Dienstag, 25. März 2008

Oswald Metzger tritt zur CDU über

Nun ist es amtlich: der letztlich bei den Grünen ausgetretene Oswald Metzger ist zur CDU übergetreten. Da die Grünen ihm "zu links" wurden, wollte er ihre Sozialpolitik nicht mehr mittragen. Er hatte sich nur zwischen FDP und CDU zu entscheiden. Dass er zur CDU ging, zeigt für mich seinen eher opportunistischen Charakter, denn dort dürfte er schlicht mehr Karrierechancen gesehen haben als bei der zu ihm eigentlich wesentlich besser passenden FDP. Konsequenterweise will er als Direktkandidat für die CDU 2009 antreten; da er im baden-württembergischen Landtag sitzt, dürfte er dank der Kartoffelsackregelung auch gute Chancen haben.
Aber die Grünen zahlen es ihm heim und gehen ohne Koalitionsaussage in den nächsten Wahlkampf.

Kommentare:

  1. Korrigiere: Er ist noch nicht eingetreten, er möchte das vorerst nur. Ob die CDU wirklich einen Koofmich braucht, der glaubt, die Welt habe nur auf ihn gewartet, wird sich zeigen.

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  2. Was bitte ist eine verdammte Kartoffelsackregelung?

    Wenn die den nicht nehmen, komme ich vor Lachen nicht mehr in den Schlaf. Aber die Pofalte hat ihn ja schon freudig erregt begrüßt. Übrigens haltet mal Bilder von den beiden Köpfen nebeneinander.

    Brüder im Ungeist.

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  3. Die Kartoffelsackregel ist eine Wortschöpfung meinerseits, die besagt, dass in Baden-Württemberg für die CDU auch ein Kartoffelsack antreten könne und gewinnen würde. Vergleiche mein Artikel.

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  4. Oswald hat im Februar sein Landtagsmandat zurückgegeben, sitzt also anders als oben dargestellt nicht (mehr) im Landtag von Baden-Württemberg.

    Und bevor die so genannte "Kartoffelsackregelung" greifen kann, muss er erstmal als Kandidat von der CDU-Basis aufgestellt werden. Da stimme ich mit ihm überein und sehe die Chancen 50:50.

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