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Montag, 21. Mai 2007
Fundstücke 21.5.2007
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Nachtrag zum Thema BILD auf Kreuzzug XIV.
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Komische CDU-Ansichten.
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Die Zeit zum Thema Zaun in Heiligendamm.
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Telepolis erklärt die Indizienlage, die zu den G8-Razzien geführt hat. Demnach reicht Googeln bereits aus, und die Polizei überwacht ohne Rechtsgrundlage sämtliche Computer.
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Gute SPD-Analyse.
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Selbiges zum Telekomstreik.
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Rewe glaubt nicht an Umsatzplus durch höhere Ladenöffnungszeiten.
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Analyse der LiPa.
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Sonntag, 20. Mai 2007
BILD auf Kreuzzug, Teil XIV
Darin schiebt die BILD in einem logischen Salto mortale die Schuld an "dem ganzen Chaos" el-Masri zu, der doch glatt wegen seiner Hautfarbe und ethnischen Herkunft sich hat entführen lassen. Die Folterung und Verschleppung wird als Unfall kleingeredet und keine Sekunde ausgelassen, um gegen den Deutschlibanesen zu pöbeln und Stimmung zu machen. Dass sie dabei diverse Grundrechte mit Füßen tritt scheint ihr nicht nur egal zu sein, sondern auch intendiert. Und da liegt der eigentliche Skandal, denn es ist kein Einzelfall: bereits in Sachen Kurnaz führte sich die BILD auf wie der SD persönlich.
O Afghanistan, where are thou?
Dass der afghanische Präsident sein Beileid ausspricht, hilft da wenig. Jeder weiß, dass er den Tag des Abzugs der ISAF nicht überleben würde, wahrscheinlich wird er schon vorher politisch kaltgestellt sein. Denn in Afghanistan formiert sich eine immer breitere Ablehnung der Bevölkerung gegenüber der ISAF, und die Forderungen, die sog. gemäßigten Taliban mit in die Regierung einzubeziehen häufen sich. Und eine solche Teilnahme wäre zwangsläufig der Anfang vom Ende der Mission. Dazu kommt, dass die umliegenden Staaten, unter ihnen auch und besonders Russland, langsam Ansprüche auf Mitreden anmelden. Zu legitimieren ist der Krieg schon lange nicht mehr, und nun wird er auch noch politisch verloren. Trotzdem wird die Bundesregierung daran festhalten müssen - zu sehr hat man sich auf diese Position festgelegt.
Fundstücke 20.5.2007
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Oskar Lafontaine zum Thema G8-Gipfel in der SZ.
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Chronik der LiPa.
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Ein empfehlenswerter Zeit-Artikel über den Beginn von 1968, besonders wegen der historischen Parallelen.
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Die Zeit über die Notwendigkeit, G8-Proteste zuzulassen.
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Noch einmal Zeit: Zusammenfassung der Geschehnisse um die G8-Razzien.
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Beeindruckender Bericht über Meinungsmache im Irak.
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Samstag, 19. Mai 2007
Sinn mal wieder widerlegt
BILD auf Kreuzzug, Teil XIII
Fundstücke 19.5.2007
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Interview mit Gisy in der SZ.
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Schäuble am Polarisieren.
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Über das erste Demoverbot in Heiligendamm.
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Über Biopiraterie.
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Die SPD Niedersachsen will Schröder für den Wahlkampf zurück.
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Ein Bäcker gegen die Discounter.
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Russland in Heiligendamm
Ab diesem Zeitpunkt war Merkel in der Defensive und versuchte mit Terrorparagraph und ähnlichem die Situation zu retten, was jedoch merklich misslang. Was aber resultiert daraus? Es ist offen möglich, die russische Oppression mit der deutschen zu vergleichen, ohne dass der deutschen Bundeskanzlerin vernünftige Gegenargumente einfielen. Zu Sowjetzeiten hätte man einen ganzen Strauß parat gehabt (man beachte das Wortspiel). Vor allem wird Russland nach dem G8-Gipfel eine ganze Reihe neuer Argumente für seine eigene Repression bereit haben: sehr her, wie es der freiheitliche Westen macht.
Donnerstag, 17. Mai 2007
Fundstücke 17.5.2007
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Sind wir nicht alle ein bisschen linksextrem?
Gerade bei Perspektive 2010 entdeckt:
Aus dem Verfassungsschutz-Bericht 2006:
Linksextremisten werten die Verschärfung der Sicherheitsgesetze nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 als eine neue Qualität “staatlicher Repression”. Sie nehmen auch die Sicherheitsmaßnahmen [..] zum Anlass, den aus ihrer Sicht permanenten Ausbau des Überwachungsstaates und die repressive Wirkung der dabei eingesetzten neuen Technologien anzuprangern, wie z. B. RFID-Chips, Gen- oder Biometrische Datenbanken, Kameraüberwachung öffentlicher Plätze.
Ja ja, so ist das: Alle, die Freiheit noch als etwas mehr betrachten als die Möglichkeit an den weltweiten Kapitalmärkten rücksichtslos zu zocken, sind dann sicherlich böse, böse Linksextremisten und Terroristen. Die Rechtsextremisten, die - wie jedes Jahr - eine steigende Zahl der Gewalttaten begehen, sind ja auch sicherlich harmloser als Menschen, die weder Schäubles Überwachungsstaat 2.0 noch ein Deutsches Reich 4.0 wollen. Denn den Rechtsextremen kann man die RFID-Chips ja gleich auf oder in die rasierte Hohlbirne pappen, sie sind also für den geplanten Überwachungsstaat einfach wartungsfreundlicher.
(via fefe)
Mittwoch, 16. Mai 2007
Fundstücke 16.5.2007
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Wut! beschreibt ein Erlebnis von mehr als nur einem Hauch von Apartheid.
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Montag, 14. Mai 2007
"Wirtschaftsexperten" bei der Arbeit
Arbeitspsychologie
Trotzdem wird das Wort von der "Flexibilisierung" wie ein Mantra vorgebetet. Dass mittel- und langfristig gesehen den Unternehmen so Kosten entstehen, weil die Mitarbeiter nicht so effizient sind, wie sie sein könnten, dass die Bezahlung der überlangen Arbeitszeiten katastrophal schlecht ist - das alles interessiert wie üblich nicht. Es wird noch großes Umdenken erforderlich sein.
Das Klima und der Vogel Strauß
Gerade zeigt sich wieder einmal ein Beispiel dafür; es geht um Klimaanlagen, die viel mehr CO2 auspusten als nötig. Das ist deswegen besonders ärgerlich, weil bessere Technik zur Verfügung stünde. Man müsste sie nur eben einsetzen. Und genau das tut die Autoindustrie nicht, sie fordert stattdessen mehr Zeit, während im Hintergrund orakelhaft die Drohung aufgebaut wird und steht, dass ein Insistieren auf schnelle Ersetzung der Geräte Arbeitsplätze vernichtet. Das ist das Totschlagargument der Industrie; alles, was man gerade nicht will, bedroht Arbeitsplätze und bietet auf der andere Seite eine hervorragende Legitimation für geplante Massenentlassung zwecks Aufstockung des Shareholder Value.
Wenn die Wirtschaft nicht mittels Gesetzen an die Hand genommen wird, mit verbindlichen Verpflichtungen, die nicht von einem Heer bezahlter Lobbyisten verwässert wurden, wird das nie etwas. Man nennt das Marktversagen beim Schutz Öffentlicher Güter. Das wissen sogar BWLer.
Freitag, 11. Mai 2007
Lesebefehl
BILD auf Kreuzzug, Teil XII
Kriegserklärung, Nachtrag IV
Kriegserklärung, Nachtrag III
Gleichzeitig gibt es aber auch Protest. Die SZ steht glücklicherwiese nicht mehr alleine da, mit der Zeit hat sich ein anderes unverdächtiges Leitmedium auf den Zug der Kritiker der Aktion aufgeschwungen und attackiert die Schäuble-Streiter mit ungewohnt harschen Worten. Weniger überraschend ist die starke Kritik bei der jungenWelt und der taz. Wie üblich sehr detailliert berichtet Telepolis, allein gestern gleich in zwei großen Artikeln. Sie SZ indessen gibt Attac-Mitbegründer Sven Giegold Platz für ein Interview, während sie auf der anderen Seite einen großen Beitrag zur Differenzierung der G8-Gegnerschaft leistet, was die Polizei und Staatsanwaltschaft bezeichnenderweise nicht taten. Um es kurz zu machen: Es kristallisiert sich eine klare Linie heraus, auf deren einer Seite rechtskonservative Leitmedien stehen (BILD, Spiegel, Welt), auf deren anderen sich alle die Medien formieren, die etwas ähnliches wie Bürgerrechte als Grundlage anerkennen und zumindest etwas Front gegen den Schäuble-Staat machen - mehr (Telepolis, SZ, taz, jW) oder weniger (Zeit) konsistent.
Fundstücke 11.5.2007
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Die große Lüge um das BGE.
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Hervorragender FR-Artikel zum Thema Sicherheit und Angst.
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Theatergruppe Bundestag.
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Neue Monitorberichte online: zum Asyl der Iraker, zur Umweltschutzselbstverpflichtung der Industrie, zu den Müllimporten, zum Mindestlohn.
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