zu diesem Thema teilnehme. Die Themen bestimme nicht ich, sondern die seit zwei Monaten andauernde Affäre Wulff und die Redaktionen."

    Ich frage mich inzwischen, wer peinlicher ist - Wulff oder die BILD/ARD-Allianz, gestützt durch C-Prominenz und alternde BILD-Funktionäre, welche krampfhaft gegen zunehmende Bedeutungslosigkeit ankämpfen...?
    http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=9518752

    der Herr Karl

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