Freitag, 24. September 2010

Mal was grundsätzliches...zu Religion und Glaube

Von Stefan Sasse

Den Oeffinger Freidenker gibt es nun seit über vier Jahren. Viele Themen wurden bereits mehrfach in unterschiedlichen Beiträgen behandelt, so dass es dem Autor oftmals unnötig erscheint, bestimmte Anspielungen oder Einstellungen näher zu erläutern. Seit 2006 hat sich die Leserschaft jedoch stark vergrößert, und für die, die neu dazugekommen sind, mag nicht immer alles sofort klar sein, was der Oeffinger Freidenker schreibt. Die neue Serie "Mal was grundsätzliches…" soll diese Lücke schließen, in dem noch einmal eine Zusammenfassung zu bestimmten Themen gegeben wird. Diese Folge befasst sich mit Religion und Glaube.

Religion und Glaube begleiten den Menschen gewissermaßen seit Anbeginn seiner Zivilisation. Bestattungsriten gehören mit zu den ersten Zeugnissen der Höhlenmenschen, die in der Bemalung ihrer Wände wohl erfolgreiche Jagden zu beschwören suchten. Wo immer der Glaube auftrat, folgte ihm die Religion auf dem Fuße. Bereits die Höhlenmenschen kannten wohl Priester irgendwelcher Art, die die Riten vollführten und eine "offizielle Quelle" für Omen und Ähnliches waren. Beide Phänomene sind dabei aber nicht wesensgleich; Religion und Glaube sind zu trennen. Der Glaube hat zu allen Zeiten wenig Schaden angerichtet, er ist gewissermaßen eine private Angelegenheit. Erst wo die Religion kommt, beginnt der Ärger. Sie ist eine janusköpfige Erscheinung, gibt sie dem Menschen doch zugleich Halt und ist ihm eine Geißel. 

Ich will deswegen eigentlich nur über Religionen reden, denn über Glaube lässt sich bekanntlich nicht streiten. Ich möchte aber deutlich machen, wie ich dort selbst stehe. Ich betrachte mich als Agnostiker. Ich glaube nicht an die Existenz Gottes in welcher Form auch immer und auch nicht an eine "treibende Kraft", wie auch immer man die umschreibt. Ich glaube an die Geistskraft des Menschen und seine gewaltige Fähigkeit, dieses Potential ungenutzt zu lassen. Ein Atheist bin ich nicht, denn die "glauben", dass es Gott nicht geben kann. Ich würde mich vom Gegenteil durchaus überzeugen lassen. Darin aber bin ich wohl mit den meisten Menschen d'accord, die sich eigentlich als Atheisten bezeichnen. Echte Atheisten sind genauso alberne Eiferer wie Fundamentalisten aller Couleur.

Nun aber zu den Religionen. Die meisten von ihnen sind zersplittert in Richtungen und Auslegungsgruppen, etwa wie im Islam die Shiiten und Sunniten oder im Christentum die Protestanten und Katholiken (von denen erstere noch unendlich viel weiter zersplittert sind). Es gibt nur wenige, und diese sind auf der ganzen Welt stark verbreitet ("Weltreligionen"). Das sind das Christentum und der Islam; oft wird noch das Judentum hinzugezählt, das zwar nicht in der Zahl der Anhänger mit den anderen beiden mithalten können, aber doch in der Verbreitung. In der Zahl der Anhänger sind die großen fernöstlichen Religionen wie Buddhismus, Hinduismus und Shintoismus ebenfalls beachtlich, nicht jedoch so sehr in der geographischen Verbreitung.

Die beiden Religionen, die in der Öffentlichkeit wohl die plakativste Wirkung besitzen, sind Katholizismus und Islam. Die katholische Kirche ist gewissermaßen der Inbegriff einer organisierten Religion und als einzige Religion weltweit verfügt sie über ein einheitliches, organisatorisches Netz mit klarer Hierarchie und verbindlicher oberster interpretatorischer Instanz (der Papst und sein Recht ein Dogma auszusprechen). Mit ihren Ritualen und der Einheitlichkeit hat sie schon immer ein hervorragendes Feindbild abgegeben, ob nun Galilei seine Version des Inquisitionsprozesses zur allgemein anerkannten machen konnte, Bismarck den Kulturkampf ausrufen oder Ron Howard schlechte Bücher mit irgendwelchen Symbolspielen, die zu düsteren Geheimnissen führen schreiben konnte. Verdient hat sie das, wie ich im Artikel "Vier Irrtümer über das Mittelalter" dargestellt hat, nur teilweise.

Es gehört vermutlich zur Janusköpfigkeit der Religionen, dass sie Gutes und Schlechtes getan haben, dass in ihrem Namen Verbrechen ebenso wie große Taten begangen wurden. Eine einheitliche Verdammung ist deswegen schwierig. Auf dem Sündenkonto der christlichen Religionen finden sich die frühen Heidenausrottungen in Mittel- und Osteuropa, die Kreuzzüge, die Religionskriege und die Conquista in Amerika, auf das des Islam sind deren eigene brutale Bruderkämpfe, blutige Missionierungen in Europa und Asien und der aktuelle Terrorismus gebucht. Wer ohne Sünde ist, kann hier den ersten Stein werfen. Andererseits haben die Religionen aber auch Einiges vollbracht. Nicht nur stellten sie eine rudimentäre Armenversorgung, bevor der Staat diese Aufgabe übernahm (falls er es tat). Oftmals wirkten sie auch als Zentren kulturellen und intellektuellen Lebens, waren Förderer von Wissenschaft und Kultur.

Doch die meisten dieser Aufgaben hat inzwischen der laizistische Staat übernommen. Die Armenversorgung ist ein zentrales Aufgabengebiet des Staates, hinzugekommen ist sogar noch die Prävention. Vor 150 Jahren, also einem historischen Katzensprung, war das noch undenkbar. Genauso bringt man heute die Religionen kaum mehr mit Kultur und Wissenschaft in Verbindung. Was sie heute noch Gutes tun beschränkt sich auf die Seelsorge. Dagegen steht aber eine rapide steigende Zahl von Taten, die man nicht gut heißen kann. Wenn etwa die katholische Kirche die Verbreitung von Kondomen behindert, wo sie nur kann, und das besonders und bei vollem Bewusstsein in Gebieten, in denen AIDS grassiert, der Bildungsstand niedrig ist und internationale Hilfsorganisationen versuchen, durch Verhütung Ansteckungen zu vermeiden, dann ist das praktisch auf einer Stufe mit den Bekehrungen mit Feuer und Schwert, die man an den Indios in der Conquista vollführt hat.

Wenn es nach den Kirchen ginge, so würden Inhalte an der Schule wieder stärker an das "christliche Weltbild" geknüpft, was auch immer das heißen mag - von einer Definition sieht man ja wohlweislich ab. Die Gefährdung, die derzeit von den Religionen ausgeht, ist massiv. Das beschränkt sich nicht nur auf den Islam, der wegen seiner Zersplitterung und der aufgeheizten Lage im Nahen Osten wohl nicht einmal zur Friedensstiftung in der Lage wäre, wenn er denn wöllte - die christlichen wie auch die jüdische Religion sind ganz massiv dabei. So ist die Machtposition der ultraorthodoxen Juden in Israel, ihre religiös unterfütterten Siedlungsprojekte und ihre Versuche, einen araberfreien Gottesstaat zu schaffen, sicherlich nicht zum Friedensstiften angetan. Die katholische Kirche hat unter Benedikt XVI. eine reaktionäre Wendung genommen, die ihresgleichen sucht und ist in Verhaltensmuster der Kirchenpolitik des 19. Jahrhunderts zurückgefallen. Unter dem Einfluss radikaler Evangeliker ist in den USA eine Strömung an die Macht gekommen, der Bush und die Geistesverwandten der Tea-Party-Bewegung ihren Aufstieg verdanken und die auch in Europa eine immer stärkere Stellung erobern.

Während sich die Religionen untereinander gerne bis aufs Messer bekämpfen, als würde man sich noch im Dreißigjährigen Krieg befinden, sind sie sich in dem Ziel einig, die Trennung von Staat und Kirche und den in Europa fortgeschrittenen Laizismus in Europa zurückzudrängen. Nichts missfällt den Moralheuchlern in allen Religionen so sehr wie die Liberalisierung Europas, die sexuelle Revolution und der non-existente Einfluss der Kirchen. Selbst in Deutschland, wo die beiden christlichen Amtskirchen massiv vom Staat mit Steuergeldern auf Kosten aller und zum Schaden anderer Religionen unterstützt werden, haben sie kaum mehr Einfluss. Es geht weniger um Sachfragen wie den Nutzen des Kondoms; der ist nur Ausdruck des Betons, den sich die Kirchenvertreter auf den Kopf gekippt haben. Es ist eine Frage der Macht und Deutungshoheit. Die Religionen wollen wieder selbst bestimmen können, was Recht und Unrecht ist, die Macht darüber besitzen und so an vergangene Zeiten anknüpfen. Das gilt es zu verhindern.

Kommentare:

  1. Näheres von der "reaktionären Wendung, die ihresgleichen sucht" wäre mal interessant zu erfahren für mich Katholiken ;)

    In Zeiten, in denen landauf blogab eigentlich alle staatstragenden Parteien als der leibhaftige faschistische Teufel dargestellt werden, ist es höchst erstaunlich, mit welchem impliziten Selbstverständnis hier eine stählerne Lanze für den Laizismus gebrochen wird.
    Mit der katholischen Kirche hätte es jedenfalls weder den Angriffskrieg auf Jugoslawien noch auf den Irak gegeben.

    Das sich "die Religionen" heute gerne "bis aufs Messer bekämpfen" ist auch grober Unfug.
    Agnostische/atheistische Strukturen sind bisher den Beweis größerer Menschengerechtigkeit schuldig geblieben. Mit Kriegen haben sie sich nicht zurückgehalten, an humanitäre Leistungen in dem Umfang, wie sie (wie auch im Artikel vermerkt) von Religionen geleistet werden, haben sie mit jahretausenden Verspätung angeknüpft. Nicht auszudenken, wie es ohne das Vorbild der Religionen damit aussehen würde.
    Es ist ohnehin leicht, sich das Gute abzuschauen und dann hochmütig die Wurzeln abzuschneiden.

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  2. Danke für diesen Artikel! Meiner Meinung nach basieren die Religion fast immer auf Angst. Man muss bestimmte Regeln einhalten, dann wird man später dafür belohnt. Wenn nicht, dann wird man bestraft. Gott führt Buch über alles was wir tun, ja sogar über alles, was wir denken. Wer hat da eine Chance, nicht schuldig zu werden? Also wird uns schon früh mantraartig eingetrichtert: "Du bist ein Sünder. Du bist nicht würdig. Gott liebt Dich zwar, aber nur wenn Du Dich änderst." Er stellt Bedingungen. Er ist ein Spion, der unsere intimsten Bereiche beobachtet und verurteilt (nie wird er sich daran erfreuen, dass wir glücklich leben, davor hört man nie. Wir müssen erst zum Heiligen werden, bevor Gott seine Freude an uns haben kann). Und er ist ein rachsüchtiger Gott, der offenbar Spass daran hat, über die Menschen zu richten und sie gar die die Hölle zu werfen (auf alle Ewigkeit), auf jeden Fall aber hart zu bestrafen. Aber stellt Liebe Bedingungen? Und wer sagt uns, was richtig und falsch ist? Gott? Nein, dass machen die Wollen die Kirchen den freien Menschen? Den, der Gott in sich selber sucht? Der die Dinge hinterfragt, der wirklich eigenverantwortlich wird? Der den lauwarmen Heilsversprechen nicht auf den Leim geht? Der Gott nicht als Konzept, als kindliches Bild vom alten Mann mit Bart, der alles sieht, sondern als lebendige Erfahrung hier und jetzt sucht. Oder - da Gott so ein vorbelastetes Wort ist - das Leben, die Essenz, das Gefühl, heil und ganz zu sein? Als Teil von uns, nicht als ferne Realität irgendwo "da draußen". Als Realität nicht in einer fernen Zukunft, wenn wir tot sind. Es gibt derzeit eine wachsende Bewegung (am bekanntsten sind wohl die Lehrer Eckhart Tolle, Byron Katie oder Gangaji, andere Lehrer sind Samarpan, Burt Harding, Jeff Foster oder Florian Schlosser - es gibt viele mehr, und auch die Lehren schon verstorbener Lehrer wir Ramana Marharshi, Osho, J. Krishnamurthi oder Papji) von Suchern, die diesen anderen Weg jenseits der organisierten Religionen gehen. Die einfach einen Weg suchen, wie man frei und glücklich in dieser Welt sein kann. Die erkennen wollen, was unser Leiden verursacht und wie wir daraus aussteigen können. Wie wir das leben können, was wir wirklich lieben. Ein Weg, den jeder indiviuell für sich gehen kann und muss. Ein Weg, der für mich genau das beinhaltet, was Jesus, Buddha und viele andere im Kern gelehrt haben, was aber, unvermeidlich, durch eine Religion, sobald sie sich organisiert, bis zur Unkenntlichkeit entstellt werden muss. Eine Religion macht Politik, es geht um Stukturen, Macht, Hierarchie, es geht um Abgrenzung von den Anderen, den "Ungläubigen". Es geht ums Rechthaben. Unsere Konzepte sind die Richtigen. Und unsere Liebe und Toleranz funktioniert nur innerhalt unserer Glaubenssysteme. Wer die in Frage stellt, ist ein Gegner, ein Feind und muss bekämpft werden. Und zwar mit aller Macht, weil wir ja nicht nur das Recht, sondern sogar Gott hinter uns glauben. Und so werden die Religionen wohl, je mehr die Menschen anfangen, eigene Wege zu gehen, immer aggressiver und fundamentalistischer werden (was man ja schon - wie Du auch schreibst - beobachten kann). Ich denke, dass wir sehr wachsam sein müssen, damit hier nicht Errungenschaften wie Toleranz, Freiheit des Indiviuums und vieles mehr schleichend wieder rückgängig gemacht werden. Unter dem Deckmantel des "Rückbesinnung auf christliche (oder andere) Werte".

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  3. >Ein Atheist bin ich nicht, denn die "glauben", dass es Gott nicht geben kann.<

    Nö. Atheisten glauben nicht an Gott. Das ist ein Unterschied. Anderes Bsp:
    Glaubst du nicht an den Weihnachtsmann, oder glaubst du, dass der Weihnachtsmann nicht existiert?

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  4. Endlich ein vernünftiger, nicht von Hass durchtränkter Artikel. Ich würde mich als Katholik bezeichnen, obwohl ich nicht an Gott glauben kann (es gibt Zeiten, wo ich nicht einmal an das Gute im Menschen glauben kann), aber ich halte die Frage nach Gott immer noch für relevant. Das Dogma der kath. Kirche, so seltsam und menschenverachtend es vielen vorkommt, ist aber -wenn man eben die weltanschaulichen, und tatsächlich nachvollziehbaren Prämissen voraussetzt- übrigens durchaus verständlich. Es ist sicher auch eine akkuratere Fassung des Begriffes "Atheist". Ein Atheist hält die Frage nach Gott heute nicht mehr für möglich, er verweigert sich dem Konzept ganz. Ein Atheist ist jemand, der die Frage nach Gott bewusst nicht mehr stellen will. Ich bin nicht dieser Meinung, da ich das Konzept immer noch für notwendig erachtete, da nur so ein wirkliches Was-wäre-wenn formulierbar wird.

    Das Ende des Artikels gefällt mir nicht, denn hier wird sich wieder zu unpräzise ausgedrückt. Unser Grundgesetz hat ganz bewusst festgelegt, dass es jedem sein eigenes Gewissensurteil überlässt. Auf dieser Grundlage erst kann es überhaupt so etwas wie Wehrdienstverweigerung geben; die Zeugen Jehovas kommen nicht mehr ins Gefängnis, wenn sie unsere Demokratie nicht mit Waffen verteidigen wollen.

    Grundsätzliche Frage sind also dem eigenen Gewissensurteil unterworfen, und werden nicht aus dem Grundgesetz herausgelesen (dort gibt es nur Schranken, die allerdings nach dem gesellschaftlichen Konsens ausgedeutet werden), und diese Fragen werden im politischen Raum verhandelt (dessen Berechtigung auch das Dogma der Kirche bestätigt, denn die Kirche ist keine fundamentalistsiche Organisation; die Integralisten verlassen das Dogma). Es ist wichtig, hinter diesem politischen Raum der Verhandlung grundsätzlicher Fragen zu stehen, und ihn allen Menschen nach Maßgabe ihres Gewissens offenzuhalten.

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  5. Atheisten glauben nicht. Sie wissen oder wissen meinethalben nicht. Böse Zungen behaupten, Sie wüssten auch, dass Sie nichts wissen. Bedenken wir auch, was es für eine Katastrophe währe, wenn es keine Religion gäbe ! Dann währe so ein System wie unser aller aktuelles nicht existenzfähig. Drum husch, danke zur Religion gesagt !

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  6. "[...]Ich will deswegen eigentlich nur über Religionen reden, denn über Glaube lässt sich bekanntlich nicht streiten[...]"

    Der Religionskritiker Sam Harris ein Begriff? Nein?

    Dann lies mal dieses Buch "Das Ende des Glaubens: Religion, Terror und das Licht der Vernunft"

    Deine Unterscheidung hat einen gewaltigen Pferdefuß, aber dahinter kommst du erst nach der Lektüre des Buches des "Neuen Atheisten" Sam Harris.

    Für mich war es erhellend, denn den Unterschied "Glauben" und "Religion" gibt es nicht im realen Leben, wenn es nach Sam Harris geht.

    Für Lesefaule empfehle ich übrigens den Film "Religulous" des Agnostikers Bill Maher.

    Der mutige Spielfilm "Agora" des Regisseurs Alejandro Amenábar hilft übrigens auch zu sehen, dass man zwischen "Glauben" und "Religion" nicht unterscheiden kann, und dass Nichtglaubende aller Richtungen - damals wie heute - zwischen allen religionsfantatischen Fronten stehen.

    "[...]Ich möchte aber deutlich machen, wie ich dort selbst stehe. Ich betrachte mich als Agnostiker. Ich glaube nicht an die Existenz Gottes in welcher Form auch immer und auch nicht an eine "treibende Kraft", wie auch immer man die umschreibt. Ich glaube an die Geistskraft des Menschen und seine gewaltige Fähigkeit, dieses Potential ungenutzt zu lassen.[...]"

    Frage: Wie kommst du auf deine Definition eines "Agnostikes"?

    Eine treffendere Definition findest Du hier:

    http://athpedia.de/wiki/Agnostiker

    "[...]Ein Atheist bin ich nicht, denn die "glauben", dass es Gott nicht geben kann. Ich würde mich vom Gegenteil durchaus überzeugen lassen. Darin aber bin ich wohl mit den meisten Menschen d'accord, die sich eigentlich als Atheisten bezeichnen. Echte Atheisten sind genauso alberne Eiferer wie Fundamentalisten aller Couleur[...]"

    Wie kommst du darauf, dass ein Atheist "glaubt"?

    Athpedia auch zum Begriff "Atheist":
    Quelle und kompletter Text:

    http://athpedia.de/wiki/Atheist

    Übrigens für mich persönlich ist ein Atheist, der "glaubt" eben kein richtiger Atheist, eben wegen der Definition des Begriffes bei Athpedia, denn man wirklich weiterverbreiten sollte, weil dort eben steht, dass Atheisten nicht glauben, an kein höheres Wesen, und auch sonst nicht....Fazit: Atheismus ist kein "Glaube". Dies wird immer wieder wahrheitswidrig behauptet, aber es stimmt so nicht.

    Gruß
    Bernie

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  7. Sorry, so eben noch eingefallen, auch für Agnostiker gibt es einen Buchtipp "Agnostizismus - Freies Denken für Dummies" von Horst Herrmann.

    Der Autor springt übringens in die selbe Bresche, wie die von mir erwähnen Autoren, und Filmemacher bzw. Athpedia.

    Gruß
    Bernie

    PS: Seines Kennzeichens ist Horst Herrmann auch Agnostiker ;-)

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  8. Ich bin umgeben von falschen Göttern (Vater), falschen Propheten (Sohn) und falschen Gläubigen ('heilige' Geist) die ihr Bewusstsein in Gefängnissen halten. Aus diesem Gefängnis bricht niemand einfach so aus, der gedankliche Zellenwechsel wird freiwillig vollzogen. In meinem Fall sorgten einige 'schwarze Schäfchen' unbewusst für den Ausbruch. Dem Geiste gelang somit etwas, was dem Körper nicht gelang - er flüchtete.

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  9. wieder mal "was" grundsätzlich geworden, Herr Sasse, und heut´zum Glauben ?

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  10. ...>>>
    Einerseits macht der Glauben das Leben auch nicht einfacher – die Menschen haben die alltäglichen Sorgen dennoch, die sie zu erledigen haben – dazu aber auch noch einen Gott über sich, dessen Geboten sie zu folgen haben.
    Und andererseits dient die Religion dazu, Herrschaft zu legitimieren. Wovon faseln die Gläubigen? Von einem GUTEN HERRN – und so stellen sie sich dann auch die weltliche Herrschaft als IDEAL vor: einen GUTEN HERRSCHER müsste man haben. Auf die Idee der Schädlichkeit von Herrschaft überhaupt kommen solche Gesellen dann nicht mehr.
    Übrigens, entweder Gott wäre die Güte in Person – dann wäre er aber ziemlich machtlos angesichts des Elends in der Welt – oder aber Gott IST allmächtig, dann ist es aber angesichts des Elends mit seiner Güte nicht weit her. Oder aber, dritte Variante, er ist gütig und allmächtig, hat den Menschen aber die tolle Freiheit gegeben, sich gegenseitig das Leben zur Hölle zu machen – dann wäre Gott ein furchtbarer Zyniker. So kann man den Gläubigen doch auch mal kommen, um ihnen ihre DUMMHEIT vor Augen zu führen.
    Noch was, die Moral: die wird ja immerzu eingefordert, eben WEIL sie nicht in der Wirklichkeit zum Tragen kommt – der kapitalistische Wahnsinn, ja der ruft die Moralprediger auf den Plan – denn es müsste ja alles nicht sein so schlimm. Von wegen, das gehört dazu. Und die karitativ im Namen der Moral Tätigen sind dann die - übrigens immer viel zu kleinen - Trostpflaster für die Schäden einer Konkurrenzwirtschaft, die diesen Planeten zur Hölle auf Erden macht.
    Mein Standpunkt ist nicht als Beleidigung Gläubiger gedacht, er ist nicht persönlich gemeint – er soll nur die Dummheit der Urteile religiöser Menschen über die Welt aufzeigen.
    Mehr dazu weiß der GegenStandpunkt zu sagen, z. B.
    - „Der Tod des Papstes - eine fundamentalistische Feier der herrschenden Moral“ (12.05.2005, Bremen, Jonas Köper) (DIREKT HIER: http://doku.argudiss.de/?Kategorie=all)
    - „Papam habemus! Vom Bedürfnis der aufgeklärten Demokratie nach dem religiösen Wahn“(16.06.2005, Nürnberg, Dr. Peter Decker) > http://doku.argudiss.de/?Kategorie=MuI#121
    - „Die Sache mit der Religion: Je härter die Zeiten, desto tiefer der Glaube“ (7.12.2009, Bielefeld, Prof. Dr. Freerk Huisken) > http://doku.argudiss.de/?Kategorie=all#308

    Zur Moral noch einiges:
    - „Die Moral und ihre großen Werte - nichts wert! Fleiß - Sparsamkeit - Bescheidenheit - Ehrlichkeit - Altruismus - Höflichkeit“(28. Januar 09, München, Dr. Rolf Röhrig)http://doku.argudiss.de/?Kategorie=all#270
    -„Die Moral. Das gute Gewissen der Klassengesellschaft“(20. Dezember 2005, Freiburg, Wolfgang Rössler) > http://ia331421.us.archive.org/1/items/VergangeneVortraege2/moral.freiburg.dezember2005.mp3
    -„Moral - Das gute Gewissen der Klassengesellschaft“ (Mai 06, Frankfurt/Main, Dr. Peter Decker) > http://www.farbe-rot.de/mp3/GegenStandpunkt%20-%20Peter%20Decker%20-%20Moral%20%28F%205-2006%29.mp3


    Liebe Grüßle

    Daniel

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  11. ...>>>
    Einerseits macht der Glauben das Leben auch nicht einfacher – die Menschen haben die alltäglichen Sorgen dennoch, die sie zu erledigen haben – dazu aber auch noch einen Gott über sich, dessen Geboten sie zu folgen haben.
    Und andererseits dient die Religion dazu, Herrschaft zu legitimieren. Wovon faseln die Gläubigen? Von einem GUTEN HERRN – und so stellen sie sich dann auch die weltliche Herrschaft als IDEAL vor: einen GUTEN HERRSCHER müsste man haben. Auf die Idee der Schädlichkeit von Herrschaft überhaupt kommen solche Gesellen dann nicht mehr.
    Übrigens, entweder Gott wäre die Güte in Person – dann wäre er aber ziemlich machtlos angesichts des Elends in der Welt – oder aber Gott IST allmächtig, dann ist es aber angesichts des Elends mit seiner Güte nicht weit her. Oder aber, dritte Variante, er ist gütig und allmächtig, hat den Menschen aber die tolle Freiheit gegeben, sich gegenseitig das Leben zur Hölle zu machen – dann wäre Gott ein furchtbarer Zyniker. So kann man den Gläubigen doch auch mal kommen, um ihnen ihre DUMMHEIT vor Augen zu führen.
    Noch was, die Moral: die wird ja immerzu eingefordert, eben WEIL sie nicht in der Wirklichkeit zum Tragen kommt – der kapitalistische Wahnsinn, ja der ruft die Moralprediger auf den Plan – denn es müsste ja alles nicht sein so schlimm. Von wegen, das gehört dazu. Und die karitativ im Namen der Moral Tätigen sind dann die - übrigens immer viel zu kleinen - Trostpflaster für die Schäden einer Konkurrenzwirtschaft, die diesen Planeten zur Hölle auf Erden macht.
    Mein Standpunkt ist nicht als Beleidigung Gläubiger gedacht, er ist nicht persönlich gemeint – er soll nur die Dummheit der Urteile religiöser Menschen über die Welt aufzeigen.
    Mehr dazu weiß der GegenStandpunkt zu sagen, z. B.

    - „Der Tod des Papstes - eine fundamentalistische Feier der herrschenden Moral“ (12.05.2005, Bremen, Jonas Köper) (DIREKT HIER: http://doku.argudiss.de/?Kategorie=all)

    - „Papam habemus! Vom Bedürfnis der aufgeklärten Demokratie nach dem religiösen Wahn“(16.06.2005, Nürnberg, Dr. Peter Decker) > http://doku.argudiss.de/?Kategorie=MuI#121

    - „Die Sache mit der Religion: Je härter die Zeiten, desto tiefer der Glaube“ (7.12.2009, Bielefeld, Prof. Dr. Freerk Huisken) > http://doku.argudiss.de/?Kategorie=all#308
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  12. ...>>>
    Einerseits macht der Glauben das Leben auch nicht einfacher – die Menschen haben die alltäglichen Sorgen dennoch, die sie zu erledigen haben – dazu aber auch noch einen Gott über sich, dessen Geboten sie zu folgen haben.
    Und andererseits dient die Religion dazu, Herrschaft zu legitimieren. Wovon faseln die Gläubigen? Von einem GUTEN HERRN – und so stellen sie sich dann auch die weltliche Herrschaft als IDEAL vor: einen GUTEN HERRSCHER müsste man haben. Auf die Idee der Schädlichkeit von Herrschaft überhaupt kommen solche Gesellen dann nicht mehr.
    Übrigens, entweder Gott wäre die Güte in Person – dann wäre er aber ziemlich machtlos angesichts des Elends in der Welt – oder aber Gott IST allmächtig, dann ist es aber angesichts des Elends mit seiner Güte nicht weit her. Oder aber, dritte Variante, er ist gütig und allmächtig, hat den Menschen aber die tolle Freiheit gegeben, sich gegenseitig das Leben zur Hölle zu machen – dann wäre Gott ein furchtbarer Zyniker. So kann man den Gläubigen doch auch mal kommen, um ihnen ihre DUMMHEIT vor Augen zu führen.
    Noch was, die Moral: die wird ja immerzu eingefordert, eben WEIL sie nicht in der Wirklichkeit zum Tragen kommt – der kapitalistische Wahnsinn, ja der ruft die Moralprediger auf den Plan – denn es müsste ja alles nicht sein so schlimm. Von wegen, das gehört dazu. Und die karitativ im Namen der Moral Tätigen sind dann die - übrigens immer viel zu kleinen - Trostpflaster für die Schäden einer Konkurrenzwirtschaft, die diesen Planeten zur Hölle auf Erden macht.
    Mein Standpunkt ist nicht als Beleidigung Gläubiger gedacht, er ist nicht persönlich gemeint – er soll nur die Dummheit der Urteile religiöser Menschen über die Welt aufzeigen.
    Mehr dazu weiß der GegenStandpunkt zu sagen, z. B.
    - „Der Tod des Papstes - eine fundamentalistische Feier der herrschenden Moral“ (12.05.2005, Bremen, Jonas Köper) (DIREKT HIER: http://doku.argudiss.de/?Kategorie=all)
    - „Papam habemus! Vom Bedürfnis der aufgeklärten Demokratie nach dem religiösen Wahn“(16.06.2005, Nürnberg, Dr. Peter Decker) > http://doku.argudiss.de/?Kategorie=MuI#121
    - „Die Sache mit der Religion: Je härter die Zeiten, desto tiefer der Glaube“ (7.12.2009, Bielefeld, Prof. Dr. Freerk Huisken) > http://doku.argudiss.de/?Kategorie=all#308
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  13. ...>>>
    Einerseits macht der Glauben das Leben auch nicht einfacher – die Menschen haben die alltäglichen Sorgen dennoch, die sie zu erledigen haben – dazu aber auch noch einen Gott über sich, dessen Geboten sie zu folgen haben.
    Und andererseits dient die Religion dazu, Herrschaft zu legitimieren. Wovon faseln die Gläubigen? Von einem GUTEN HERRN – und so stellen sie sich dann auch die weltliche Herrschaft als IDEAL vor: einen GUTEN HERRSCHER müsste man haben. Auf die Idee der Schädlichkeit von Herrschaft überhaupt kommen solche Gesellen dann nicht mehr.
    Übrigens, entweder Gott wäre die Güte in Person – dann wäre er aber ziemlich machtlos angesichts des Elends in der Welt – oder aber Gott IST allmächtig, dann ist es aber angesichts des Elends mit seiner Güte nicht weit her. Oder aber, dritte Variante, er ist gütig und allmächtig, hat den Menschen aber die tolle Freiheit gegeben, sich gegenseitig das Leben zur Hölle zu machen – dann wäre Gott ein furchtbarer Zyniker. So kann man den Gläubigen doch auch mal kommen, um ihnen ihre DUMMHEIT vor Augen zu führen.
    Noch was, die Moral: die wird ja immerzu eingefordert, eben WEIL sie nicht in der Wirklichkeit zum Tragen kommt – der kapitalistische Wahnsinn, ja der ruft die Moralprediger auf den Plan – denn es müsste ja alles nicht sein so schlimm. Von wegen, das gehört dazu. Und die karitativ im Namen der Moral Tätigen sind dann die - übrigens immer viel zu kleinen - Trostpflaster für die Schäden einer Konkurrenzwirtschaft, die diesen Planeten zur Hölle auf Erden macht.
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  14. ...>>> [tschuldige das Chaos, aber die Posts wurden irgendwie "geschluckt"]
    Einerseits macht der Glauben das Leben auch nicht einfacher – die Menschen haben die alltäglichen Sorgen dennoch, die sie zu erledigen haben – dazu aber auch noch einen Gott über sich, dessen Geboten sie zu folgen haben.
    Und andererseits dient die Religion dazu, Herrschaft zu legitimieren. Wovon faseln die Gläubigen? Von einem GUTEN HERRN – und so stellen sie sich dann auch die weltliche Herrschaft als IDEAL vor: einen GUTEN HERRSCHER müsste man haben. Auf die Idee der Schädlichkeit von Herrschaft überhaupt kommen solche Gesellen dann nicht mehr.
    Übrigens, entweder Gott wäre die Güte in Person – dann wäre er aber ziemlich machtlos angesichts des Elends in der Welt – oder aber Gott IST allmächtig, dann ist es aber angesichts des Elends mit seiner Güte nicht weit her. Oder aber, dritte Variante, er ist gütig und allmächtig, hat den Menschen aber die tolle Freiheit gegeben, sich gegenseitig das Leben zur Hölle zu machen – dann wäre Gott ein furchtbarer Zyniker. So kann man den Gläubigen doch auch mal kommen, um ihnen ihre DUMMHEIT vor Augen zu führen.
    Noch was, die Moral: die wird ja immerzu eingefordert, eben WEIL sie nicht in der Wirklichkeit zum Tragen kommt – der kapitalistische Wahnsinn, ja der ruft die Moralprediger auf den Plan – denn es müsste ja alles nicht sein so schlimm. Von wegen, das gehört dazu. Und die karitativ im Namen der Moral Tätigen sind dann die - übrigens immer viel zu kleinen - Trostpflaster für die Schäden einer Konkurrenzwirtschaft, die diesen Planeten zur Hölle auf Erden macht.

    Liebe Grüßle

    Daniel

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  15. …>>> [Entschuldige das Chaos, aber die Posts werden immer wieder voneinander „geschluckt“ und überschrieben… Was ist da los???]

    Einerseits macht der Glauben das Leben auch nicht einfacher – die Menschen haben die alltäglichen Sorgen dennoch, die sie zu erledigen haben – dazu aber auch noch einen Gott über sich, dessen Geboten sie zu folgen haben.

    Und andererseits dient die Religion dazu, Herrschaft zu legitimieren. Wovon faseln die Gläubigen? Von einem GUTEN HERRN – und so stellen sie sich dann auch die weltliche Herrschaft als IDEAL vor: einen GUTEN HERRSCHER müsste man haben. Auf die Idee der Schädlichkeit von Herrschaft überhaupt kommen solche Gesellen dann nicht mehr.

    Übrigens, entweder Gott wäre die Güte in Person – dann wäre er aber ziemlich machtlos angesichts des Elends in der Welt – oder aber Gott IST allmächtig, dann ist es aber angesichts des Elends mit seiner Güte nicht weit her. Oder aber, dritte Variante, er ist gütig und allmächtig, hat den Menschen aber die tolle Freiheit gegeben, sich gegenseitig das Leben zur Hölle zu machen – dann wäre Gott ein furchtbarer Zyniker. So kann man den Gläubigen doch auch mal kommen, um ihnen ihre DUMMHEIT vor Augen zu führen.

    Noch was, die Moral: die wird ja immerzu eingefordert, eben WEIL sie nicht in der Wirklichkeit zum Tragen kommt – der kapitalistische Wahnsinn, ja der ruft die Moralprediger auf den Plan – denn es müsste ja alles nicht sein so schlimm. Von wegen, das gehört dazu. Und die karitativ im Namen der Moral Tätigen sind dann die - übrigens immer viel zu kleinen - Trostpflaster für die Schäden einer Konkurrenzwirtschaft, die diesen Planeten zur Hölle auf Erden macht.



    Liebe Grüßle



    Daniel

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  16. …>>> [Entschuldige das Chaos, aber die Posts werden immer wieder voneinander „geschluckt“ und überschrieben… Was ist da los???]

    Einerseits macht der Glauben das Leben auch nicht einfacher – die Menschen haben die alltäglichen Sorgen dennoch, die sie zu erledigen haben – dazu aber auch noch einen Gott über sich, dessen Geboten sie zu folgen haben.

    Und andererseits dient die Religion dazu, Herrschaft zu legitimieren. Wovon faseln die Gläubigen? Von einem GUTEN HERRN – und so stellen sie sich dann auch die weltliche Herrschaft als IDEAL vor: einen GUTEN HERRSCHER müsste man haben. Auf die Idee der Schädlichkeit von Herrschaft überhaupt kommen solche Gesellen dann nicht mehr.

    Übrigens, entweder Gott wäre die Güte in Person – dann wäre er aber ziemlich machtlos angesichts des Elends in der Welt – oder aber Gott IST allmächtig, dann ist es aber angesichts des Elends mit seiner Güte nicht weit her. Oder aber, dritte Variante, er ist gütig und allmächtig, hat den Menschen aber die tolle Freiheit gegeben, sich gegenseitig das Leben zur Hölle zu machen – dann wäre Gott ein furchtbarer Zyniker. So kann man den Gläubigen doch auch mal kommen, um ihnen ihre DUMMHEIT vor Augen zu führen.

    Noch was, die Moral: die wird ja immerzu eingefordert, eben WEIL sie nicht in der Wirklichkeit zum Tragen kommt – der kapitalistische Wahnsinn, ja der ruft die Moralprediger auf den Plan – denn es müsste ja alles nicht sein so schlimm. Von wegen, das gehört dazu. Und die karitativ im Namen der Moral Tätigen sind dann die - übrigens immer viel zu kleinen - Trostpflaster für die Schäden einer Konkurrenzwirtschaft, die diesen Planeten zur Hölle auf Erden macht.



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    Daniel

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  17. …>>> [Entschuldige das Chaos, aber die Posts werden immer wieder voneinander „geschluckt“ und überschrieben… Was ist da los???]

    Einerseits macht der Glauben das Leben auch nicht einfacher – die Menschen haben die alltäglichen Sorgen dennoch, die sie zu erledigen haben – dazu aber auch noch einen Gott über sich, dessen Geboten sie zu folgen haben.
    Und andererseits dient die Religion dazu, Herrschaft zu legitimieren. Wovon faseln die Gläubigen? Von einem GUTEN HERRN – und so stellen sie sich dann auch die weltliche Herrschaft als IDEAL vor: einen GUTEN HERRSCHER müsste man haben. Auf die Idee der Schädlichkeit von Herrschaft überhaupt kommen solche Gesellen dann nicht mehr.
    Übrigens, entweder Gott wäre die Güte in Person – dann wäre er aber ziemlich machtlos angesichts des Elends in der Welt – oder aber Gott IST allmächtig, dann ist es aber angesichts des Elends mit seiner Güte nicht weit her. Oder aber, dritte Variante, er ist gütig und allmächtig, hat den Menschen aber die tolle Freiheit gegeben, sich gegenseitig das Leben zur Hölle zu machen – dann wäre Gott ein furchtbarer Zyniker. So kann man den Gläubigen doch auch mal kommen, um ihnen ihre DUMMHEIT vor Augen zu führen.
    Noch was, die Moral: die wird ja immerzu eingefordert, eben WEIL sie nicht in der Wirklichkeit zum Tragen kommt – der kapitalistische Wahnsinn, ja der ruft die Moralprediger auf den Plan – denn es müsste ja alles nicht sein so schlimm. Von wegen, das gehört dazu. Und die karitativ im Namen der Moral Tätigen sind dann die - übrigens immer viel zu kleinen - Trostpflaster für die Schäden einer Konkurrenzwirtschaft, die diesen Planeten zur Hölle auf Erden macht.

    Liebe Grüßle

    Daniel

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  18. …>>> [Entschuldige das Chaos, aber die Posts werden immer wieder voneinander „geschluckt“ und überschrieben… Was ist da los???]
    Einerseits macht der Glauben das Leben auch nicht einfacher – die Menschen haben die alltäglichen Sorgen dennoch, die sie zu erledigen haben – dazu aber auch noch einen Gott über sich, dessen Geboten sie zu folgen haben.
    Und andererseits dient die Religion dazu, Herrschaft zu legitimieren. Wovon faseln die Gläubigen? Von einem GUTEN HERRN – und so stellen sie sich dann auch die weltliche Herrschaft als IDEAL vor: einen GUTEN HERRSCHER müsste man haben. Auf die Idee der Schädlichkeit von Herrschaft überhaupt kommen solche Gesellen dann nicht mehr.
    Übrigens, entweder Gott wäre die Güte in Person – dann wäre er aber ziemlich machtlos angesichts des Elends in der Welt – oder aber Gott IST allmächtig, dann ist es aber angesichts des Elends mit seiner Güte nicht weit her. Oder aber, dritte Variante, er ist gütig und allmächtig, hat den Menschen aber die tolle Freiheit gegeben, sich gegenseitig das Leben zur Hölle zu machen – dann wäre Gott ein furchtbarer Zyniker. So kann man den Gläubigen doch auch mal kommen, um ihnen ihre DUMMHEIT vor Augen zu führen.
    Noch was, die Moral: die wird ja immerzu eingefordert, eben WEIL sie nicht in der Wirklichkeit zum Tragen kommt – der kapitalistische Wahnsinn, ja der ruft die Moralprediger auf den Plan – denn es müsste ja alles nicht sein so schlimm. Von wegen, das gehört dazu. Und die karitativ im Namen der Moral Tätigen sind dann die - übrigens immer viel zu kleinen - Trostpflaster für die Schäden einer Konkurrenzwirtschaft, die diesen Planeten zur Hölle auf Erden macht.

    Liebe Grüßle

    Daniel

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  19. …>>> [Entschuldige das Chaos, aber die Posts werden immer wieder voneinander „geschluckt“ und überschrieben… Was ist da los???]
    Einerseits macht der Glauben das Leben auch nicht einfacher – die Menschen haben die alltäglichen Sorgen dennoch, die sie zu erledigen haben – dazu aber auch noch einen Gott über sich, dessen Geboten sie zu folgen haben.
    Und andererseits dient die Religion dazu, Herrschaft zu legitimieren. Wovon faseln die Gläubigen? Von einem GUTEN HERRN – und so stellen sie sich dann auch die weltliche Herrschaft als IDEAL vor: einen GUTEN HERRSCHER müsste man haben. Auf die Idee der Schädlichkeit von Herrschaft überhaupt kommen solche Gesellen dann nicht mehr.
    Übrigens, entweder Gott wäre die Güte in Person – dann wäre er aber ziemlich machtlos angesichts des Elends in der Welt – oder aber Gott IST allmächtig, dann ist es aber angesichts des Elends mit seiner Güte nicht weit her. Oder aber, dritte Variante, er ist gütig und allmächtig, hat den Menschen aber die tolle Freiheit gegeben, sich gegenseitig das Leben zur Hölle zu machen – dann wäre Gott ein furchtbarer Zyniker. So kann man den Gläubigen doch auch mal kommen, um ihnen ihre DUMMHEIT vor Augen zu führen.
    Noch was, die Moral: die wird ja immerzu eingefordert, eben WEIL sie nicht in der Wirklichkeit zum Tragen kommt – der kapitalistische Wahnsinn, ja der ruft die Moralprediger auf den Plan – denn es müsste ja alles nicht sein so schlimm. Von wegen, das gehört dazu. Und die karitativ im Namen der Moral Tätigen sind dann die - übrigens immer viel zu kleinen - Trostpflaster für die Schäden einer Konkurrenzwirtschaft, die diesen Planeten zur Hölle auf Erden macht.

    Liebe Grüßle

    Daniel

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  20. …>>> [Entschuldige das Chaos, aber die Posts werden immer wieder voneinander „geschluckt“ und überschrieben… Was ist da los???]
    Einerseits macht der Glauben das Leben auch nicht einfacher – die Menschen haben die alltäglichen Sorgen dennoch, die sie zu erledigen haben – dazu aber auch noch einen Gott über sich, dessen Geboten sie zu folgen haben.
    Und andererseits dient die Religion dazu, Herrschaft zu legitimieren. Wovon faseln die Gläubigen? Von einem GUTEN HERRN – und so stellen sie sich dann auch die weltliche Herrschaft als IDEAL vor: einen GUTEN HERRSCHER müsste man haben. Auf die Idee der Schädlichkeit von Herrschaft überhaupt kommen solche Gesellen dann nicht mehr.
    Übrigens, entweder Gott wäre die Güte in Person – dann wäre er aber ziemlich machtlos angesichts des Elends in der Welt – oder aber Gott IST allmächtig, dann ist es aber angesichts des Elends mit seiner Güte nicht weit her. Oder aber, dritte Variante, er ist gütig und allmächtig, hat den Menschen aber die tolle Freiheit gegeben, sich gegenseitig das Leben zur Hölle zu machen – dann wäre Gott ein furchtbarer Zyniker. So kann man den Gläubigen doch auch mal kommen, um ihnen ihre DUMMHEIT vor Augen zu führen.
    Noch was, die Moral: die wird ja immerzu eingefordert, eben WEIL sie nicht in der Wirklichkeit zum Tragen kommt – der kapitalistische Wahnsinn, ja der ruft die Moralprediger auf den Plan – denn es müsste ja alles nicht sein so schlimm. Von wegen, das gehört dazu. Und die karitativ im Namen der Moral Tätigen sind dann die - übrigens immer viel zu kleinen - Trostpflaster für die Schäden einer Konkurrenzwirtschaft, die diesen Planeten zur Hölle auf Erden macht.

    Liebe Grüßle

    Daniel

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  21. Ein toller Artikel!
    Nur wodurch kann man die Religion ersetzen? Ich persönlich glaube das die Menschheit schon viel weiter wäre, wenn sich nicht die Religionen mit Gewalt durchgesetzt hätten. Man kann den Gläubigen ihren Glauben nicht nehmen und das sollte man auch nicht.

    Nur dieser Gedanke der Religionen das nur ihr Glaube der Richtige ist führt doch zu konfliken, weil die anderen abgewertet werden.

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