Mittwoch, 11. März 2009

Kommentierte Fundstücke 11.03.2009, 10.56 Uhr

In den USA nimmt der Anteil der säkularen Menschen zu, was er interessanterweise auch unter Bush tat.

Dem Erwerbslosen-Forum wurde von staatlicher Seite gedroht, einen strittigen Link "wegzuhacken".

Michael Schöfer beklagt sich über zu wenig Auswahl im Superwahljahr.

Die SZ bietet eine Übersicht über die letzte Maischberger-Sendung, in der immerhin Wallraff Clement beständig als Lobbyist beschimpft hat. Ich glaub die seh ich mir an wenn sie online steht.

Müntefering nähert sich ein wenig der LINKEn an. Sehr vernünftig ist dass er sagt, dass man sie nicht an der DDR messen sollte, sondern dass sie endlich den Raum bekommen sollte um in der Demokratie anzukommen.

In der SZ wird wieder einmal Lafontaine niedergeschrieben. Immerhin einmal mit Substanz. Untersucht wird der Rücktritt 1999, der sich heute zum zehnten Mal jährt. Nico Fried hat Recht damit wenn er sagt, dass an der Schröderpolitik auch Lafontaine Schuld ist, da mit seinem Rücktritt jede Opposition zu Schröder und seiner "Reformpolitik" wegfiel. Ohne jeden weiteren Beleg behauptet Nico Fried allerdings, dass es Deutschland ohne die "Reformen" Schröders heute schlechter ginge. Das kann man behaupten, aber man sollte wenigstens ein Argument dafür bringen. Das tut Nico Fried aber nicht.

Kommentare:

  1. Dass hier mit Sustanz niedergeschrieben wird, kann ich nicht sehen. Für mich handelt es sich bei dem Friedschen Artikel um übelstes Stammtischniveau. Ich empfinde den Mann als ziemliches Ärgernis. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie er 2005 Angela Merkel herbei-schrieb.

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  2. Nun, er argumentiert immerhin zur Abwechslung mal. Das ist besser als die übliche substanzlose Polemik.

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  3. Aber glaubst Du wirklich, daß Lafontaine als Wirtschaftsminister in der Lage gewesen wäre Schröders "Basta-Politik" etwas entgegenzusetzen? Ich meine nicht Inhaltlich. Das hätte er ohne Frage. Ich meine ob er alleine es gegen die Schröderia geschafft hätte die Reformen zumindest sozialer zu gestalten. Das wage ich in Anbetracht der Persönlichkeit Schröders und in Anbetracht seiner damaligen Stiefellecker sehr zu bezweifeln.

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  4. Sicher nicht. Ich sehe den Rücktritt auch nicht so. Ich erwähnte den Artikel auch nur, weil überhaupt mal Argumente vorkommen, mit denen man diskutieren kann.

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  5. Bin mal gespannt, was die SZ am 31. Oktober 2015 schreibt, da jährt sich nämlich zum zehnten Mal die Flucht von Franz Müntefering aus dem Amt des SPD-Parteivorsitzenden, als Andrea Nahles seinen Wunschkandidaten Kajo Wasserhövel verhinderte. Der sollte Generalsekretär der SPD werden. Komisch, darüber lese ich nie etwas, das wird Müntefering nicht angekreidet. Aber Lafontaine gilt lebenslang als Flüchtender.

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  6. Er ist übrigens nochmal geflüchtet, als Vizekanzler. Klar, wegen seiner kranken Frau, aber man die gleiche Argumentation auch hier bringen.

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  7. Maischberger
    Was? Walraff war dabei!
    Habe nur den Clement in Gro�aufnahme gesehen.
    Schon wieder der! Es reicht.
    Und weg.

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