Mittwoch, 28. Mai 2008

Expertenmeinungen gegen den Strom

Weil man uns Neo-Keynesianern immer wieder vorwirft, dass kein Ökonom auf unserer Seite wäre und es nur eine Lehre gibt, aus aktuellem Anlass ein Gegenbeispiel: im Manager-Magazin ist Paul Krugman im Interview und spricht sich gegen laissez-faire-Kapitalismus aus. Weitere Ökonomen mit anderer Meinung, die mir spontan einfallen:
- Sieglitz
- Heiner Flassbeck
- Gustav Horn
- Bofinger

Kommentare:

  1. Greg Menkiw nicht zu vergseen, der auch ein lesenswertes blog hat:
    http://gregmankiw.blogspot.com/

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  2. Bitte korrigieren: Mankiw

    'zeihung

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  3. Oehm, seit wann haben wir einen Laissez-faire- Kapitalismus?

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  4. @anonym

    Paul Krugman: "Ich bin Ökonom genug, um zu wissen, dass überbordende Eingriffe des Staates in die Wirtschaft schädlich sind. Aber die extreme Auslegung dieser Erkenntnis, wie wir sie in meinem Land in den vergangenen 20 Jahren erlebt haben, hat ein Maß an Armut und Ungleichheit erzeugt, das unerträglich ist."

    Das bedeutet, daß es der Markt EBEN NICHT im Selbstlauf richtet. Das krankt schon an der höchst unterschiedlichen Stärke der Marktteilnehmer. Außerdem ist die Wirtschaft kein Selbstzweck.

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  5. Naja, ist trotzdem kein Laissez-faire-Kapitalismus. Da gibts deutliche Unterschiede.

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  6. Stiglitz heißt der Mann, Joseph Eugene Stiglitz D:

    Und wenn man bedenkt, wie weit die wirtschaftspolitische Diskussion in Deutschland mittlerweile von der Chicagoer Schule und deren Thesen und Ansichten dominiert wird, muss man sogar jemanden wie (den eigentlich neoklassischen) Paul A. Samuelson zum "linken" Spektrum der Wirtschaftswissenschaften zählen, da der unter gewissen Umständen durchaus Staatseingriffe befürwortet. Anders als die Neoliberalen (definiert als Chicaoer Schule), die diese von vornherein als Marktstörung ablehnen.

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