Dienstag, 6. April 2010

Der Spiegel, der Spiegel, der Spiegel hat immer Recht

Von Stefan Sasse

Es ist immer wieder lustig zu sehen, wie spielend es dem Spiegel gelingt, immer Recht zu haben: 
Ein Anfang, spät 
Vierzehn Monate nach seinem Amtsantritt haben die USA einen Präsidenten Obama bekommen. St. Barack, ihren Weltprediger, haben sie verloren.
Rasant war sein Aufstieg gewesen, schon damit verband sich das Problem. Der Aufstieg war unwirklich wie die Ankunft eines Erlösers, das alles war naiv, aber so naiv hatte Obama seinen Wahlkampf geführt: Wir können auch anders, ich werde euch eine heilende Politik schenken. Allzu schnell war es vorbei: Wirklichkeit ist niemals naiv. 
 Ich erinnere mich da an eine total euphorische und völlig naive Berichterstattung, gerade auch seitens eines gewissen ehemaligen Nachrichtenmagazins. Dieser Habitus des Immer-schon-gewusst-habens ist echt peinlich.

Kommentare:

  1. Korrektur: gerade auch seitens eines gewissen *ehemaligen* Nachrichtenmagazins

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  2. Ein "gewisses ehemaliges Nachrichtenmagazin"?
    Warum so rueckwaertsgewandt???

    Blicken wir frohen Mutes nach vorne in die strahlende Zukunft der "Wahrheit" (russ: Prawda) des neuen Milleniums.

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  3. sagen wir es doch allgemeiner: die rechthaber haben immer recht.

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  4. Ich hatte schon immer den Eindruck, dass dem Spiegel einfach eine einheitliche Linie fehlt. Es scheint so, als ob einzelne Redakteur(-gruppen) ihre Meinung relativ frei schreiben können, was oft zu Widersprüchlichkeiten führt...könnte der Grund dafür sein, dass ich den Spiegel einfach ignoriere ;-)

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