Dienstag, 29. Mai 2007

Prognosenzauber

In der FTD, ein, um es mit Oskar Lafontaine zu sagen, "der linken Untergrundpropaganda gänzlich unverdächtigen" Blatt, findet sich eine herrliche wie beißende Polemik gegen die Wirtschafts"weisen" um Hans-Werner Sinn und Co, die im Endeffekt - um es drastisch auszudrücken - seit Jahren eigentlich nur hochbezahlte Scheiße labern. Die Tatsache, dass der Autor des Artikels der FTD-Chefökonom ist, gibt es ganzen eigentlich nur noch mehr Gewicht. Es scheint, als würde ein Umdenken von den dogmenartig gepredigten Glaubensartikeln des Neoliberalismus zumindest außerhalb der BWL-Lehrsäle langsam stattfinden.

Kommentare:

  1. Nur einen Satz: "die Deutschen hätten gar kein Konjunkturproblem, sondern ausschließlich strukturelle Probleme" ... mit Sinn, meinem guten Professor Rürup von der THD und Co, die alle zur Selbstbestätigung und für die nächste Kreuzfahrt wieder ein paar wohlwollende claquerhafte Kommentare abgeben, denen sich sicherlich ein Staatssekretär bei der nächsten Auftragsvergabe erinnern wird, nach dem Muster, wes Brot ich eß', des Lied ich sing, weshalb sich dann die Frau Professor ihren 5. Nerzmantel in der Karibiknacht überstreifen kann.

    Nein, Handlesen ist eine genaue Wissenschaft gegenüber (Un)Sinn & Co.

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  2. 1. Warst du schonmal in einem BWL Lehrsaal?
    2. Hat dir schonmal jemand erzählt was darin gelehrt wird?
    3. Auf was für Inhalte beziehst du dich?

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