Donnerstag, 31. Mai 2007

Sackgasse Bachelor

In der taz ist ein Artikel über den Untergang des Bachelor in Hamburg erschienen, der sich recht problemlos auch auf andere Unis übertragen lässt. Demnach ist der Bachelor ein herzlich sinnfreier Abschluss, weil kaum Berufsmöglichkeiten bestehen, weder im naturwissenschaftlich-technischen noch, ganz besonders, im geisteswissenschaftlichen Bereich (bei der Buchhaltung mag das anders sein). Da jedoch ungefähr 75% der Masterplätze fehlen, ist dieses Problem derzeit nicht zu beheben, und Hamburg hat die nötigen zehn Millionen Euro derzeit nicht, es zu beheben (was eventuell auch an Milliardensteuergeschenken an die Konzerne liegt, die man wesentlich sinnvoller einsetzen könnte). Da wie üblich die technisch-naturwissenschaftlichen Bereiche bevorzugt behandelt werden, führt dies zu einem weiteren Absterben der Geisteswissenschaften.

Kommentare:

  1. Wer braucht den auch Geisteswissenschaften? Wer braucht überhaupt Geist? Eine geistlose Herde wirtschaftlich nutzbarer Nachdenkverweigerer ist doch wesentlich angenehmer... da werden die Akten des Herrn Schäuble auch nicht mehr so voll. Das spart Geld. Super, oder?

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  2. Nachdenken ist out...

    "ist dieses Problem derzeit nicht zu beheben, und Hamburg hat die nötigen zehn Millionen Euro derzeit nicht, es zu beheben (was eventuell auch an Milliardensteuergeschenken an die Konzerne liegt, die man wesentlich sinnvoller einsetzen könnte)"

    Wie man an diesem gut durchdachten Beispiel ja bewiesen sieht...

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  3. tja... zum Glück mach ich mein Diplom!

    Ich weiß ja nicht wie weit ihr euch schon mit Masterdtudiengängen außeinander gesetzt habt, aber solch ein Studiengang kostet richtig Geld (25TEUR). Und ein Masterstudiengang soll erst dann besucht werden, NACHDEM man schon Berufserfahrung gesammelt hat.

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  4. Ich weis schon ^^. Naja, das Geld kanns durchaus Wert sein. Werd vielleicht meinen Master in den USA machen, da rockt das eh mehr...

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