Samstag, 27. Februar 2010

Orwell wäre stolz

Von Stefan Sasse

Jede ernstzunehmende Studie bescheinigt Deutschland ein fast beispiellos selektives Schulsystem. Die in vielen Bundesländern vorhandene Dreigliederung des Systems sorgt für eine Aussiebung bereits im zehnten Lebensjahr, und dabei spielt der soziale Status der Eltern eine viel zu große Rolle. Die CDU bedient sich ja bekanntlich der Vogel-Strauß-Taktik, um dieses Problem zu umgehen, aber die neue Kultusministerin von Baden-Württemberg, Schick, hat eine wahrlich grandiose Umschreibung dafür gefunden, um die der Große Bruder sie beneiden würde. 
Zugleich verteidigte sie das bestehende Schulsystem. Es gelte, Schlagworte wie «gemeinsam länger lernen» zu entzaubern. «Wir haben in unserem Schulsystem eine Differenzierungsbreite, die beispielhaft ist», sagte Schick. (swp)
Das ist natürlich großartig. Wir haben eine "beispielhafte Differenzierungsbreite". So kann man es natürlich auch sagen.

Kommentare:

  1. Arbeiten statt lernen, geht auch mit diesem Modell: Produktives Lernen (www.iple.de)

    2 Stunden Mathematik pro Woche? Joo, genügt um von einem 3stelligen Monatsgehalt zu subtrahieren.
    2 Stunden Deutsch pro Woche? Joo, das genügt um einfache Anweisungen zu befolgen, und "Ja, sofort" sagen zu können (auch auf Englisch, ebenfalls 2 Stunden pro Woche).

    Aus diesem Schulsystem werden sicherlich keine Einstein's entspringen, aber willige Malocher allemale. Toll, oder?

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  2. Meine Schwester erzählte mir vorgestern ganz entrüstet, das Ihre Tochter (14 Jahre) in deutsch einen Ausatz zum Thema: Was ist Deine Meinung zur Ferienarbeit für Schüler?

    Sind wohl schon Anzeichen davon wo es hingehen soll.

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  3. Welche Meinung hatte Deine Nichte?

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  4. Ich bin in Frankreich geboren worden, und habe dort die Grundschule und das Gymnasium besucht. Seit 20 Jahren wohne ich in Deutschland. Das deutsche Schulsystem habe ich richtig kennengelernt als mein Sohn in Deutschland eingeschult wurde. Jetzt ist er in der 10. Klasse.
    Klar, dass ich in der Lage bin das französische und das deutsche System zu vergleichen.
    Was mich immer wieder erstaunt hat, war dass bei vergleichenden Diskussionen viele Leute(Deutsche) das deutsche System besser fanden. Nur beim Nachbohren wurde deutlich, dass diese Meinungshaber eigentlich nur das deutsche Schulsystem kannten, das französische aber überhaupt nicht (außer vielleicht, das die Tagesunterrichtszeiten länger sind).
    Ich erlebe dieses Phänomen (Von einem Thema keine Ahnung zu haben, aber dazu eine vermeintlich fundierte Meinung darüber zu haben)
    immer wieder.
    Unter anderem zum Beispiel beim Thema Hartz IV.

    Nach dem Motto: Hauptsache etwas dazu gemeint.

    Anhänger des 04.08.1789

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  5. Die Arbeitspflicht kommt.
    Der Feudalstaat wird restauriert!

    “Papier schaltet sich ein

    Auch der scheidende Gerichtspräsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, schaltete sich erneut in die Diskussion ein. Das Urteil aus Karlsruhe zu Hartz IV begründet nach Erläuterungen Papiers keinen Anspruch auf eine Erhöhung der Regelsätze. Die vom Gericht geforderten zusätzlichen Leistungen für Kinder wie Schulbücher oder Taschenrechner könne der Staat auch in Form von Sachleistungen erbringen, sagte Papier der Welt am Sonntag. Bedenken gegen eine Arbeitspflicht für Hartz-IV-Empfänger hielt Papier für unbegründet. Das heiß diskutierte Urteil war am 9. Februar vom Ersten Senat des Bundesverfassungsgerichtes unter seinem Vorsitz gefällt worden.”

    http://www.sueddeutsche.de/,tt3m1/politik/339/504550/text/

    Aber liebe Hartzis bleibt auch bei der nächsten Wahl einfach bequem im Sessel sitzen.

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  6. Sachleistungen klingt für mich so, als gäbe es diese umsonst. Müssen nicht auch diese bezahlt werden?

    Sachleistungen in der Privatwirtschaft klingt für mich so, als müssten die Unternehmen ihrem Geld hinterherlaufen (anders als bei Bargeld oder Giralgeld).

    Hinter jedem Produkt, hinter jeder Dienstleistung steht jemand, der die Hand aufhält. Sachleistungen vs. Geldleistung?! Einen Unterschied kann ich nur insofern erkennen, das dies nicht sehr Würdevoll für einige sein wird.

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  7. Passt hier zwar nicht ganz rein, aber trotzdem interessant zum "Bedingungslosen Grundeinkommen", bzw. warum dieses nicht funktioniert.

    http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14802
    und
    http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14825

    Nun ja, der große Vorteil beim Verteilen von Sachleistungen durch die Politik ist, dass man dann den Schülern mit HartzIV-Eltern eben das Schulmaterial direkt in die Hand geben kann. Eben dieses Schulmaterial muss dann natürlich per Regierungsverordnung eingekauft und dann verteilt werden und so kann man natürlich Parteifreunde in der Wirtschaft mit Aufträgen versorgen.

    Schulen dürfen auch deshalb selber über zu kaufende Schulbuchsätze in Klassenstärke entscheiden, eben um diese Staatsklüngelei zu unterbinden.

    Komisch, dass die FDP dahinter steckt, denn eigentlich müssten doch gerade die Liberalen Sorge haben, dass die HartzIV-Eltern die schulbezogenen HartzIV-Sachleistungen ihrer Kinder zu Geld machen und letzteres versaufen? (-> das war zynismus und ein Tritt auf die FDP, aber nicht ernst gemeint)

    Geldleistungen wären hier angebrachter, einerseits um individuelle Schwerpunkte zu setzen (Linkshänderfüller sind teurer, einige Kinder sind eher künstlerisch begabt, andere sportlich) und zweitens ist die Güterverteilung per freiem Markt effektiver als die staatliche Zu- und Verteilung von Sachleistungen, vorausgesetzt, der Kunde hat Geld in der Hand.


    Schätze, das Urteil des BVG zu den HartzIV-Sätzen soll so umgesetzt werden, dass fehlende Leistungen an HartzIV-ler durch schon lange geplante Investitionen in Betreuung und Bildung durch Buchhaltungstricks als Sachleistung an HartzIV-ler vorgegaukelt werden sollen.
    Anstatt den Hartzis mehr Geld zu geben, baut man halt Kindergärten und Schulen ein wenig aus, was ja vdLeyen schon in ihrer letzten Amtszeit geplant hatte, und bezeichnet das dann als HartzIV-Sachleistung.

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  8. Ich betrachte diese Sachleistungen als 'Markierung' derer, die kein Geld besitzen um diese Leistungen über den konventionellen Weg einzukaufen, diese aber dennoch erhalten müssen.

    Früher, so hat mir meine Oma erzählt, wurden solche Leute gezwungen, also diejenigen welche als 'unzugehörig' ausgesondert wurden, eine 'Markierung' für alle Sichtbar zu tragen. Heutzutage sind wir viel weiter, denn heute wird dieses Kainsmal, in Form von Sachleistungen für einige, erst dann Sichtbar, wenn sie im Verkaufsbereich, gut sichtbar für andere, mit dem Bedürftigkeitsnachweis herumwedeln. Das wird speziell für Bezieher von Grundbedarf, ein spannender Vorgang werden.
    Da wäre sicherlich nicht nur G. Orwell stolz, auf derart technokratisches Machwerk.

    Bin gespannt, ob alle Beteiligten (die Nehmenden, die Gebenden, die Übergebenen) mit Würde, und vor dem Gesetz gleich behandelt werden. Irgendwie bin ich skeptisch, wenn ich mich schon jetzt so in der Gesellschaft umschaue.

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  9. Die Bürgerlichen verteidigen ihre Position. Bedauerlicherweise spielen dabei alle relevanten Gruppierungen mit. Die Lehrer zählen ishc - noch - selbst zu den Bürgerlichen.

    Ihre Kinder sollen es einmal besser haben. Diese schon etwas angejahrte Intention dient ihnen als Begründung für die Erhaltung ihrer Privilegien. Da ist es zweckmässig, den Wettbewerb ein wenig zu steuern. Wer wird seinen vielleicht etwas trägen und bräsigen Bürgerssohn wirklich dem fairen Wettbewerb mit dem Sohn eines Migranten von wo auch immer aussetzen wollen, wenn sich solche Ungemach vermeiden lässt? Womöglich haben die begabteren Kindern anderer Leute aus niederen Schichten auch noch linke Überzeugungen?

    Wehret den Anfängen. Die frühzeitige Selektion hat ihre guten Gründe. Wenn man unter sich bleiben will, müssen die unpassenden Kinder aussortiert werden, bevor ihre mögliche Überlegenheit sichtbar wird.

    Das ist bereits die Wirklichkeit, keine düstere Zukunftsvision.

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  10. Eine weitere Angelegenheit, die so offensichtlich falsch läuft und es deshalb nicht wundert, dass die Politik diese nicht auf der Agenda hat.

    Nicht dass irgendeine Regierung mal auf die Idee kommt, Politik für das Volk zu machen.

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  11. Was ich mich immer Frage? Ist das alles lediglich ein dummes Missgeschick? Ein Zufall? Ein ups? Ein: "Hätte nicht passieren dürfen (... ist aber dummerweise passiert)"?

    Oder werden die Politiker einfach von den richtigen Leuten beraten, die alles "ready-to-go" vorbereiten damit das Parlament es durchwinken kann, da spezifische Inhalte von zu vielen Parlamentariern gar nicht mehr richtig verstanden werden? Falls das ggf. so ist, haben sich die Wähler, wohl die falschen ausgesucht. Ob das wieder passiert, und wieder passiert, und wieder... ...?

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  12. Was ist denn so schlimm an unserem Schulsystem? Klar, Schule macht wenig Spaß aber was wäre denn gewonnen wenn wir die Kinder bis zur 6. oder 10. Klasse zusammen unterrichten würden?
    Ist es nicht so dass jede/r immer die Chance hat weiter zu lernen und selbst als anfänglicher Hauptschüler noch studieren kann wenn er es denn durchzieht? Ich finde unser System sicher nicht perfekt aber was an der Selektion so verwerflich ist sehe ich nicht ganz bzw macht eine Gesamtschule doch niemanden schlauer. Die Probleme liegen doch eher woanders.
    Oder habe ich was übersehen?

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  13. Hallo,
    Das Problem ist nicht der Lernerfolg. Das Problem ist, dass Schüler aus sozial schwachen Haushalten in Baden-Württemberg überhaupt nicht so weit kommen, dass man sich die Frage waren größerem Lernerfolg in alternativer Schulformen überhaupt stellen müsste. Dies liegt daran, dass in Baden-Württemberg wie in kaum einem anderen Bundesland die soziale Herkunft über den Schule erfolgt entscheidet. Da viele Jahre Grundschule nicht ausreichend sind, um diese Herkunft bezüglich der Schulleistungen auszuagieren, ist eine Trennung bereits in der vierten Klasse eine Zementierung des sozialen Standes, dass sie dazu führt, dass Kinder aus sozial schwachen Haushalten weiterhin „Schlechte“ Schulen besuchen, während Kinder aus besser gestellten Haushalten möglicherweise trotz schlechterer Leistungen „höherwertigere“ Schulen besuchen.

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  14. Ok, danke. Was meinst Du mit "nicht so weit kommen"? Man kann doch nach der HS die Werkrealschule etc. besuchen.
    Sozial Schwache haben also wenig Erfolg in der Schule, sie haben also oft schon zu Beginn der GS einen Rückstand und holen den in 4 Jahren nicht auf.
    Aber was ist die Alternative? Gehst Du davon aus das 6 (8?) Jahre "Grundschule"(also gemeinsames Lernen) diesen "sozialen Unterschied" auflösen? Das ist doch das "länger gemeinsam lernen". Wieso sollte das alleine etwas ändern? Die Kluft tut sich halt dann später auf, aber vorhanden ist sie weiterhin. Wieso schaut man immer nur auf die Bildungsabschlüsse? Wenn man die Korrelation der Einkommen von Eltern und Nachkommen betrachtet ergibt sich ein anderes Bild. Ich finde übrigens dass das Einkommen doch viel eher für "Erfolg im Leben" steht als die Qualifikation. In den USA ist diese Korrelation mit Abstand am stärksten, D liegt hier im Mittelfeld. Am dreigliedrigen oder Gesamtschulsystem alleine kann es nicht liegen, ich würde sogar sagen es ist zu vernachlässigen.

    Um diesen sozialen Unterschied weitestgehend auszuschalten braucht man individuelle Frühförderung im KiGa und der Grundschule, gleichzeitig muss man dann aber auch zugeben dass viele Eltern ihren "Job" nicht zufriedenstellend erfüllen und den Kindern nicht die Chancen eröffnen. Denn nur dann lässt sich rechtfertigen dass man die Kinder noch ein Stück mehr ihrer Verantwortung entzieht.

    Es ist zwar richtig dass man möglichst viel tun soll um den Kindern so früh wie möglich gleiche Chancen zu eröffnen, aber dann muss man diese individuelle Förderung im Kindesalter auch den "besseren" zugestehen, wobei diese dann ja auch wieder besser werden und die Schwächeren wieder abhängen, wenn auch auf einem insgesamt höheren Niveau.

    Und noch etwas verwirrt mich als Laien immer wieder: In BW entscheiden doch die Grundschulnoten wer auf welche Schule kommt. Deshalb habe ich nie verstanden wo die "Benachteiligung" denn nun stattfindet. Ein Kind hat 2,0 und kommt aufs Gymnasium, ein anderes hat 3,5 und kommt auf die Hauptschule. Was bringt dann ein Umbau der Sekundarstufe wenn die Weichen früher gestellt werden?

    Ich bin wahrlich kein Freund der Regierung, aber in meinen Augen hat die Dame Recht wenn sie sagt dass das "länger gemeinsam lernen" entzaubert werden muss.

    Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.

    Viele Grüße

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  15. Nun, die Sache ist die: je mehr vom Bildungsvorgang außerhalb der Schule stattfindet, etwa durch das Animieren der Eltern, das Besuchen von anderen Bildungseinrichtungen und Ähnliches, ist ein wichtiges des Sozialstaates des Kindes für dessen frühkindliche Entwicklung und damit die Entscheidung, welche Schulform es einmal besuchen wird. Je länger man Kinder gemeinsam lernen lässt, desto mehr nivellieren sich diese Unterschiede, und desto gleiche sind ihre Chancen. Dazu kommt, dass Noten als Differenzierungsmittel immer subjektiv sein müssen und starre Schemata wie der Gesamtdurchschnitt dazu sehr schlecht geeignet sind. Kinder aus „Guten“ Hause bringen oft bereits viele Kenntnisse mit, sei es ließe Grund Fertigkeiten oder eine erhöhte Sicherheit im Auftreten im Umfeld Schule. Dies resultiert fast ausnahmslos und automatisch in besseren Noten. Sie lernen leichter und haben mehr Spaß und auch mehr Unterstützung dabei.

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  16. Ok, im ersten Teil hast Du glaube ich etwas vergessen, ich bin mir daher nicht ganz sicher ob ich Dich richtig verstanden habe. Natürlich sollte der Staat dafür sorgen dass alle Kinder gleiche Chancen haben, aber das geht nunmal nicht.
    Egal wieviel frühkindliche Förderung der Staat bietet, ein Unterschied in der Erziehung wird immer gegeben sein und seinen Einfluss auf den Lernerfolg haben. Mit anderen Worten: Wenn kleine Kinder 8 Stunden täglich perfekt betreut werden gehen sie danach immernoch Playstation spielen oder ein Buch lesen. Und dieser Unterschied ist nicht weg zu bekommen, höchstens zu verringern. Hier sollte man sich mMn aber nicht der Illusion hingeben dass hier entscheidende Veränderungen erzielt werden können ohne die Rechte der Eltern und deren Zeit mit den Kindern massiv ein zu schränken und das ist weder umsetzbar noch wünschenswert.

    "Je länger man Kinder gemeinsam lernen lässt, desto mehr nivellieren sich diese Unterschiede, und desto gleicher sind ihre Chancen" Also eine Gesamtschule und alles ist gut? So wie in den USA? Eine Highschool deren Niveau insgesamt niedrig ist, wo die "Dropouts" dann die Rolle der hiesigen Hauptschüler übernehmen, wo das Highschoolzeugnis sowieso für Unis egal ist und die "extracurricular activities" entscheidend sind? Sicher, was den Bildungsabschluss angeht haben wir die Nivellierung, es hat (fast) jeder nen Highschool Abschluss, aber das ist doch nicht wünschenswert.

    Und zum Thema Umsetzbarkeit: Wir haben zu wenig Lehrer, Erzieher, Sozialarbeiter, Schulpsychologen, Material etc. Warum sollte man noch zusätzliche Milliarden in den kompletten Umbau der Infrastruktur stecken wenn es noch nicht mal für die Grundlagen reicht? Und ohne den kompletten Umbau der Infrastruktur ist ein Gesamtschulsystem nicht möglich.
    Und generell: Um ein System aufzubauen welches die Korrelation von sozialer Herkunft und Bildungserfolg vielleicht eventuell in Kombination mit vielen anderen Faktoren in manchen Ländern (die man nicht Mit D vergleichen kann)um 2% senken könnte soll man das komplette System verteufeln?
    Ne ne, da investieren wir die Milliarden lieber an anderer Stelle im Bildungssystem, Baustellen gibt es da zu hauf und da ist der Ertrag besser (Klassenteiler, Ganztag, KiTas etc.)

    Viele Grüße

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  17. Es kann nicht darum gehen, eine vollständige Gleichheit erzielen zu wollen, dies ist weder möglich noch wünschenswert. Stattdessen geht es darum, eine möglichst große Gleichheit der Chancen herzustellen. Natürlich wird man nie nivellieren können, dass das Elternhaus Einfluss auf die Erziehung hat. Auch das ist eigentlich gar nicht wünschenswert. Im derzeitigen Ausmaß zu verharren werde allerdings sehr gefährlich.

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