Dienstag, 27. September 2011

Großexperiment Athen

Von Stefan Sasse

Ein ständiges Problem der Geschichtswissenschaft ist es, dass keine Experimente durchgeführt werden können, dass Situationen nicht wiederhergestellt und erneut durchgespielt werden können. Aktuell können wir allerdings ein großangelegtes solches Experiment in Griechenland betrachten: war Heinrich Brühnings Politik wirklich falsch? Oder funktioniert sie vielleicht doch? Mir sieht es so aus, als würden die Ergebnisse von 1930 bis 1932 bestätigt werden.

Kommentare:

  1. Und warum hört und sieht man nichts von einer politischen Alternative? Man liest nur von der Forderung nach ihr in all den Blogs... Es sind immer die Anderen, die endlich was tun sollen. All die vielen Schreiber und Kommentatoren hoffen tagein tagaus, dass endlich mal andere Menschen das Heft in die Hand nehmen. Das ist die Essenz des Daseins all dieser Texte. "Bitte, fangt endlich mal an, so zu handeln, wie ich denke, während ich weiter denke und nicht handele."

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  2. Ja, ich sollte vermutlich bei Leuten kommentieren, die lieber schreiben statt handeln und ihnen schreibenderweise mitteilen, dass sie lieber handeln als schreiben sollten. Schließlich habe ich das dann geschrieben, das zählt quasi als Handeln. Oder so.

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  3. Es tut sich doch was, die Piraten wurden gewählt! Jetzt weiter so und es verändert sich langsam etwas.

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  4. Gibt es irgendjemand, der in Griechenland eine schnelle Besserung erwartet? Nein. Ein paar laienhafte Mainstream-Ökonomen vielleicht, ich wüsste aber nicht wer. Niemand geht unter den gegebenen Voraussetzungen davon aus, dass sich Griechenland schnell erholt. Deshalb werden die Notmaßnahmen von nicht-involvierten Ökonomen abgelehnt. Sparen ist Voraussetzung für nachhaltiges Wachstum und nicht für Schnellschüsse. Ausnahmen kann es geben und gibt es unter ganz anderen Voraussetzungen, aber nicht in einer von Grund auf kaputten Wirtschaft, in der Millionen direkt vom Staat leben. Natürlich gehts da bergab. Oder im Rahmen einer Weltwirtschaftskrise 1929 mit komplexen Auswirkungen und Nebenwirkungen.

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  5. Da zeigen jetzt wir zwei Nichthandelnde aufeinander.
    Der Unterschied zwischen uns ist nur folgender:
    Sie und Ihresgleichen reden ständig von überfälliger Änderung der Zustände (ohne dass Mobilisierung - wie das geht, machen Ihnen "Die Piraten" vor - geschweige denn Taten folgen).
    Aber reihen Sie sich nur weiter in das Heer der tatenlos gegen die Zustände Anschreibenden ein und fühlen sie sich besser dabei.
    Ich reihe mich vorerst nirgendwo ein.

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  6. Der vorige Kommentar richtet sich natürlich an Steffen Sasse.

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  7. Stefan Sasse, nicht Steffen. Verzeihung.
    Herrjeh, wenn man auch noch so einen Allerweltsnamen hat, macht die Sache nicht leichter.

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  8. Rede mich einfach mit "Bombastus Magnus" an, dann passt das ^^

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  9. @ Unterhändler 17:04h

    " [...] - wie das geht, machen Ihnen "Die Piraten" vor - [...]"

    Wie das geht, haben auch die Grünen vor ihnen bereits gezeigt. Und dann sind sie auf ihrem Weg gescheitert und haben sich und ihre Ideale mehr und mehr verraten. Wenigstens können die Piraten jetzt aus ihren Fehlern lernen und es besser machen...

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