Montag, 13. November 2006

Anarchie im Straßenverkehr

Eine neue EU-Feldstudie operiert mit der beinahe vollkommenen Anarchie im Straßenverkehr: nur Rechts vor links gilt, alles weitere wird durch das Verhalten der Verkehrsteilnehmer untereinander geregelt. Bisher wurde es in mittelgroßen Städten mit Riesenerfolg getestet; ich finde es schwierig, mir ein solches System für Stuttgart vorzustellen, wenn auch die Argumente rückhaltlos befürwortet werden können.

Kommentare:

  1. Schlicht und simpel: Dagegen! Vielleicht bin ich da sehr konservativ, aber ich würde mich nicht darauf verlassen wollen, dass jene, welche mir schon jetzt durch Ampeln und Stopschilder kaum gebremst das Leben auf der Strasse massiv verkürzen wollen mich ohne diese Schutzmaßnahmen nicht doch endgültig zum Freiwild erklären und die Jagd eröffnen...

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  2. Ich bin der Meinung das es in Deutschland zu viele Schilder und Vorschriften gibt, aber mMn geht das nicht ewig gut. Ich meine man braucht gewisse Regeln. Grundlagen. Ampeln usw. Das sind mini Orte. Ich will so ein Experiment mal in der Rushour in einer Großstadt sehen, da würde nach ein paar Minuten gar nichts mehr gehen. Von dem her, klingt nett, ist aber in der Praxis nicht durchzuführen.

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  3. Wie gesagt, für ne Großstadt halte ich es für unpraktikabel, aber bei Kleinstädten u.U. durchsetzbar.

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  4. Könnte man schon testen. Die Frage ist aber die Folgende:
    Versicherungen machen hier in Europa einen Teil unserer Wirtschaft aus. Wie sollen diese dann versichern? Wer ist bei einem Unfall dann im Recht? Wann zahlt eine Versicherung, wann nicht? Klar rechts vor links usw. aber das klappt halt nicht immer. Allein schon zu schnelles fahren bringt den Versicherungsschutz zum erliegen... wie soll in einer solchen Stadt, wo es keine Limits und Schilder gibt, festegestellt werden was zu schnell/ unangemessen ist?

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  5. Zu schnell gibt es da ja so gesehen nit mehr...aber berechtigte Fragestellung.

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