Freitag, 8. Februar 2013

Die Öffentlich-Rechtlichen stehen einem innovativen Fernsehen im Weg

Von Theophil (@stheophil)

Die ZEIT findet es merkwürdig, dass die Öffentlich-Rechtlichen Fernsehsender nicht innovativer sind. Und jetzt macht sich auch noch die New York Times über das schlechte Fernsehprogramm im Land der Dichter und Denker lustig. Aber mit den Öffentlich-Rechtlichen Sendern wird es kein besseres Fernsehen geben.


Vor kurzem schrieb Uwe-Jan Heuser in einem Artikel auf der Titelseite der ZEIT:

"Gedichte im Fernsehen vorlesen, das funktioniert heute nicht mehr. Umso merkwürdiger, dass die Öffentlich-Rechtlichen nicht innovativer sind. Von Bezahlkanälen und Privatsendern in Amerika lassen sie sich vormachen, wie Fernsehen mit Qualitätsserien die Massen erreicht."


Amerikanische Fernsehserien wie die Sopranos, The Wire, Treme, Breaking Bad, Six Feet Under oder aktuell Girls, Homeland und House of Cards haben gezeigt, was das Fernsehen kann. Sittengemälde zeichnen und unsere Gesellschaft in einer Länge und Tiefe porträtieren, die nur eine Fernsehserie erlaubt. Das ist innovativ. Das begeistert die Kritiker. Aber es erreicht nicht die Massen. In Deutschland wie in den USA selbst sind diese Serien ein Nischenprogramm. Von 120 Millionen amerikanischen Haushalten (Deutschland: 40 Mio) schauten am Höhepunkt der Serie nur zehn Prozent die Sopranos. 66 Millionen Amerikaner hatten 2001 einen Kabelanschluss. Unter denen erreichten die Sopranos immerhin eine Einschaltquote von 20%, weniger als erfolgreiche Tatortkommissare. 




Wie man an der Grafik sieht, waren die Sopranos ein einmaliger Erfolg. Inzwischen konkurrieren viele hervorragende Serien um die Zeit der Zuschauer aber die einzelnen Serien erreichen nur Quoten im einstelligen Prozentbereich. Die großen Quotenstars sind auch in Amerika 16-jährige mit Popstarambitionen.

Der amerikanische Fernsehmarkt ist aber so groß, dass selbst Nischenprogramme noch ein Millionenpublikum erreichen können. Den Export des Programms und den Verkauf von DVDs nicht berücksichtigt. Schon Adam Smith hat erkannt, dass die Größe des Markts den Grad der Spezialisierung beschränkt. Je größer der gesamte Markt, desto größer ist jede Nische und je größer eine einzelne Nische, desto profitabler ist die Spezialisierung darauf. Der deutsche Fernsehmarkt ist einfach kleiner als der amerikanische und das ist ein struktureller Nachteil. Einen europäischen Fernsehmarkt gibt es nicht.

Der amerikanische Fernsehmarkt ist so groß, dass sich ein ganzer Sender wie HBO auf dieses Nischenprogramm qualitativ hochwertiger Serien konzentrieren kann. 30 Millionen Amerikaner haben den Bezahlsender HBO abonniert, der die Sopranos, Six Feet Under, The Wire, Girls und Treme produzierte. Aber jede dieser Serien wird nur von einem kleinen Teil der 30 Millionen Abonnenten gesehen. Jeder dieser Abonnenten akzeptiert offensichtlich, dass ihn nur Bruchteil des Programms interessiert. 
"Bei uns ist es so: Nicht jeder Kunde muss jede HBO-Show lieben, aber wir brauchen eine Gruppe von Leuten, die bei uns ihre Lieblingsserie finden und damit eine Leidenschaft verbinden."HBO Programmchef Lombardo im Focus-Interview
Jeder HBO Kunde ist frei, sein Abonnement zu kündigen. Jeder Kunde, der von dieser Freiheit keinen Gebrauch macht, teilt dem Sender mit, dass er die Qualität des Senders wertschätzt und dass er diese Qualität einer höheren Quote vorzieht.

Diese Form der Kommunikation zwischen Konsument und Sender existiert im öffentlich-rechtlichen Rundfunk Deutschlands nicht, weil sie ohne die Freiwilligkeit, ohne Wettbewerb, nicht existieren kann. Da der öffentlich-rechtliche Rundfunk von jedem Haushalt finanziert wird und man sich dem nicht entziehen kann, weil einem das Programm missfällt, muss der öffentlich-rechtliche Rundfunk auf eine maximale Einschaltquote schielen. Nur die Einschaltquote ist ein Maß für die Akzeptanz des Programms. 

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk kann deshalb kein innovatives -- und nennen wir es ruhig elitäres - Programm bieten. Seine reine Existenz verhindert gleichzeitig das Entstehen besserer Konkurrenzprogramme. Wie viele deutsche Haushalte würden freiwillig 15 € pro Monat für ihr Fernsehprogramm bezahlen? Wie viele von diesen Haushalten würden freiwillig 15 € pro Monat für die öffentlich-rechtlichen ausgeben und wie viele würden sky, das die meisten HBO Serien ausstrahlt, den Vorzug geben? Diese Wahl gibt es nicht. Wer lieber sky statt den öffentlich-rechtlichen schauen möchte, muss beides bezahlen. Die Rundfunkgebühr erschöpft einen Großteil der Zahlungsbereitschaft deutscher Haushalte für  besseres Fernsehen. 

Mit dem System des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wird es also kein besseres Fernsehen geben. Vielleicht sind ARD und ZDF mit der Einführung der Demokratieabgabe Rundfunkgebühr in eine Phase imperialer Überdehnung eingetreten. Das wäre zu hoffen. 

Quellen:
http://www.nytimes.com/2013/02/03/arts/television/stupid-german-tricks-wearing-thin-on-tv.html?pagewanted=all&_r=0
http://en.wikipedia.org/wiki/The_Sopranos#Reception_and_impact
http://www.nytimes.com/2001/07/02/business/on-television-six-feet-under-a-morbid-new-comedy-tugs-at-hbo-s-evolving-identity.html
http://usatoday30.usatoday.com/life/television/news/2008-03-05-the-wire_N.htm
http://www.hollywoodreporter.com/live-feed/ratings-girls-finale-client-list-true-blood-nurse-jackie-339232
http://insidetv.ew.com/2012/09/04/breaking-bad-finale-ratings-2/
http://articles.latimes.com/2012/dec/17/entertainment/la-et-st-homeland-season-finale-hunts-down-ratings-record-for-showtime-20121217
http://www.nola.com/treme-hbo/index.ssf/2012/09/today_in_treme_premiere_rating.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Tatort_(Fernsehreihe)#Einschaltquoten
http://articles.baltimoresun.com/2000-01-19/features/0001190248_1_hbo-sopranos-new-subscriptions

Kommentare:

  1. Wenn ich diesen Beitrag hinsichtlich seiner Thematik betrachte, dann finden sich für mich zwei verschiedene Themen:

    1. Qualität des öffentlichen Rundfunks
    2. Sinn oder Unsinn der Rundfunkgebühren

    Zu 1.:
    Hier gilt Angebot und Nachfrage: Für "gehaltvolles" Fernsehen, gerne auch "Bildungsfernsehen", besteht nur ein sehr kleiner Markt (verschwindend geringer Anteil, wie mir bei näherer Betrachtung des Gesamtprogramms aller Sender in den Sinn kommt). In Zeiten, in denen Menschen "ihre Bildung aus der Bild" haben und das Fernsehprogramm ungefähr so viel Niveau hat, wie etwa eine Scheibe Toast, wundert mich eigentlich nichts. Im Fernsehen geht es doch lediglich um Quoten. Die erreicht heute, leider, kein Sender indem er informatives, bildendes Material sendet. "Volksverdummung" scheint mir hier der geeignete Begriff zu sein.

    Zu 2.:
    Bildung und Information stehen jedem Bürger zu und müssen frei zugänglich und kostenlos sein, so zumindest der Plan. Ist ja eigentlich auch so, wenn man davon absieht, dass ich dafür doch bezahle! Und nun bekomme ich für meine Rundfunkgebühren mitnichten Bildung und Information geliefert. Diese ist auch nicht wertneutral und frei von jeglicher Meinung. Da aber die Rundfunkgebühren genau zu diesem Zweck ursprünglich erdacht waren, nämlich Information und Bildung für alle, frei von jeglicher Zensur oder Diktatur, verfehlt für mich die Rundfunkgebühr völlig ihren Zweck.
    Sie dient lediglich dazu einigen (wenigen) die Taschen zu füllen und dem Zuschauer vorgefertigte Denkweisen und Ansichten/Meinungen einzutrichtern, welche diesem durch eigenes Nachdenken und genauer Betrachtung des Themas in dieser Weise nie in den Sinn gekommen wären.

    Für mich folgt daraus: Es wird, so oder so, kein besseres Fernsehen geben! Weder mit, noch ohne Gebühr und weder privat noch öffentlich-rechtlich. Erst dann, wenn der Mensch wieder beginnt eigenständig zu denken, Dinge zu hinterfragen und nicht gemäß deutscher Manier nur nett zu lächeln und zu nicken, dann wird sich etwas ändern! Und das nicht nur im Bereich des Rundfunks...

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    1. Der Unsinn der Rundfunkgebühren wäre ein eigener Beitrag geworden, das habe ich extra ausgespart.

      "Im Fernsehen geht es doch lediglich um Quoten."

      Habe ich dem nicht gerade widersprochen? Der ÖRR muss auf Quoten schauen, um die Zustimmung zu maximieren. Die Privaten schauen auf die Quoten, weil sie werbefinanziert sind. Pay-TV muss nicht auf die Quote gucken, sondern auf die Anzahl der Abonnenten.

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    2. Hm, Quote ist doch die Anzahl derer, die beispielsweise einen Film/Serie/Programm einschalten, gemessen an der Zahl derer die Insgesamt schauen, richtig?

      Nun stellt sich mir folgende Frage: Wie aussagekräftig ist diese Quote? Hier möchte ich mal sagen, dass dies im Auge des Betrachters liegt. Ich persönlich glaube nur der Statistik (nichts anderes ist es ja im Grunde genommen), die ich selbst "gefälscht" habe.

      Und: Die Anzahl der Abonnenten ist eigentlich auch nichts anderes als eine Quote im weiteren Sinne: Wie viele der vorhandenen möglichen Kunden sind meine Kunden?

      Somit: Du hast dem Satz, dass es nur um Quoten geht nicht widersprochen, sondern, im Gegenteil, ihn zuletzt sogar noch untermauert.

      Streichen wir doch einfach die Rundfunkgebühr, dann wäre die daraus resultierende Jagd nach Quoten für den ÖRR doch wirklich mal innovativ (im Sinne von neuartig), da tatsächlich notwendig, allein aus der Tatsache heraus, dass die Kriterien der Finanzierung dann genauer betrachtet werden müssten.

      Wenn ich allerdings der Definition in Richtung "einfallsreich, fantasievoll, ideenreich, originell, schöpferisch, kreativ" folge, dann sehe ich keinerlei Notwendigkeit darin, dass nun auch der ÖRR den Schund der Privaten Sender kopiert und demselben blinden Aktionismus bei der Jagd nach Zuschauern verfällt, wie es im Nicht-ÖRR bereits der Fall ist.

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  2. Man müsste den öfffentlich rechtlichen Sendern mehr Vorgaben hinsichtlich der Gestaltung machen.
    Ein Blick auf die Quote, darf dabei kein Kriterium sein.
    Formate, die wenig auf Information und Bildung aus sind sollten kaum Raum bekommen.
    Kulturelles wie z.B. Sport und Kabarett sollten davon natürlich ausgenommen sein.
    Außerdem ist es höchste Zeit Werbung bei den öffentlich rechtlichen Sendern wieder zu verbieten.
    RobatArt

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    1. Wer macht die Gestaltungsvorgaben? Die Mehrheit per repräsentativer Demokratie? Das machst sie doch jetzt schon. Das nennt sich "die Einschaltquote maximieren."

      Oder doch ein kleines Geschmacksgremium?

      Die einzig (gerade so) akzeptable Lösung für mich: Gebührenfinanziertes Nachrichtenfernsehen. Karneval und Fußball kann SAT1 auch.

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    2. Serien sind nicht das ganze Programm. Über dessen Qualität kann man streiten. ja. Werbung raus: ja. Quotendruck weg: ja.

      Aber die wohlfeile Kritik an der "Zwangssteuer" kann ich nicht nachvollziehen. Allein schon arte und 3sat, zum Teil auch auch Phoenix sind das Geld allemal wert. Hinzu kommen SWR2, wdr5, auch DLF. Alles für 63 Cent pro Tag.

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    3. In den USA etwa gibt es mit C-Span ja ein Phoenix-Pendant, und die haben auch keine Abgabe, das ist halt Steuerfinanziert. Kann man ja machen. Nur, ARD und ZDF zu finanzieren ist eine ganz andere Sache.

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    4. @CitizenK: Wenn arte, 3sat etc dir das wert sind, ist das prima. Das kann ich teilweise nachvollziehen. Aber deren Produktion kostet nicht 63 ct/Tag.

      Und ich wiederhole nochmal die Frage. "Quotendruck weg" sagt sich so leicht. Was soll das bedeuten und wie soll das funktionieren? Wie entwickelt sich die öffentliche Akzeptanz der Rundfunkgebühr wenn die Einschaltquote sinkt? Ich denke ARD & ZDF machen sich da keine Illusionen.

      Das ist ja die Crux und die Lose-Lose-Situation. Einen öffentlich-rechtlichen mit Quotendruck braucht man nciht, ein öffentlich-rechtlicher ohne Quote ist politisch nicht durchzuhalten.

      @Stefan:
      Neben c-span gibt es PBS und sehr gutes public radio. Die sind teilweise spendenfinanziert und die sind der Grund, weshalb ich ein öffentliches Nachrichtenprogramm akzeptieren würde. Fox/MSNBC/CNN sind einfach nicht so das gute Vorbild.

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    5. Volle Zustimmung, besonders für das Lose-Lose. Ich sehe die BILD-Artikel schon vor mir, in der sie aufs Elitenfernsehen schimpfen. Mit genau der Linie haben sie ja seinerzeit das Privatfernsehen eingeführt.

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    6. Wenn man Quoten als wahlen für das ÖR System sieht dann verlieren die ÖR jeden Tag. Wir haben ca 60 Millionen Wahlberechtigte. Selbst an den allerbesten Tagen schauen "nur" 15 Millionen die ÖR. Die Mehrheit der Bevölkerung sag jeden Tag NEIN zu den ÖR. Selbst die Mehrheit der Fernsehzuschauer schaut heute Privatfernsehen und kein ÖR.

      Wenn aber Heute schon die Minderheit ÖR schauen dann kann man auch das Quotenprogramm beenden und sich auf Qualitatives Fernsehen konzentrieren.

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  3. Der Verfassungsrichter Grimm hat sich am 10.1.13 in der FAZ beinahe selbst ad absurdum geführt, aber letztlich die deutsche Rundfunkdoktrin bittersüß zusammengefasst:
    1. Ohne ÖRR schauen zu wenige Leute informative Programme.
    2 Komerzieller Rundfunk ist eine Gefahr für die Meinungsfreiheit.
    3. Grundversorgung ist ein Euphemismus für Vollversorgung.
    4. Ohne Vollversorgung lassen sich teure Rundfunkgebühren nicht rechtfertigen, die man für Vollversorgung braucht.
    5. Wir wollen nicht wie die USA sein und die USA sind pöse, zumindest was Fernsehen angeht.
    6. Zeitungen sind irgendwie anders als Rundfunk und daher gilt das für Zeitungen nicht.
    7. Auf dem freien Markt sind Programme Ware, was irgendwie auch nicht gut ist, deshalb ist es besser wenn der ÖRR Nachfrage nach sowas verhindert.
    8. Das Bundesverfassungsgericht macht sich keine Sorgen über die Qualität des Unterhaltungsprogramms im ÖRR.
    9. Rundfunkräte sind eine überzeugende Lösung dafür, die Staatsferne des ÖRR zu garantieren.

    Noch Fragen?

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  4. Ich will mich ja nicht beschweren, aber wenn das hier jetzt eine neue Ära der Debattenkultur einläuten soll, dann bin ich enttäuscht.

    Der Artikel ist eine Polemik und keine sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema. Eine sachliche Auseinandersetzung sollte beinhalten:

    - Was ist der Auftrag des ÖRR? Sollte dieser Auftrag anders sein (z.B. nur innovative Serien machen)? Wir der ÖRR diesem Auftrag gerecht?

    - Wie wird Einfluss auf die ÖRR genommen (neben Quote sicherich auch Rezeption des Programms in jew. Nischen, auch: welche ges. Debatten werden angestoßen/getragen ("Leitmedium"), zudem: Rolle der Rundfunkräte mit (vorgeblicher) gesellsch. Reprösentanz)

    - Welche Formen der Kommunikation gibt es / könnte es geben? Tatsächlich nur die Quote? Ich habe gehört, dass mit diesem neuen Internetz-Dings man auch recht schnell Rückmeldung bekommen kann!

    Der Artikel:

    - reduziert auf Fernsehserien

    - behauptet einerseits, dass ohne ÖRR mehr Zuschauer bei Sky wäre (was zu zeige wäre) und andererseits argumentiert er, dass es in Deutschland eine HBO-ähnliche kritische Masse gar nicht geben kann

    Es könnte also diskutiert werden, ob der ÖRR sich aus der ganzen Entertainment-Produktion rauszieht und ausschließlich nur auf Bildung/Nachrichten setzt. Da ist dann die Frage, wie viel billiger der wäre, ob da eine solche klare Trennung gelingt (wenn ich mir Filmklassiker in den ÖRRs ansehe, was ist das dann?) und ob das nicht ggf. Elitär wäre bzw. zumindest so wahrgenommen würde.

    Dies ist als ein Appell an mehr Sachlichkeit zu lesen. Ich weiß, dass kritisieren immer leichter ist als etwas zu verfassen - deshalb dank dafür.

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    1. Der Artikel ist ausgesprochen sachlich. Dass er nicht alle rundfunkbezogenen Themen auf einmal abhandeln kann, ist für einen Blogbeitrag selbstverständlich.

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    2. Sehe ich auch so. Vor allem:
      Wie soll das Sky-Argument denn "zu zeigen sein"? Wir haben außerdem bereits gesagt, dass ein reines Bildungsfernsehen niemals zustimmungstauglich ist.

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    3. @Lars,

      die von dir angesprochenen weiteren Fragen sind alle richtig und wichtig. Und ja, mit denen habe ich mich gar nicht auseinandergesetzt. Dafür sind ja die Kommentare da ;-)

      Machen wir doch einen LiquidProgrammFeedback für ARD & ZDF. Haben das die Piraten schon im Programm?

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    4. Dass Pay-TV (ob jetzt sky oder HBO Europe, dass in unseren Nachbarländern übrigens existiert, *hust*) mehr Kunden hätte, wenn es den Rundfunkbeitrag nicht gäbe, halte ich fast für eine Tautologie. Wieviel mehr das wären, ist natürlich nicht a priori klar.

      Die französischen Rundfunkgebühren sind halb so hoch, die Fernsehsender weniger zahlreich und Canal+ kommt schon mal auf 3% Marktanteil.

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    5. > Der Artikel ist eine Polemik und keine sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema.

      Es ist zur oberflächlichen Phrase verkommen, einen Artikel, der nicht genehme Hinweise enthält, so abzuwatschen, egal wie sachlich er formuliert wurde.

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    6. Der Artikel ist schwach. Was will er uns überhaupt sagen? Dass das Vorhandensein guter Serien von Struktur der Fernsehlandschaft abhängt. Was für ein Unsinn. Nehmen wir mal eine Serie wie "Girls". Ist die Produktion besonders aufwendig? Braucht man da außer einem guten Buch wirklich viel mehr als bei der durchschnittlichen SAT1-Ware? Und ein Quotenkiller ist es auch nicht per se? Wieso gibt es dann so etwas nicht in Deutschland. An ÖRR liegt es am wenigsten. Es fehlen schlicht die Drehbücher denke ich. Und es kommt noch etwas hinzu. Das Zielpublikum für solche Serien (ich gehöre selbst dazu) hat ein bestimmtes elitäres Standing: es interessiert sich nicht für deutsche Themen in Filmen und Serien. Eine Serie über italienische Mafia in Deutschland oder deutsche Polizisten, die Drogendealer abhören oder einen Studienrat, der Drogen verkauft würden die allermeisten von uns doch uninteressant oder gar albern finden. Deswegen gibt es solche Sachen hier gar nicht. Es gibt in Deutschland schlicht überhaupt kein Publikum dafür.

      Ich kenne z.B. das russische Fernsehen recht gut. Dort ist es anders, auch die aller Innovativsten sind offen für Geschichten aus Russland. Deswegen kommen dort neben den gleichen Schrott wie hier immer wieder mal Serien, die auf ihre Art absolut hervorragend sind.

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    7. "Es fehlen schlicht die Drehbücher denke ich. Und es kommt noch etwas hinzu. Das Zielpublikum für solche Serien (ich gehöre selbst dazu) hat ein bestimmtes elitäres Standing: es interessiert sich nicht für deutsche Themen in Filmen und Serien."

      Das halte ich nicht für überzeugend. Die deutschen Filme der letzten Jahre zeigen das Gegenteil. Es fehlt im Deutschland der Vergangenheit und Gegenwart nicht an erzählenswerten Stoffen, es fehlt nicht an Regisseuren, die diese Stoffe drehen wollen und es fehlt nicht an hervorragenden Schauspielern.

      Gegen die Wand, Barbara, Yella, Das Leben der Anderen oder ein paar Jahrzehnte zurück: Stammheim, Die Stille nach dem Schuss.

      Fantastische Filme.

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    8. Ich könnte die Liste der guten deutschen Filme noch um ein paar Filme verlängern. Aber im welchen halbwegs großen Land, egal mit welcher Fernsehlandschaft werden in einem Jahrzehnt nicht einige hervorragende Filme gedreht? Es sind jedoch in Deutschland Ausnahmen. Und sie werden nur beachtet, wenn sie absolutes Toplevel erreichen. Bei Serien wird es jedoch ganz dünn. Und selbst, wenn es interessante Ansätze geben würde (ich sehe sie nicht), werden die Serien eher wenig beachtet. Man schaut lieber eine amerikanische oder englische Serie. Amerikanische Themen und Schauplätze sind uns im Film und Fernseher viel vertrauter. Deswegen haben deutsche Stoffe es ungemein schwer, auch wenn ab morgen kein ÖRR existieren sollte. Jahrzehntelange Kondintionierung verschwindet dadurch nicht.

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  5. Ich frage mich..was ist innovatives TV...der begriff innovativ ist für mich sehr negativ besetzt...und das deshalb weil er in dieser republik immer herhalten muss wenn man elitäre zustände installieren will

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  6. Dass öffentlich-rechtliche Sender in D-Land so viel Mittelmaß produzieren, stellt m.E. nicht das System eines öffenlich-rechtlichen Fernsehens in Frage. Gegenbeispiel: Großbritannien. Dort produziert die gleichfalls öffentlich-rechtliche BBC immer noch Hervorragendes - und das für Gebühren, die etwa halb so hoch sind wie in Deutschland.

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    1. BBC ist ein schönes Stichwort. Das oben angeführte "House of Cards" ist ja ein amerikanisiertes Remake der britischen Miniserie aus den 1990er Jahren (mit Ian Richardson als sich hochintrigierenden Fraktionsvorsitzenden).

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    2. Ich kenne das englische Fernsehen aus eigener Erfahrung nicht gut genug. Die Wochen, die ich in Großbritannien verbracht habe, fand ich es allerdings unguckbar.

      Ich kenne natürlich die guten BBC Programme, die es bis hierher schaffen. Aber ob das BBC Programm im Mittel besser ist? Es ist ja nicht so, dass ARD und ZDF gar nichts gelingen würde. Vielleicht ist das ein Fall von "the grass is always greener on the other side"?

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    3. Ich denke die haben deutlich bessere Dokus im Mittel. Aber wenn du 24/7 mit Programm füllen musst kommt zwangsläufig viel Scheiße raus. Ka was HBO den ganzen Tag sendet, wenn da nicht Game of Thrones läuft ;)

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    4. Die BBC produziert wenigstens Programm für alle und bringt hier und da auch mal was innovatives heraus.
      Wenn unsere ÖR eine neue Serie ankündigen ist es zu 99% ein Krimi oder eine Soap.
      Da wird gar nichts neues ausprobiert. Die Bevölkerung in Deutschland besteht nicht nur aus Krimi oder Soap Fans aber trotzdem wird nur Programm für sie gemacht. Die BBC produziert wenigstens auch mal andere Sachen wie ScyFy oder Sitcoms.
      Es hat auch einen Grund warum bei uns in Deutschland BBC Produktionen eingekauft werden aber umgekehrt nicht. Das hat schon was mit dem Angebot und der Qualität zu tun.

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    5. Also wenn man natürlich das Beste vom Besten des US-amerikanischen Fernsehens mit dem durchschnittlichen Programm in Deutschland oder UK vergleicht, dann ist es schon etwas schiefer Vergleich.

      "Game of Thrones" zeigt übrigens gut, woran es in Deutschland fehlt. Die Serie ist in Vergleich zur Vorlage nur mittelprächtig gelungen. Aber da die Vorlage schlicht genial ist, die Schauspieler hervorragend und auch sonst Profis am Werk sind ist trotzdem was Brauchbares herausgekommen. Und die Schauspieler und sonstige Profis sind wegen Hollywood da, die Filmindustrie hat eine lange breitgefächerte Tradition, an die die Serienmacher anknüpfen können. In Deutschland fängt es schon bei Vorlagen problematisch zu werden und sonst...

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    6. Ich denke da können wir streiten ^^ Game of Thrones ist auch im Vergleich mit der Vorlage sehr gelungen.

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  7. > Neben c-span gibt es PBS und sehr gutes public radio. Die sind teilweise spendenfinanziert und die sind der Grund, weshalb ich ein öffentliches Nachrichtenprogramm akzeptieren würde. Fox/MSNBC/CNN sind einfach nicht so das gute Vorbild.

    CNN finde ich jetzt nicht so schlecht und von den drei genannten Sendern am ausgewogensten.

    Im übrigen finde ich PBS auch als ausgesprochen qualitativ und sachlich. Es fällt auch die im Vergleich zum deutschen Fernehen ruhige und nicht erzieherisch-agitatorische Haltung auf. Ich habe bisher nicht den Eindruck, die wollten einen als unmündigen Zuschauer betrachten oder sähren ihr Ziel in politische Agitation und die Menschen "zum Guten" zu erziehen, um Gesellschaft, Staat und Welt zu retten.

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    1. CNN ist ausgewogen aber als ich das letzte Mal reingeschaut habe, glich es doch mehr einem Unterhaltungsprogramm. Hat CNN nicht gerade seine investigative Journalismus-Abteilung zugemacht?

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    2. Ja, haben sie. CNN ist mehr N24 als irgendwas anderes.

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  8. Viel mehr als möglicherweise schwach(sinnig)e Serien stören am ÖRR vor allem die Massen an sogenannten "Krimis" mit reisserischen, blutrünstigen Trailern. Es scheint ein Bedürfnis vieler Menschen nach diesen Gewaltorgien zu sehen. Nicht wenige in meinem Bekanntenkreis sehen, zu meiner Verwunderung, fast jeden "Tatort". Angeblich seien die auch sozialkritisch.

    Die Sender bringen also, was die Masse sehen will. Aber warum will sie das? Ablenkung nach der Arbeit - okay, aber warum damit? Ich sehe darin ein Krankheitssymptom unserer Gesellschaft. Geht das nur mir so?

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    1. Nö, ehrlich gesagt sehe ich das nicht so.

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    2. @CitizenK

      Nein, du bist nicht alleine damit... Die Unmündigkeit und das Fehlen menschlichen Verstandes (zumindest in manchen Bereichen) ist eine weit verbreitete "Volkskrankheit". Diese wird gern durch den Oberbegriff "Volksverdummung" umschrieben.

      Tatort sozialkritisch? Das ist ungefähr so, als würde ich "Bernd das Brot" als positiv denkenden Darsteller bezeichnen.

      (ich weiß, dass dieser Vergleich gerade nicht der Beste ist, aber die Grundaussage sollte trotzdem klar werden)

      Und warum bringen die Sender das, "was die Masse sehen will"? Für Quoten, Abonnenten und um in folge dessen (zumindest die Privaten) ihre Werbezeit zu verkaufen!

      Stellt sich hier nur die Frage: Was will die Masse? und wer soll das sein? Und, wenn man das herausgefunden hat: Will und muss man wirklich JEDE mögliche Klientel bedienen und jedem Trend folgen?

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  9. Hallo Leute,
    ich finde eure Diskussion zur staatlichen Medienpolitik, ich denke darum geht es hier, interessant. Aber ein wenig erinnert sie mich an die Diskussion über die Familienpolitik aus den letzten Tagen.
    Nach meiner Meinung kann ich die Richtigkeit, Wirksamkeit oder die Treffgenauigkeit einer Maßnahme nur dann bewerten wenn definiert ist was denn eigentlich erreicht werden soll.
    Die Vorgaben des Grundgesetzes im Artikel 5 könnte Ausgangspunkt einer Diskussion sein.
    Wortlaut des Art. 5 GG
    (1) 1Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. 2Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. 3Eine Zensur findet nicht statt.
    (2) 1Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.
    (3) 1Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. 2Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.

    Und das sind die für mich (wichtigsten) Fragen die sich daraus ergeben:
    1) Sind die öffentlichen Medien ein geeignetes Mittel zur Umsetzung des §5 GG? Insbesondere wenn es um die Darstellung der gesamten Breite von Meinungen und Interpretationen des Volkes geht?
    2) Wenn Nein: Was brauchen wir dann?
    3) Wenn ja: Werden die real-existierenden öffentliche Fernsehe- und Rundfunksender mit ihren weiteren Angeboten (Internet, Veranstaltungen u.a.) den Ansprüchen aus dem Grundgesetz gerecht?
    Entspricht das Programm dem Auftrag aus dem GG? Entspricht der Unterhaltungsteil diesem Auftrag? Oder ist das Programm eher Mittel der politischen Einflussnahme? Wenn ja mit Rech?
    (Lektüre zur Anregung http://www.medienheft.ch/dossier/bibliothek/d23_BadanjakSascha.pdf)
    4) .....
    5) Wer hat den Finger am Drücker??
    6) .....
    7) Organisation richtig?
    XX) Rechtfertigt dieses alles den Eingriff in das Recht des Bürgers selber zu bestimmen was er mit seinem Geld macht?

    So in etwa könnte ich mir den Weg vorstellen wie man die Sache angehen kann.

    Für mich habe ich diese Fragen noch nicht abschließend beantwortet aber am Fragenkatalog kann man eine Tendenz sicher ablesen .....
    Gruß PP.

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  10. Ich finde es sehr interessant, dass viele Kommentatoren hier die politische Dimension des ÖRR betonen. Wie sind die Rundfunkräte zusammengesetzt, was sagt das Grundgesetz etc. Das sind wichtige Fragen, die man politisch unterschiedlich beantworten könnte.

    Aber was sind die Grenzen politischen Handelns? Welche Dinge kann die Politik nicht ändern? Welche Begrenzungen sind einem gebührenfinanzierten Rundfunk in Deutschland immanent. Das ist eine Frage, die mich hier interessiert hat.

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  11. Im Artikel klingt es so, als wäre bei uns kein HBO-Germany, dass uns dann mit innovativen Serien beglückt möglich, weil niemand 15 € dafür monatlich berappen würde zusätzlich zur Rundfunkgebühr.

    Ich bezweifle aber dass viele Leute sich denken "nee, keine 15 Euro für Premiere oder ähnliches, ich zahl ja schon Rundfunkbeitrag". Ich denke eher, dass die Mentalität ist "wieso 15 Euro wenn ich auch umsonst 24/7 die Glotze voll Zeug habe von dem mich jetz schon der Großteil nicht interessiert". Die Rundfunkgebühr ist doch nebensächlich, nur wenn die GEZ einen Brief geschrieben hat, wurde einem bewusst dass man die Abgabe zahlte.

    Ich glaub die Ära Pay-TV ist an Deutschland einfach vorbei gegangen und in Zukunft werden die Meisten Film- und Serien-affinen Leute eher on-demand-streaming-Dienste wählen als altmodisches Fernsehen bei dem ein Fremder die Sendereihenfolge festlegt.

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    1. 1) Ich denke das ist fundamental das gleiche: Bekomme ich für 15 € genug *zusätzlichen* Nutzen? Die Antwort ist nein, weil es den öffentlich-rechtlichen gibt, der die Glotze "voll Zeug" macht.

      Ich denke übrigens nicht, dass ein Pay-TV Sender in Deutschland oder Europa allgemein so erfolgreich sein könnte, wie HBO. Europa hat einen höheren Freizeitwert und man kann einfach mal vor die Tür gehen.

      2) Der Unterschied zwischen Pay-TV und On-Demand Streaming verschwindet. Sky & HBO bieten schon lange ihre Sendungen On-Demand an. Das ist ja auch kein Problem, denn sie verdienen ja mit Werbung sowieso kein Geld. Umgekehrt produziert Netflix jetzt eigene Serien. Da gibt es eine klare Konvergenz. Für Streaming und Pay-TV muss man aber extra zahlen und damit fällt man wieder auf Fall 1 zurück.

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  12. Was macht Eurer Meinung nach eigentlich die Qualität aus, die der ÖRR vermissen lässt? Welche Sender außerhalb des ÖRR bringen denn Sendungen wie Monitor, Faktencheck, Markt oder Report? Lt eigener Werbeaussage eines mir (nur aus der Werbung) bekannten Pay-TV Anbieter sieht "was besseres", wer vorwiegend amerikanische Kinofilme zu beliebiger Zeit werbefrei sehen kann. Ist das etwa, was unter Qualitätsfernsehen verstanden werden soll?

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    1. Dass das normale Privatfernsehen ein Geschwür ist, ist inzwischen ja sogar zur CDU durchgedrungen.
      Wir reden hier von der Qualität erzählerischer Formate - vor allem TV-Serien, aber ja, auch Kinofilme. Die kommen im "normalen" Fernsehen immer verstümmelt und von Werbung zerrissen.

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  13. Dann, denke ich, sollte die Kritik konstruktiver im Sinne von Verbesserungsvorschlägen am konkreten Programm vorgetragen werden. Natürlich kann das Programm auch im Sinne der Qualität verbessert werden. Wer aber überhaupt noch Wert auf Qualität im Rundfunk legt, sollte sie so zu führen versuchen, dass nicht denen "Munition" geliefert wird, die den ÖRR wegen der von allen zu zahlenden Gebühr angreifen unter dem Motto: Wieso soll ich zahlen - was ich sehe, bekomme ich "umsonst" (präziser wäre: kostet "nur" den Verstand und vor allem die Kritikfähigkeit).

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  14. Ein weiterer (struktureller) Aspekt: Manche Serien sind schlecht im werbefinanzierten Programm unterzubringen. Sie zeigen zu viel Gewalt (Boardwalk Empire, Sopranos, Wire) und oder (teilweise etwas verstörenden) Sex (u.a. Girls)

    Und noch einer: Allen großen Institution(ob öffentlich oder privat) fallen Richtungsänderungen oder Innovationen schwer. Es gibt immer gut organisierte Interessenvertreter, die den Status Quo verteidigen. Von diesem Status Quo hängt der aktuelle Erfolg ab.

    Innovation entsteht selten dadurch, dass Firmen neue Produkte entwickeln oder sich gänzlich neu positionieren. Innovation entsteht, wenn Firmen in neue Märkte eintreten und diese radikal verändern. Gerade die Unterhaltungsindustrie führt dieses Problem seit Jahren vor.

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