Donnerstag, 6. Dezember 2007

Einbrüche in der Automobilindustrie

Die deutsche Automobilbranche hat in diesem Jahr herbe Einbrüche hinnehmen müssen; ganz besonders Opel, aber auch andere. Verwundern muss das nicht. Um 1902 hat Henry Ford erkannt, dass Autos keine Autos kaufen. Er formulierte, dass der Ehrgeiz eines jeden Unternehmers sein müsse, die höchsten Löhne in der Umgebung zu bezahlen. Durch die halbwegs ordentliche Bezahlung seiner Mitarbeiter konnten diese auf einen Ford sparen, und die Firma wurde zum Global Player.
Nun, da die Löhne ständig sinken und der Druck von außen ständig zunimmt, an jeder Ecke geschrieben wird, dass Zurückhaltung nötig ist und weitere Zumutungen nötig sind, die Mehrwertsteuer erhöht wurde, die Inflation steigt ohne dass die Löhne mitziehen würden - wen verwundert, dass niemand Geld in einen Neuwagen investieren will?
Auch 2007 kaufen Autos keine Autos.

Kommentare:

  1. "dass niemand Geld in einen Neuwagen investieren will?"

    Das Wort will ist falsch, kann wäre angebrachter.

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  2. Ich denke viele Deutsche Autos werden sowieso schon lange nicht mehr an Privatpersonen verkauft, insbersondere nicht als Neuwagen... Firmen leasen das doch für Ihre Flotten... Privatpersonen nehmen allerhöchstens Jahreswagen, alles andere ist doch heute meist zu teuer (Polo, Lupo und Fox mal ausgenommen).

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