Samstag, 13. März 2010

Niebels Kappe

Von Stefan Sasse

Ich möchte nur einen kurzen Kommentar zu Niebels Feldjägermütze loswerden, weil ich grad diesen Artikel in der SZ lese: ich finde es gut, dass Niebel zu seiner dummen Kappe steht. Nicht, dass ich sie gut fände, seine Politik oder was sie verkörpert, aber im Endeffekt tut Niebel da das, was wir uns von den Politikern immer wünschen: er steht zu etwas, das er tut. Das ist gut, denn es zeigt Profil. Für uns, seine Gegner ist es gut, weil wir ihn direkt angreifen können, für ihn weil er wohl etwas aufrechter in den Spiegel sehen kann und für die Demokratie, weil wir lange genug irgendwelche windigen Persönlichkeiten hatten, die ihre Fahne in jeden Wind hängen und dann doch hinterrücks etwas anderes tun.
Schön wäre natürlich, wenn das über die Wahl der Kopfbedeckung hinausginge.

Kommentare:

  1. Hat ja in der FDP Tradition, Erich Mende trug voller Stolz sein Ritterkreuz. Da darf man diesem Hauptmann der Reserve schon einmal diese Bananenpflückermützer zubilligen.
    Er hat ja sonst nichts zu bieten oder doch?

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  2. Mich erinnerte das eher an Landser-Pose. Für einen Minister, der Afrika besucht, furchtbar instinktlos.

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  3. Im Spiegelfechter wird er schon "Kongo-Niebel" genannt.

    http://www.spiegelfechter.com/wordpress/1969/manchmal-sagt-ein-bild

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