Freitag, 15. Juni 2007

Aasgeier der Versicherungswirtschaft

Kaum ist die Rente mit 67, unter tatkräftiger Schützenhilfe der Versicherungswirtschaft, beschlossen, landet auch schon die übliche unerwünschte Werbung im Briefkasten. Gerade eben ein Umschlag von der Debeka, den ich eigentlich ungeöffnet wegwerfen wollte, der aber so verdammt amtlich aussah. Darin befindlich Horrorvisionen vom Untergang der staatlichen Rente und "attraktive" Anlagemodelle, um sein Geld unter Debeka-Mithilfe bis ins hohe Alter zu haben. Widerlich, diese Aasgeier auf Beutefang.

Kommentare:

  1. Ähm, nur am Rande die Frage? Sollen sich alle Leute selbst um die private Altersvorsorge kümmern? Es gibt nunmal Leute die sich damit auskennen, und denen würden viele ihr Geld geben, ganz einfach weil sies nicht selber anlegen können / wollen. Was hat das mit Aasgeier zu tun? Ist nicht jeder später mal Beamter (zum Glück...)

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  2. Versicherungen kassieren schon sehr viel bei Kapitalprodukten. Deshalb kann ich euch nur empfehlen bringt euer Geld zur BANK :D

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  3. @Könich: Es geht nit darum, ob die Leute kompetent wären, sondern dass es sich um gezielte Kampagnen zur Vernichtung des Vertrauens in die staatliche Rente handelt.

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  4. zum Glück gibt es solche Kampagnen sonst würd es ja noch mehr Leute geben die an die staatliche Rente glauben. Und wenn ich dir eines garantieren kann, wenn wir in Rente gehen, bekommen wir keinen Cent vom Staat.

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  5. Deine Schlussfolgerung ist richtig, aber der Weg dahin in meinen Augen falsch. Es gibt die Propaganda nicht, WEIL die Rente nicht sicher ist, sondern die Rente ist nicht sicher, WEIL die Propaganda da ist.
    Dass es wegen des demographischen Faktors nicht finanzierbar sei ist ein blödsinniges und oft widerlegtes Argument. Allein die Kosten der deutschen Einheit haben die Sozialsysteme verkraftet, und die lagen höher als sämtliche prognostizierten demographischen Faktoren der nächsten 50 Jahre. Es geht um das massive Gewinninteresse der privaten Versicherungswirtschaft, die überaus mächtige Lobbyarbeit betreibt, von der Friedrich Merz nur ein populäres Beispiel unter vielen ist.

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  6. Du scheinst ja der Politik zu glauben, jedenfalls entnehme ich das deinen Aussagen. Aber weshalb beschäftigst du dich dann nicht mit den politischen Aussagen richtig? Die Politik sagt ganz klar, daß es mit der staatlichen Rente am Ende ist. Und wenn die Spassgesellschaft das nicht glauben will, dann wird sie es spätestens bei Rentenbeginn merken. Ein Glück nur, daß ich dann nicht die Rente für dich erwirtschaften muss.

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  7. Nein, da hast du meine Aussagen falsch interpretiert. Ich glaube der Politik eben NICHT, WEIL diese den Abbau der staatlichen Rente und deren Unhaltbarkeit propagiert - im wohlverstandenen Interesse der Privatversicherungswirtschaft. Riester ist dabei ja nur die Spitze des Eisbergs. Ich werfe der Regierung ja vor, dass sie die gezielte Zerstörung der staatlichen Rente ohne Sachzwang betreibt.

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