Montag, 13. April 2009

Kommentierte Fundstücke 13.03.2009, 1.20 Uhr

Bei der SZ ist mal jemandem aufgefallen, dass die niedrigen Lebensmittelpreise in Deutschland doch keine uneingeschränkt tolle Sache sind.

Kommentare:

  1. Da ist ja einiges dran, was da so steht, aber ich frage mich immer, was an solchen statistischen Aussagen wie "12% geben sie für Lebensmittel aus" überhaupt dran ist.
    Ich, beispielsweise, der irgendwo unter dem Hartz4-Satz rumkrebsen dürfte, gebe deutlich mehr Prozente für Lebensmittel aus.
    Und die Vergleichbarkeit mit anderen Staaten halte ich sowieso für Quatsch.
    Es wird ja gerne erwähnt, wie teuer Lebensmittel in Frankreich sind. (Was so nicht stimmt -- da kriegt man Fertiggerichte mittlerweile genaus so "billig" wie hierzulande.)
    Schön und gut -- aber inwieweit ist das vergleichbar? Wieviel Prozent seines Geldes muss "der Franzose" z.B. für Miete ausgeben, in einem Land, wo der Anteil von Wohneigentum wesentlich höher ist als hierzulande?

    Oder nehmen wir Spanien. Okay, mein Stand ist von vor ca. 5 Jahren.
    Die Lebensmittelpreise lassen sich einfach nicht vergleichen.
    Konserven kosteten im Supermarkt ein Heidengeld, weil die eh' nur von Touristen gekauft wurden, dafür kam man mit Selbstgekochtem und wenig Geld wesentlich weiter, als in Deutschland.
    Kurzum: Man kaufte ganz andere Sachen. Und von den Wohnungspreisen dort mal gar nicht zu sprechen.

    Kurz gesagt: Diese Vergleiche Deutschland/anderes Land sind Humbug.

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  2. Ich kann dieses ganze Theater nicht verstehen. Dann rechnet man eben auf den Gramm-Preis runter und vergleicht. Wer heimlich die Preise erhöt wird nicht mehr gekauft. Das ist dann Marktwirtschaft.

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  3. Besonders endet der Artikel mEn ohne jegliche Erklärung wie die Zeche bezahlt werden soll (und auf welcher Grundlage diese Annahme basiert).
    Es werden Fakten präsentiert und dann in einem abschliesenden Satz eine Schlussfolgerung präsentiert.
    Mich überzeugt der Artikel nicht...

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