Die Serie „Vermischtes“ stellt eine Ansammlung von Fundstücken aus dem Netz dar, die ich subjektiv für interessant befunden habe. Die „Fundstücke“ erhalten ausführlichere und thematisch gegliederte Hinführungen zu verschiedenen Artikeln aus den Weiten des Netzes dar. Um meine Kommentare nachvollziehen zu können, ist die vorherige Lektüre des verlinkten Artikels empfohlen; ich übernehme keine Garantie für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Zusammenfassungen. Für den Bezug in den Kommentaren sind nummerierte Zwischenüberschriften eingezogen, bitte auf die referieren. Dazu gibt es die „Resterampe“, in der ich nur kurz auf etwas verweise, das ich zwar bemerkenswert fand, aber zu dem ich keinen größeren Kommentar abgeben kann oder will. Auch diese ist geordnet (mit Buchstaben), so dass man sie gegebenenfalls in den Kommentaren referieren kann.
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Mittwoch, 30. September 2026
Zohran Mamdani sorgt bei LINKE-Wählenden für eine allgemeine Krankenversicherung, indem er das westdeutsche Stadtbild durch eine Antisemitismusdebatte verfassungsrechtlich reinigt - Vermischtes 30.09.2026
Dienstag, 29. September 2026
Rezension: Jonathan Parshall - 1942. Crux of War
Jonathan Parshall - 1942. Crux of War (Hörbuch)

Es gibt historische Themen, bei denen man sich mit Fug und Recht fragen darf, ob nicht genug Bücher zum Thema geschrieben worden sind. Der Zweite Weltkrieg gehört mit dem Amerikanischen Bürgerkrieg sicher zu den Epochen, die die meisten Regalfestmeter wissenschaftlicher Literatur aufweisen, von den zahllosen populärwissenschaftlichen Büchern und Zeitschriften ganz zu schweigen. Jonathan Parshall jedenfalls war der Überzeugung, dass eine mehrhundertseitige Beschreibung der Schlacht von Midway (hier rezensiert) noch Luft nach oben hat: mit "1942" legt er ein monumentales Epos vor, das den Krieg Monat für Monat, Kriegsschauplatz für Kriegsschauplatz analysiert. Er rechtfertigt das gewaltige Unternehmen damit, dass das Jahr 1942 die Crux des Kriegsverlaufs dargestellt hätte, jenes Jahr, in dem sich der Ausgang des Krieges entschied, auch wenn er sich noch reichlich blutig bis ins Jahr 1945 fortschleppte.
Montag, 28. September 2026
In Italien werden die Landtagswahlen in Ostdeutschland dank des israelischen Tankrabatts entschieden - Vermischtes 28.09.2026
Die Serie „Vermischtes“ stellt eine Ansammlung von Fundstücken aus dem Netz dar, die ich subjektiv für interessant befunden habe. Die „Fundstücke“ erhalten ausführlichere und thematisch gegliederte Hinführungen zu verschiedenen Artikeln aus den Weiten des Netzes dar. Um meine Kommentare nachvollziehen zu können, ist die vorherige Lektüre des verlinkten Artikels empfohlen; ich übernehme keine Garantie für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Zusammenfassungen. Für den Bezug in den Kommentaren sind nummerierte Zwischenüberschriften eingezogen, bitte auf die referieren. Dazu gibt es die „Resterampe“, in der ich nur kurz auf etwas verweise, das ich zwar bemerkenswert fand, aber zu dem ich keinen größeren Kommentar abgeben kann oder will. Auch diese ist geordnet (mit Buchstaben), so dass man sie gegebenenfalls in den Kommentaren referieren kann.
Samstag, 26. September 2026
Bohrleute 135 - Landtagswahlen im Osten, mit Ariane Sophie
Neben dem weltbewegenden Ereignis der niedersächsischen Kommunalwahlen haben in den vergangenen Wochen auch Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin gewählt. Die Ergebnisse können in keinem der drei für frohe Stimmung bei demokratisch gesinnten Menschen sorgen.
Dienstag, 22. September 2026
Bücherliste Erstes Halbjahr 2026
Ich komme gerade aus vielerlei Gründen nicht dazu, für alle Dinge, die ich lese, eigene Rezensionen zu erstellen. Deswegen lasse ich eine alte Tradition wieder aufleben und erstelle hier eine Übersicht über einige Titel, die ich in der letzten Zeit gelesen habe, mit einigen Anmerkungen. Die Titel dieser Liste wurden von Januar 2026 bis September 2026 gelesen. Alle Links führen zu Amazon; wenn ihr darüber bestellt, erhalte ich einen kleinen Anteil. Damit genug der Vorrede, los geht’s.
Samstag, 19. September 2026
Bohrleute 134 - Populismus der Mitte, mit Manuel Schwalm
Die Frage nach dem Ausweg aus der Krise der demokratischen Parteien ist eine, die angesichts des Wahldesasters von Sachsen-Anhalt und der zu erwartenden Katastrophe für die CDU in Mecklenburg-Vorpommern eine neue Dringlichkeit erhalten hat. Manuel Schwalm von der CDU hat als Antwort einen "Populismus der Mitte" gefordert. Ich habe ein Gespräch mit ihm darüber geführt, was er meint.
Freitag, 18. September 2026
Rezension: Martin Sabrow - Gewalt gegen Weimar. Zerreißproben der frühen Republik 1918-1923
Martin Sabrow - Gewalt gegen Weimar. Zerreißproben der frühen Republik 1918-1923
Die Frühphase der Weimarer Republik war von Gewalt gekennzeichnet. Deutschland schlitterte am Rand des Bürgerkriegs entlang und überschritt die Grenze lokal und temporär immer wieder. In der Wahrnehmung jedenfalls wird sie, wie das Vorwort des Herausgebers Martin Sabrow, "Die Republik der Gewalt", in diesem Sammelband darlegt, als eine gewalttätig-chaotische Epoche gesehen. Wie immer, wenn man genauer hinsieht, ergibt der Tiefenblick aber ein überraschend differenziertes Bild. Dieses wird durch die Autorinnen und Autoren des Bandes in ihren Aufsätzen kaleidoskopartig ausgebreitet.
Donnerstag, 13. August 2026
CDU-Terroristen aus Ceuta reformieren die Klimadebatte im Beutelsbacher Konsens - Vermischtes 13.08.2026
Die Serie „Vermischtes“ stellt eine Ansammlung von Fundstücken aus dem Netz dar, die ich subjektiv für interessant befunden habe. Die „Fundstücke“ erhalten ausführlichere und thematisch gegliederte Hinführungen zu verschiedenen Artikeln aus den Weiten des Netzes dar. Um meine Kommentare nachvollziehen zu können, ist die vorherige Lektüre des verlinkten Artikels empfohlen; ich übernehme keine Garantie für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Zusammenfassungen. Für den Bezug in den Kommentaren sind nummerierte Zwischenüberschriften eingezogen, bitte auf die referieren. Dazu gibt es die „Resterampe“, in der ich nur kurz auf etwas verweise, das ich zwar bemerkenswert fand, aber zu dem ich keinen größeren Kommentar abgeben kann oder will. Auch diese ist geordnet (mit Buchstaben), so dass man sie gegebenenfalls in den Kommentaren referieren kann.
Es ist sicherlich aufgefallen, dass ich gerade nur noch wenig schreibe. Die aktuelle Folge besteht daher teils aus alten Links und ist eher knapp gehalten. Ich schreibe bald ausführlicher etwas zum Stand des Blogs.
Dienstag, 4. August 2026
Amerikanische Interventionen in deutsche Blasenbildung sorgen für Widerstand im migrantischen Schienenersatzverkehr - Vermischtes 04.08.2026
Die Serie „Vermischtes“ stellt eine Ansammlung von Fundstücken aus dem Netz dar, die ich subjektiv für interessant befunden habe. Die „Fundstücke“ erhalten ausführlichere und thematisch gegliederte Hinführungen zu verschiedenen Artikeln aus den Weiten des Netzes dar. Um meine Kommentare nachvollziehen zu können, ist die vorherige Lektüre des verlinkten Artikels empfohlen; ich übernehme keine Garantie für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Zusammenfassungen. Für den Bezug in den Kommentaren sind nummerierte Zwischenüberschriften eingezogen, bitte auf die referieren. Dazu gibt es die „Resterampe“, in der ich nur kurz auf etwas verweise, das ich zwar bemerkenswert fand, aber zu dem ich keinen größeren Kommentar abgeben kann oder will. Auch diese ist geordnet (mit Buchstaben), so dass man sie gegebenenfalls in den Kommentaren referieren kann.
Dienstag, 28. Juli 2026
Jens Spahn und Lindsey Graham führen zusammen einen ausführlichen Reformdiskurs - Vermischtes 28.07.2026
Die Serie „Vermischtes“ stellt eine Ansammlung von Fundstücken aus dem Netz dar, die ich subjektiv für interessant befunden habe. Die „Fundstücke“ erhalten ausführlichere und thematisch gegliederte Hinführungen zu verschiedenen Artikeln aus den Weiten des Netzes dar. Um meine Kommentare nachvollziehen zu können, ist die vorherige Lektüre des verlinkten Artikels empfohlen; ich übernehme keine Garantie für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Zusammenfassungen. Für den Bezug in den Kommentaren sind nummerierte Zwischenüberschriften eingezogen, bitte auf die referieren. Dazu gibt es die „Resterampe“, in der ich nur kurz auf etwas verweise, das ich zwar bemerkenswert fand, aber zu dem ich keinen größeren Kommentar abgeben kann oder will. Auch diese ist geordnet (mit Buchstaben), so dass man sie gegebenenfalls in den Kommentaren referieren kann.
Montag, 27. Juli 2026
Bohrleute 133 - Immer Ärger mit der Rente, mit Klaus Seipp
Im Reformdiskurs ist die Debatte um eine umfassende Rentenreform gegenüber dem Gesundheitssektor und der Grundsicherung etwas ins Hintertreffen geraten, aber das ist für uns kein Grund, nicht mit einem Experten darüber zu sprechen. Mit Klaus Seipp von der Hans-Böckler-Stiftung spreche ich über die Geschichte der Rentenversicherung, ihre Herausforderungen, Lösungsvorschläge, die Beamt*innen und vieles mehr.
Montag, 20. Juli 2026
Ich verliere die Debatte
Stefan Pietsch hat mich gebeten, Stellung zu einem Artikel von Frank Lübberding zu beziehen. Er argumentiert, dass Deutschlands politische Krise weniger auf einzelne Regierungen als auf eine strukturelle Blockade des Parteiensystems zurückzuführen sei und vertritt die These, dass zwar rechnerische Mehrheiten für einen politischen Richtungswechsel existierten, diese jedoch wegen politischer Ausschlusskriterien nicht genutzt würden. Dadurch entstehe der Eindruck, Wahlen führten zwar zu neuen Regierungen, nicht aber zu neuer Politik. Als letzten echten Politikwechsel nennt der Autor den Regierungswechsel von 1998 zu Rot-Grün. Seitdem hätten sich zwar Koalitionen verändert, grundlegende Kurswechsel seien jedoch ausgeblieben. Angela Merkel habe gesellschaftliche Konflikte entschärft, indem sie Positionen ihrer politischen Gegner übernommen habe, etwa beim Atomausstieg. Dies habe zwar kurzfristig Stabilität geschaffen, langfristig aber die politische Auseinandersetzung und Korrektivfunktion der Opposition geschwächt.
Donnerstag, 16. Juli 2026
Religiöse Extremisten schaffen mit Graham Platner den Sonntag ab und kritisieren israelische Filme - Vermischtes 16.07.2027
Die Serie „Vermischtes“ stellt eine Ansammlung von Fundstücken aus dem Netz dar, die ich subjektiv für interessant befunden habe. Die „Fundstücke“ erhalten ausführlichere und thematisch gegliederte Hinführungen zu verschiedenen Artikeln aus den Weiten des Netzes dar. Um meine Kommentare nachvollziehen zu können, ist die vorherige Lektüre des verlinkten Artikels empfohlen; ich übernehme keine Garantie für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Zusammenfassungen. Für den Bezug in den Kommentaren sind nummerierte Zwischenüberschriften eingezogen, bitte auf die referieren. Dazu gibt es die „Resterampe“, in der ich nur kurz auf etwas verweise, das ich zwar bemerkenswert fand, aber zu dem ich keinen größeren Kommentar abgeben kann oder will. Auch diese ist geordnet (mit Buchstaben), so dass man sie gegebenenfalls in den Kommentaren referieren kann.
Anmerkungen zu Vertrauen - Die Blauen und die Buffs
Der britische Autor Chris Clarke hat in seinem Substack "Parables" eine Essayreihe mit dem Titel "Notes on Trust" geschrieben. Ich wollte sie zuerst im Vermischten verlinken, fand aber die Analyse, obwohl sie sich auf die britischen Verhältnisse bezieht, derart relevant und gut gelungen, dass mich stattdessen entschied, Chris direkt zu kontaktieren und ihn zu bitten, sie übersetzen zu dürfen. Er hat mir das freundlicherweise genehmigt. Der vierte Teil der Serie findet sich im Folgenden, die weiteren Teile werden in den nächsten Tagen online gehen. Chris hat sich zudem bereit erklärt, im Podcast der Bohrleute mit mir über seine Thesen zu sprechen.
In den vergangenen Tagen habe ich über einige Ursachen des geringen Vertrauens in die Politik geschrieben und dabei häufig Verständnis für die Schwierigkeiten moderner Regierungsführung geäußert. In diesem letzten Teil möchte ich mich jedoch einem Bereich zuwenden, in dem Politiker sich das Leben selbst unnötig schwer machen.
Ein guter Ausgangspunkt ist Kapitel 13 von Charles Dickens' erstem vollständigen Roman Die Pickwickier (The Pickwick Papers). Obwohl der Text vor fast 200 Jahren geschrieben wurde, bringt er den Kern des politischen Zynismus erstaunlich treffend auf den Punkt.
Mittwoch, 15. Juli 2026
Anmerkungen zu Vertrauen - Transparenz
Der britische Autor Chris Clarke hat in seinem Substack "Parables" eine Essayreihe mit dem Titel "Notes on Trust" geschrieben. Ich wollte sie zuerst im Vermischten verlinken, fand aber die Analyse, obwohl sie sich auf die britischen Verhältnisse bezieht, derart relevant und gut gelungen, dass mich stattdessen entschied, Chris direkt zu kontaktieren und ihn zu bitten, sie übersetzen zu dürfen. Er hat mir das freundlicherweise genehmigt. Der dritte Teil der Serie findet sich im Folgenden, die weiteren Teile werden in den nächsten Tagen online gehen. Chris hat sich zudem bereit erklärt, im Podcast der Bohrleute mit mir über seine Thesen zu sprechen.
Ich habe kürzlich zwei Beiträge über Vertrauen geschrieben. Im ersten vertrat ich die These, dass der Rückgang des politischen Vertrauens nicht auf zunehmendes Fehlverhalten oder schlechtere Regierungsarbeit zurückzuführen sei, sondern auf ein Umfeld, in dem Fehlverhalten und Versagen mit größerer Wahrscheinlichkeit aufgedeckt werden. Im zweiten Beitrag baute ich darauf auf und argumentierte, dass der Vertrauensverlust maßgeblich durch die intensive öffentliche Aufmerksamkeit des Informationszeitalters beeinflusst werde.
Dieser dritte Teil untersucht diese These ausführlicher und greift dabei auf einige internationale Vergleiche zurück. Im Mittelpunkt steht insbesondere die Idee des Moynihan-Gesetzes (Moynihan’s Law) im Zusammenhang mit politischem Vertrauen. Diese dem demokratischen US-Senator Pat Moynihan zugeschriebene Maxime lautet:
„Die Zahl der Menschenrechtsverletzungen in einem Land verhält sich stets umgekehrt proportional zur Zahl der von dort gemeldeten Beschwerden über Menschenrechtsverletzungen. Je mehr Beschwerden öffentlich geäußert werden, desto besser sind die Menschenrechte in diesem Land geschützt.“
Dienstag, 14. Juli 2026
Anmerkungen zu Vertrauen - Grundlegende Ursachen
Der britische Autor Chris Clarke hat in seinem Substack "Parables" eine Essayreihe mit dem Titel "Notes on Trust" geschrieben. Ich wollte sie zuerst im Vermischten verlinken, fand aber die Analyse, obwohl sie sich auf die britischen Verhältnisse bezieht, derart relevant und gut gelungen, dass mich stattdessen entschied, Chris direkt zu kontaktieren und ihn zu bitten, sie übersetzen zu dürfen. Er hat mir das freundlicherweise genehmigt. Der zweite Teil der Serie findet sich im Folgenden, die weiteren Teile werden in den nächsten Tagen online gehen. Chris hat sich zudem bereit erklärt, im Podcast der Bohrleute mit mir über seine Thesen zu sprechen.
Zuvor habe ich über vier „Scheinerklärungen“ für den Zusammenbruch des politischen Vertrauens im 21. Jahrhundert geschrieben (veranschaulicht durch die untenstehende Grafik). Mein zentrales Argument lautete, dass das Vertrauen nicht aus den Gründen zurückgegangen ist, die üblicherweise angenommen werden: weil auf den „Willen des Volkes“ nicht gehört werde, weil Regierungen ihre Aufgaben nicht erfüllten, weil die politischen Führer den Bezug zur Lebenswirklichkeit verloren hätten oder weil die Politik korrupt sei.
All diese Phänomene existieren zwar und untergraben das Vertrauen in unsere politischen Führer. Keines von ihnen ist jedoch neu oder hat sich gerade in dem Zeitraum besonders verschärft, in dem das Vertrauen tatsächlich dramatisch eingebrochen ist. Um die neue Politikverdrossenheit zu verstehen, müssen wir vielmehr die Rahmenbedingungen betrachten, unter denen Abgeordnete und politische Führer heute handeln.
Montag, 13. Juli 2026
Bohrleute Spezial 5 - Notes on Trust, mit Chris Clarke
Woher stammt der Vertrauensverlust in die Politik? Ist es, weil die Politiker*innen abgehoben oder korrupt sind? Weil sie inkompetent sind? Weil sie den Willen des Volkes missachten? Chris Clarke, Politikberater und Meinungsforscher, hat einen langen Essay zu dem Thema geschrieben, den wir hier diskutieren. In deutscher Übersetzung ist er bei Deliberation Daily veröffentlicht.
Anmerkungen zum Vertrauen - Scheinerklärungen
Der britische Autor Chris Clarke hat in seinem Substack "Parables" eine Essayreihe mit dem Titel "Notes on Trust" geschrieben. Ich wollte sie zuerst im Vermischten verlinken, fand aber die Analyse, obwohl sie sich auf die britischen Verhältnisse bezieht, derart relevant und gut gelungen, dass mich stattdessen entschied, Chris direkt zu kontaktieren und ihn zu bitten, sie übersetzen zu dürfen. Er hat mir das freundlicherweise genehmigt. Der erste Teil der Serie findet sich im Folgenden, die weiteren Teile werden in den nächsten Tagen online gehen. Chris hat sich zudem bereit erklärt, im Podcast der Bohrleute mit mir über seine Thesen zu sprechen.
Das Vertrauen in die Politik befindet sich auf einem historischen Tiefpunkt. Dies gilt weithin als anerkannte Tatsache. Es handelt sich um ein Phänomen, das in den vergangenen zwei Jahrzehnten viele populistische Aufstände in den westlichen Ländern befeuert hat. Dennoch wurde den zugrunde liegenden Ursachen häufig nicht die Aufmerksamkeit geschenkt, die sie verdienen.
Ich begann mich für dieses Thema zu interessieren, nachdem ich unzählige Fokusgruppen durchgeführt hatte, in denen ansonsten vernünftige Wähler mit einer stellenweise überwältigenden Verbitterung über Politiker sprachen. Anschließend beschäftigte ich mich mit der Literatur und den Daten darüber, woher diese Verbitterung stammt. Mein bleibender Eindruck ist, dass – auch wenn es nie ein goldenes Zeitalter des politischen Vertrauens gegeben hat – die gegenwärtige Entwicklung äußerst alarmierend ist. Sie lässt sich weder als vorübergehende Modeerscheinung abtun noch als neuer Normalzustand akzeptieren.
Donnerstag, 9. Juli 2026
Jens Spahn diskutiert in Polen mit NIUS über Trumps Normenverständnis und reformiert die Meinungsfreiheit - Vermischtes 09.07.2026
Die Serie „Vermischtes“ stellt eine Ansammlung von Fundstücken aus dem Netz dar, die ich subjektiv für interessant befunden habe. Die „Fundstücke“ erhalten ausführlichere und thematisch gegliederte Hinführungen zu verschiedenen Artikeln aus den Weiten des Netzes dar. Um meine Kommentare nachvollziehen zu können, ist die vorherige Lektüre des verlinkten Artikels empfohlen; ich übernehme keine Garantie für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Zusammenfassungen. Für den Bezug in den Kommentaren sind nummerierte Zwischenüberschriften eingezogen, bitte auf die referieren. Dazu gibt es die „Resterampe“, in der ich nur kurz auf etwas verweise, das ich zwar bemerkenswert fand, aber zu dem ich keinen größeren Kommentar abgeben kann oder will. Auch diese ist geordnet (mit Buchstaben), so dass man sie gegebenenfalls in den Kommentaren referieren kann.
Dienstag, 7. Juli 2026
Dieter Nuhr ärgert sich über einen dummen Witz von Keir Starmer über die AfD und die Klimakrise - Vermischtes 07.07.2026
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Dienstag, 30. Juni 2026
Die LINKE begibt sich mit Forderungen nach AfD-Verbot, Klimaschutz, Neutralität und Rentenreformen ins Abseits - Vermischtes 30.06.2026
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Freitag, 26. Juni 2026
Bohrleute 132 - Ein Ende im Iran?, mit Alexander Clarkson
Nachdem Trump neben seinem Algenpool auch einen Versailler Vertrag bekommen hat, ist es Zeit für Alex und mich, unsere Einschätzungen vom Beginn des Kriegs unter die Lupe zu nehmen.
Donnerstag, 25. Juni 2026
Kinderlose KI-Agenten führen Pogrome wegen beleidigenden Rückgängen in den Statistiken zu Normenkonflikten in den britischen Midlands durch - Vermischtes 25.06.2026
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Montag, 22. Juni 2026
Bohrleute 131 - Bückbürgertum und Reformdiskurs: Vermischtes der Woche 26-2026
Ariane und ich widmen uns den großen innenpolitischen Aufregertheme: das "Bückbürgertum" und die damit einhergehende Radikalisierung des Bürgertums und den Reformdiskurs.
Donnerstag, 18. Juni 2026
Reformierende Väter fühlen den ohnmächtigen Rechtsstaat und wählen eine arme Kinski - Vermischtes 18.06.2026
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Dienstag, 16. Juni 2026
US-Verfassungsrichter*innen schieben Klimaleugner*innen mittels eines Sondervermögens in die Fachebene der Brandmauer - Vermischtes 12.06.2026
Die Serie „Vermischtes“ stellt eine Ansammlung von Fundstücken aus dem Netz dar, die ich subjektiv für interessant befunden habe. Die „Fundstücke“ erhalten ausführlichere und thematisch gegliederte Hinführungen zu verschiedenen Artikeln aus den Weiten des Netzes dar. Um meine Kommentare nachvollziehen zu können, ist die vorherige Lektüre des verlinkten Artikels empfohlen; ich übernehme keine Garantie für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Zusammenfassungen. Für den Bezug in den Kommentaren sind nummerierte Zwischenüberschriften eingezogen, bitte auf die referieren. Dazu gibt es die „Resterampe“, in der ich nur kurz auf etwas verweise, das ich zwar bemerkenswert fand, aber zu dem ich keinen größeren Kommentar abgeben kann oder will. Auch diese ist geordnet (mit Buchstaben), so dass man sie gegebenenfalls in den Kommentaren referieren kann.
Fundstücke
1) Sondervermögen
Die ZEIT versucht etwas Licht ins Dunkel der Verwendung des Sondervermögens zu bringen. Es bleibt ein eher mühseliges Geschäft, das wohl nie einen Konsens ergeben wird. Was zählt als zusätzliche Investition? Wie viele Prozent der Mittel sind abgeflossen? Sind "bis zu" 95% der Mittel verschwendet, wie das ifo-Institut orakelt? Oder doch mindestens 75% sachgerecht verwendet, wie etwa Mark Schieritz jüngst behauptete? Ist es überhaupt realistisch, dass die Mittel bereits für zusätzliche Infrastrukturmaßnahmen ausgegeben werden? Ariane bemerkte jüngst auf Twitter (Link vergessen, sorry), dass ein Straßenbau bei Bremen, der als großer Erfolg des Sondervermögens ausgegeben wird, gar kein solcher sein kann, weil es unmöglich ist, die Straßenplanung in dieser kurzen Zeit überhaupt abzuschließen. In der Zwischenzeit sehen alle das Sondervermögen so, wie sie es bereits vor seiner Schaffung gesehen haben.
Die Rolle der derzeit viel diskutierten Strukturreformen betrachtet André Kühnlenz indes kritisch. Er argumentiert, dass der sinkende Kapitalstock in Deutschland ein absolutes Warnsignal sei (so weit, so Konsens) und dass die Strukturreformen als solche da erst einmal wenig tun können, weil sie allenfalls langfristige Wirkung haben und eher kontraproduktiv wirken könnten. Den Grund für diese Annahme sieht Kühnlenz darin, dass die deutsche Außenwirtschaft viel besser dastehe als die Innenwirtschaft und die eingebrochene Kaufkraft der Deutschen das zentrale Problem sei, weswegen die aktuellen Krisenantworten wenig zweckdienlich seien.
Es gibt auch gute Nachrichten: Kommunen investieren in Schulgebäude: Löst sich der Sanierungsstau? lautet die Frage eines Artikels, und wer die Substanz deutscher Schulgebäude kennt weiß, dass da tatsächlich sehr schnell sehr viel gemacht werden kann.
2) Klimaszenario
Die Nachricht, dass das Worst-Case-Szenario von der COP nicht mehr als relevant betrachtet wird, hat in den rechtsgerichteten Medien die erwartbaren Reflexe ausgelöst. Schlagzeile um Schlagzeile mit dem ungeheuer cleveren Wortspiel, dass die Apokalypse ausfallen würde, die von den Progressiven angeblich immer an die Wand gemalt werde. Dass außerhalb der Extremisten der Last Generation, Ende Gelände und Co mit diesem Szenario ohnehin keine Politik gemacht wurde, wird dabei geflissentlich ignoriert. Es ist ein klassisches Strohmannargument: etwas, das so gut wie niemand argumentiert hat, wird mit großem Popanz niedergerissen. Wer es ausführlicher braucht: Die ZEIT erklärt, warum die rechte Propaganda gegen die Klimaforschung nicht greift. Dabei ignorieren die Klimakrisenleugner*innen aber den anderen Teil der Streichungen: denn nicht nur wurde das Extremszenario nach oben gestrichen (das immer ein "wir tun gar nichts und machen weiter wie bisher" war, was ja extrem unwahrscheinlich war und sich automatisch erledigte), sondern auch das untere. Es ist mittlerweile unmöglich, den Temperaturanstieg auf 1,5 Grad zu begrenzen, und wenn man ehrlich ist, geraten selbst die 2 Grad komplett außer Reichweite. Das ist der viel relevantere Teil der Nachricht, denn auch dieser Anstieg ist bereits ein ernsthaftes Problem, und wir haben immer noch einen Anstieg um 3 Grad völlig im Wahrscheinlichkeitsspektrum. Diese Leute werden in zwei, drei Jahrzehnten wie völlige Spinner aussehen. Dazu kommen zunehmend die verfassungsrechtlichen Vorgaben für die Klimapolitik (die hier ausführlich erläutert werden) in den Blick, die Teile dessen, was gerade passiert, rechtswidrig machen könnten. Besonders Katharina Reiches Politik wäre hier betroffen.
3) Abschiebungen
Wenig überraschend gibt es massive Probleme mit den geplanten Abschiebezentren. Ich kann mich erinnern, schon oft darauf hingewiesen zu haben, was für ein Selbstbetrug das ist. Sie basieren auf der Vorstellung, dass man das Problem einfach outsourcen könnte. Nur - wie genau soll es funktionieren, Leute aus den unterschiedlichsten Ländern in Zentren in einem willkürlichen Drittland festzuhalten? Was soll dort mit denen passieren? Und warum sollte das Drittland das mitmachen? Die Nebensatz-Krokodilstränen über die massiven Menschenrechtsverletzungen, die darüber geweint werden, sind auch nur noch ekelhaft. Selbstverständlich bricht das sämtliche rechtsstaatlichen Grundsätze.
4) Einseitigkeit des SCOTUS
Die Demokratie in den USA geht immer weiter in die Brüche. In praktisch allen Fällen, in denen Redistricting-Fälle unter die Regel des shadow docket fallen (die Roberts eingeführt hat), geht die Entscheidung für Republicans aus. Und das ist die einzige Logik, die darin erkennbar ist. Wir hatten bereits vor einigen Vermischten einen Artikel über den Rechtsdrall des SCOTUS, und hierin lässt sich das gut erkennen. Gelegenheit macht natürlich Diebe: Kein Wunder, dass die Republicans immer absurd einseitigere Gesetze erlassen. Mit einem rechtsradikalen obersten Gerichtshof an ihrer Seite brauchen sie sich keine Sorgen machen. Das stellt insgesamt eine Rückkehr zu den Praktiken des 19. Jahrhunderts dar, die offensichtlich auch das Ziel der Republicans ist: ein Wahlrecht, das arbiträren Zuschreibungen folgt.
5) Kampf um die Brandmauer
Linnemann behauptet allen Ernstes, dass die Linken mit dem Begriff der Brandmauer die Debatte vergiftet hätten. Dabei war es die CDU selbst, die den Begriff in die Debatte eingeführt haben! Auch Linnemann selbst hat ihn immer wieder benutzt. Es ist, wie Simon Strick sagt, ein Zeichen für die Selbstradikalisierung der Bürgerlichen. Innerhalb von drei Jahren das eigene Konzept nicht nur komplett zu verleugnen, sondern auch in der Öffentlichkeit ständig massiv anzugreifen und es dann auch noch dem politischen Gegner unterzuschieben, ist schon eine Leistung. Dabei muss sich die Union das schon selbst zuschreiben.
6) Die Fachebene
Die taz hat eine Übersicht aus Hintergrundgesprächen mit Mitarbeitenden aus Ernährungs-, Wirtschafts- und Bildungsministerium geschaffen. Die Auswahl ist natürlich eine, die für die taz wenig überrascht, aber bietet ein ganz interessantes Stimmungsbild. Wesentlich spannender als die Tatsache, dass vor allem in Reiches Haus viel Ideologie betrieben wird, finde ich das "nitty gritty" der ganzen Vorgänge. Ich betone ja immer wieder, dass jede einzelne Streichung negative Konsequenzen hat, weil der ganze Kram ja durchaus mit Grund eingeführt wurde. An diesen kleinen Stellschrauben kann man das wieder schön sehen, und auch erkennen, auf welch granularer Ebene Politik eben häufig stattfindet und auch zwangsläufig stattfinden muss. Nichts davon spricht gegen Kürzungen und Reformen, aber sehr gegen die bescheuerte Rhetorik, dass man da irgendwie Kettensägen oder Rasenmäher verwenden könnte, ohne dass das Konsequenzen hat - alles hat Konsequenzen und Betroffene.
Resterampe
a) Richard Schneider dazu, warum sich keine Netanyahu-Alternative formiert. Klingt richtig und schmerzhaft vertraut.
b) Die ZEIT hat was zu Trumps strategischem Dilemma. Was für ein Idiot. Das schlägt echt noch George W. Bush.
c) Der VHD kritisiert Dobrindt. Völlig zu Recht.
d) Markus Söder erkennt langsam das ganze Ausmaß seiner strategischen Fehlleistung.
e) Johannes Franzen hat gute Gedanken zum neuen Michael-Jackson-Film. Mir geht es mit Rammstein und Kevin Spacey so.
f) Mal wieder neues Futter zum ewigen Streit um die Grenzsteuersätze. Da wird es auch nie einen Konsens geben.
g) Bei aller Liebe zum Engagement gegen Antisemitismus, aber in dem Fall scheint mir die Gemengelage schon etwas komplexer.
h) Nur bei der AfD wählt eine Mehrheit aus Frust und Protest. Aber: auch da sind es nicht mal 60%, und die Werte sind für die anderen Parteien auch absurd hoch.
i) Die Korruption der Trump-Regierung ist so lächerlich, so offen und so gigantisch, das spottet jeder Beschreibung. Die müssten alle für den Rest ihres Lebens in den Knast, mindestens.
j) Übrigens, wer Verwandte pflegt, soll nach den aktuellen Reformplänen auch weniger Rente erhalten. Die sind echt so bescheuert.
k) Die Rechtsextremisten in Israels Regierung tun auch alles, um die Vorwürfe gegen sie zu bestätigen. Fucking hell, was für Ghule. Dazu passt übrigens auch, dass die zunehmend versuchen, die Holocaust-Erinnerung zu instrumentalisieren ("Yad Vashem: Verfälschte Geschichte im Auftrag von Israels radikaler Regierung?", "Was will Yad Vashem eigentlich vermitteln? Direktor von Gedenkstätte Buchenwald skeptisch"). Ich warne jetzt schon seit einiger Zeit davor, dass der Anti-Antisemitismus-Konsens gerade überall zerbricht, und mit solchen Aktionen tragen die aktiv dazu bei.
l) Die Trump-Regierung versucht, eine rassistische Geschichtsschreibung offiziell zu verankern.
m) Am Ende des Vorbereitungsdienstes erfahren, dass es kaum Stellen gibt. Es ist einfach super-asozial. War bei uns damals auch so. Und gleichzeitig: Tausende offene Stellen an Schulen – Lehrermangel bleibt “Dauerbaustelle” (trotz Zuwachs).
n) The Woman Who Saved “Star Wars”: Marcia Lucas (1945-2026). Lesenswerter Tribut.
o) Die Welt (!) hat einen Artikel über "den neuen Hass auf die Beamten", in dem sie zeigt, dass die bei weitem nicht so schlecht sind wie ihr Ruf. Der Ruf, den vor allem die Welt mit ihrer Hetzkampagne befeuert. Aber ich nehme, was ich kriege.
p) Wer „Asyl“ sagt, darf bleiben? Damit ist es nun vorbei. Ich wette schon jetzt, dass das genau null Leute befriedigen wird.
q) CDU und CSU und Kommunikation: Gefährliche Arroganz. Haben Ariane und ich auch schon öfter festgestellt.
r) Warum diese Minderheitsregierung nicht funktioniert. Vielleicht auch mahnendes Beispiel.
s) Dorothea Siems findet die Idee gut, das Eigenheim für die Pflege heranzuziehen.
t) Eine umfassende Kritik an Laschet und seiner Haltung zum Ukrainekrieg.
u) Bei den Salonkolumnisten schreibt jemand über seinen Austritt aus der FDP: Flasche leer. Bin mal gespannt, inwieweit Kubicki nur der Konkursverwalter bleibt oder ob er die Partei nochmal stabilisiert. Siehe auch hier.
Fertiggestellt am 08.06.2026
Dienstag, 9. Juni 2026
Innovative Ideen fördern die Ungerechtigkeit von Reformen, vor allem bei Bafög empfangenden Autokraten - Vermischtes 09.06.2026
Die Serie „Vermischtes“ stellt eine Ansammlung von Fundstücken aus dem Netz dar, die ich subjektiv für interessant befunden habe. Die „Fundstücke“ erhalten ausführlichere und thematisch gegliederte Hinführungen zu verschiedenen Artikeln aus den Weiten des Netzes dar. Um meine Kommentare nachvollziehen zu können, ist die vorherige Lektüre des verlinkten Artikels empfohlen; ich übernehme keine Garantie für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Zusammenfassungen. Für den Bezug in den Kommentaren sind nummerierte Zwischenüberschriften eingezogen, bitte auf die referieren. Dazu gibt es die „Resterampe“, in der ich nur kurz auf etwas verweise, das ich zwar bemerkenswert fand, aber zu dem ich keinen größeren Kommentar abgeben kann oder will. Auch diese ist geordnet (mit Buchstaben), so dass man sie gegebenenfalls in den Kommentaren referieren kann.
Mittwoch, 3. Juni 2026
Die DB kauft NIUS, damit AfD-Beamte mit dem Heizungsgesetz Raucher*innen verprügeln können - Vermischtes 04.06.2026
Die Serie „Vermischtes“ stellt eine Ansammlung von Fundstücken aus dem Netz dar, die ich subjektiv für interessant befunden habe. Die „Fundstücke“ erhalten ausführlichere und thematisch gegliederte Hinführungen zu verschiedenen Artikeln aus den Weiten des Netzes dar. Um meine Kommentare nachvollziehen zu können, ist die vorherige Lektüre des verlinkten Artikels empfohlen; ich übernehme keine Garantie für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Zusammenfassungen. Für den Bezug in den Kommentaren sind nummerierte Zwischenüberschriften eingezogen, bitte auf die referieren. Dazu gibt es die „Resterampe“, in der ich nur kurz auf etwas verweise, das ich zwar bemerkenswert fand, aber zu dem ich keinen größeren Kommentar abgeben kann oder will. Auch diese ist geordnet (mit Buchstaben), so dass man sie gegebenenfalls in den Kommentaren referieren kann.
Mittwoch, 27. Mai 2026
Bohrleute 130 - Strukturelle oder standortbezogene Ursachen?, mit Ariane Sophie
Angesichts der Masse der widersprüchlichen Reformvorschläge unternehmen wir es, etwas Licht ins Dunkel zu bringen.
Dienstag, 26. Mai 2026
Psychotherapeut*innen verlangen eine Ruckrede von der AfD und lernen im Geschichtsunterricht von den Heterodoxien der kleinen Leute - Vermischtes 26.05.2026
Die Serie „Vermischtes“ stellt eine Ansammlung von Fundstücken aus dem Netz dar, die ich subjektiv für interessant befunden habe. Die „Fundstücke“ erhalten ausführlichere und thematisch gegliederte Hinführungen zu verschiedenen Artikeln aus den Weiten des Netzes dar. Um meine Kommentare nachvollziehen zu können, ist die vorherige Lektüre des verlinkten Artikels empfohlen; ich übernehme keine Garantie für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Zusammenfassungen. Für den Bezug in den Kommentaren sind nummerierte Zwischenüberschriften eingezogen, bitte auf die referieren. Dazu gibt es die „Resterampe“, in der ich nur kurz auf etwas verweise, das ich zwar bemerkenswert fand, aber zu dem ich keinen größeren Kommentar abgeben kann oder will. Auch diese ist geordnet (mit Buchstaben), so dass man sie gegebenenfalls in den Kommentaren referieren kann.
Donnerstag, 21. Mai 2026
Maaßen vergibt moderaten Democrats das Heizungsgesetz und verteidigt die Freiheit gegen die in Rom in Klausur gegangene Ulrike Meinhoff - Vermischtes 21.5.2026
Die Serie „Vermischtes“ stellt eine Ansammlung von Fundstücken aus dem Netz dar, die ich subjektiv für interessant befunden habe. Die „Fundstücke“ erhalten ausführlichere und thematisch gegliederte Hinführungen zu verschiedenen Artikeln aus den Weiten des Netzes dar. Um meine Kommentare nachvollziehen zu können, ist die vorherige Lektüre des verlinkten Artikels empfohlen; ich übernehme keine Garantie für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Zusammenfassungen. Für den Bezug in den Kommentaren sind nummerierte Zwischenüberschriften eingezogen, bitte auf die referieren. Dazu gibt es die „Resterampe“, in der ich nur kurz auf etwas verweise, das ich zwar bemerkenswert fand, aber zu dem ich keinen größeren Kommentar abgeben kann oder will. Auch diese ist geordnet (mit Buchstaben), so dass man sie gegebenenfalls in den Kommentaren referieren kann.
Dienstag, 19. Mai 2026
Cem Özdemir und Friedrich Merz diskutieren beim DGB über Youtube - Vermischtes 19.05.2026
Die Serie „Vermischtes“ stellt eine Ansammlung von Fundstücken aus dem Netz dar, die ich subjektiv für interessant befunden habe. Die „Fundstücke“ erhalten ausführlichere und thematisch gegliederte Hinführungen zu verschiedenen Artikeln aus den Weiten des Netzes dar. Um meine Kommentare nachvollziehen zu können, ist die vorherige Lektüre des verlinkten Artikels empfohlen; ich übernehme keine Garantie für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Zusammenfassungen. Für den Bezug in den Kommentaren sind nummerierte Zwischenüberschriften eingezogen, bitte auf die referieren. Dazu gibt es die „Resterampe“, in der ich nur kurz auf etwas verweise, das ich zwar bemerkenswert fand, aber zu dem ich keinen größeren Kommentar abgeben kann oder will. Auch diese ist geordnet (mit Buchstaben), so dass man sie gegebenenfalls in den Kommentaren referieren kann.
Freitag, 15. Mai 2026
Bohrleute 129 - Wenn China angreift, mit Andreas Fulda
Ein chinesischer Angriff auf Taiwan wäre ein Albtraum für die Bundesrepublik (und Taiwan, natürlich). Wer den Titel liest, kann sich fragen, ob es sich um eine temporale Subjunktion handelt oder den Konjunktiv II. Ist es ein Szenario oder eine Unausweichlichkeit? Ich spreche darüber mit Andreas Fulda, dem Politikwissenschaftler aus Nottingham, der den Titel geschrieben hat - und das daran hängende Buch.
Donnerstag, 14. Mai 2026
Faschisten bekommen zu viel Bürgergeld und träumen deswegen im Flugzeug von einer Minderheitenregierung mit dem Lebensstandard Mississippis - Vermischtes 14.05.2026
Die Serie „Vermischtes“ stellt eine Ansammlung von Fundstücken aus dem Netz dar, die ich subjektiv für interessant befunden habe. Die „Fundstücke“ erhalten ausführlichere und thematisch gegliederte Hinführungen zu verschiedenen Artikeln aus den Weiten des Netzes dar. Um meine Kommentare nachvollziehen zu können, ist die vorherige Lektüre des verlinkten Artikels empfohlen; ich übernehme keine Garantie für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Zusammenfassungen. Für den Bezug in den Kommentaren sind nummerierte Zwischenüberschriften eingezogen, bitte auf die referieren. Dazu gibt es die „Resterampe“, in der ich nur kurz auf etwas verweise, das ich zwar bemerkenswert fand, aber zu dem ich keinen größeren Kommentar abgeben kann oder will. Auch diese ist geordnet (mit Buchstaben), so dass man sie gegebenenfalls in den Kommentaren referieren kann.
Donnerstag, 7. Mai 2026
Durchschnittliche US-Wählende kritisieren trotz Social-Media-Verbot und Reformen die wachsende Soft Power Chinas - Vermischtes 07.05.2026
Die Serie „Vermischtes“ stellt eine Ansammlung von Fundstücken aus dem Netz dar, die ich subjektiv für interessant befunden habe. Die „Fundstücke“ erhalten ausführlichere und thematisch gegliederte Hinführungen zu verschiedenen Artikeln aus den Weiten des Netzes dar. Um meine Kommentare nachvollziehen zu können, ist die vorherige Lektüre des verlinkten Artikels empfohlen; ich übernehme keine Garantie für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Zusammenfassungen. Für den Bezug in den Kommentaren sind nummerierte Zwischenüberschriften eingezogen, bitte auf die referieren. Dazu gibt es die „Resterampe“, in der ich nur kurz auf etwas verweise, das ich zwar bemerkenswert fand, aber zu dem ich keinen größeren Kommentar abgeben kann oder will. Auch diese ist geordnet (mit Buchstaben), so dass man sie gegebenenfalls in den Kommentaren referieren kann.
Mittwoch, 6. Mai 2026
Rezension: Vladimir Zubok - A Failed Empire: The Soviet Union in the Cold War from Stalin to Gorbachev
Vladimir Zubok - A Failed Empire: The Soviet Union in the Cold War from Stalin to Gorbachev (Hörbuch)
Die Geschichte der Sowjetunion nach 1945 ist keine so blutige Geschichte wie die ihrer Zeit vorher. Nur die Kommunisten Asiens und Adolf Hitler können wohl auf einen ähnlichen Blutzoll verweisen wie Stalin, der Millionen seiner eigenen Untertanten direkt oder indirekt zu Tode brachte. Es ist in der erbitterten Auseinandersetzung mit den Nationalsozialisten und der Unterstützung der Westalliierten, dass die Sowjetunion zu einem Imperium wurde - und es ist im Gefolge der Reformversuche eines sklerotischen Systems durch Gorbatschow, dass eben dieses Imperium untergehen untergehen würde. Die Geschichte des sozialistischen Riesenreichs zwischen Stalin und Gorbatschow ist dementsprechend der Gegenstand des Buchs von Vladislav Zubok.
Dienstag, 5. Mai 2026
Katharina Reiche und Bardella verwandeln Deutschland beim Serien schauen in eine autofreie Region, um die Gesundheitsreform mit neuen Männern durchzubringen - Vermischtes 05.05.2026
Die Serie „Vermischtes“ stellt eine Ansammlung von Fundstücken aus dem Netz dar, die ich subjektiv für interessant befunden habe. Die „Fundstücke“ erhalten ausführlichere und thematisch gegliederte Hinführungen zu verschiedenen Artikeln aus den Weiten des Netzes dar. Um meine Kommentare nachvollziehen zu können, ist die vorherige Lektüre des verlinkten Artikels empfohlen; ich übernehme keine Garantie für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Zusammenfassungen. Für den Bezug in den Kommentaren sind nummerierte Zwischenüberschriften eingezogen, bitte auf die referieren. Dazu gibt es die „Resterampe“, in der ich nur kurz auf etwas verweise, das ich zwar bemerkenswert fand, aber zu dem ich keinen größeren Kommentar abgeben kann oder will. Auch diese ist geordnet (mit Buchstaben), so dass man sie gegebenenfalls in den Kommentaren referieren kann.
Montag, 4. Mai 2026
Bohrleute 128 - Träume von der Minderheitsregierung, mit Manuel Schwalm
Ariane und ich haben schon öfter über das Innenleben der CDU gesprochen, und ein Vorwurf war oft, dass wir keine Konservativen sind und keine Ahnung haben. Okay - dann reden wir mal mit jemand aus der CDU.
Donnerstag, 30. April 2026
Rauchende Verschwörungstheoriker*innen fliegen mit grünen Milliardär*innen im FCAS durch die kommunalen USA - Vermischtes 30.04.2026
Die Serie „Vermischtes“ stellt eine Ansammlung von Fundstücken aus dem Netz dar, die ich subjektiv für interessant befunden habe. Die „Fundstücke“ erhalten ausführlichere und thematisch gegliederte Hinführungen zu verschiedenen Artikeln aus den Weiten des Netzes dar. Um meine Kommentare nachvollziehen zu können, ist die vorherige Lektüre des verlinkten Artikels empfohlen; ich übernehme keine Garantie für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Zusammenfassungen. Für den Bezug in den Kommentaren sind nummerierte Zwischenüberschriften eingezogen, bitte auf die referieren. Dazu gibt es die „Resterampe“, in der ich nur kurz auf etwas verweise, das ich zwar bemerkenswert fand, aber zu dem ich keinen größeren Kommentar abgeben kann oder will. Auch diese ist geordnet (mit Buchstaben), so dass man sie gegebenenfalls in den Kommentaren referieren kann.
Dienstag, 28. April 2026
Bohrleute 127 - Herbst, Winter, Frühling und Sommer der Reformen, mit Ariane Sophie
Es klingt wie eine Episode “West Wing”: die beiden großen (nun ehemaligen) Volksparteien setzen sich an einen Tisch, um Bewegung in den Reformstau zu bringen. Jede Seite gibt liebgewonnene Besitzstände auf, und am Ende wird das Land für die Zukunft aufgestellt. Erhebende Musik. Was wir stattdessen haben ist die Kakophonie der wohl unbeliebtesten Regierung aller Zeiten, die vor den Scherben ihres ersten Jahres steht.
Gramsci hat in seiner Kindheit zu viel auf Bildschirme geschaut, weswegen er mit NIUS ganz nett Homosexuelle nach Russland remigriert - Vermischtes 28.04.2026
Die Serie „Vermischtes“ stellt eine Ansammlung von Fundstücken aus dem Netz dar, die ich subjektiv für interessant befunden habe. Die „Fundstücke“ erhalten ausführlichere und thematisch gegliederte Hinführungen zu verschiedenen Artikeln aus den Weiten des Netzes dar. Um meine Kommentare nachvollziehen zu können, ist die vorherige Lektüre des verlinkten Artikels empfohlen; ich übernehme keine Garantie für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Zusammenfassungen. Für den Bezug in den Kommentaren sind nummerierte Zwischenüberschriften eingezogen, bitte auf die referieren. Dazu gibt es die „Resterampe“, in der ich nur kurz auf etwas verweise, das ich zwar bemerkenswert fand, aber zu dem ich keinen größeren Kommentar abgeben kann oder will. Auch diese ist geordnet (mit Buchstaben), so dass man sie gegebenenfalls in den Kommentaren referieren kann.
Montag, 27. April 2026
Bücherliste Frühjahr 2026
Ich komme gerade aus vielerlei Gründen nicht dazu, für alle Dinge, die ich lese, eigene Rezensionen zu erstellen. Deswegen lasse ich eine alte Tradition wieder aufleben und erstelle hier eine Übersicht über einige Titel, die ich in der letzten Zeit gelesen habe, mit einigen Anmerkungen. Die Titel dieser Liste wurden von Januar 2026 bis XXX gelesen. Alle Links führen zu Amazon; wenn ihr darüber bestellt, erhalte ich einen kleinen Anteil. Damit genug der Vorrede, los geht’s.
Freitag, 24. April 2026
Bohrleute 126 - Welche Bedeutung, wenn überhaupt, hat die Ungarnwahl?, mit Alexander Clarkson
In Ungarn hat Viktor Orbàn nach 16 Jahren die Macht verloren. Welche Bedeutung hat das für Europa, falls es überhaupt eine hat? Ich diskutiere die Frage mit Alexander Clarkson.
Donnerstag, 23. April 2026
Rezension: Heinrich August Winkler - Zerreißproben. Deutschland, Europa und der Westen
Heinrich August Winkler - Zerreißproben. Deutschland, Europa und der Westen
Nachdem ich den ersten Sammelband mit Heinrich August Winklers Essays "Deutungskämpfe" (hier rezensiert) mit einigem Gewinn gelesen und rezensiert hatte, habe ich mir nun auch seinen zweiten, Fragen der Politik und Zeitgeschichte gewidmeten, zugelegt. In „Zerreißproben“ werden zwischen 1990 und 2015 erschienen Essays versammelt, die dementsprechend nicht mehr taufrisch sind, um es milde auszudrücken. Deswegen kann die Aufgabe des Bandes auch weniger sein, irgendwelche aktuellen Analysen zu bieten, ist der jüngste Essay doch mittlerweile schon fast strafmündig. Vielmehr erlaubt der Band einerseits einen Blick darauf, welche Perspektiven Winkler einnahm, was für eine spätere Winkler-Biografie sicherlich nützlich ist und einige Kenntnis über sein Denken vermittelt. Andererseits aber zeigt er gut auf, welche Debatten zu der jeweiligen Zeit geführt wurden und gibt in der Betrachtung derselben die Möglichkeit für Rückschlüsse über ihre Berechtigung und Beharrungskraft, aber ebenso auch darüber, welche sich als langlebig herausstellten.
Dienstag, 21. April 2026
Katharina Reiche reformiert den Tankrabatt - Vermischtes 21.04.2026
Die Serie „Vermischtes“ stellt eine Ansammlung von Fundstücken aus dem Netz dar, die ich subjektiv für interessant befunden habe. Die „Fundstücke“ erhalten ausführlichere und thematisch gegliederte Hinführungen zu verschiedenen Artikeln aus den Weiten des Netzes dar. Um meine Kommentare nachvollziehen zu können, ist die vorherige Lektüre des verlinkten Artikels empfohlen; ich übernehme keine Garantie für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Zusammenfassungen. Für den Bezug in den Kommentaren sind nummerierte Zwischenüberschriften eingezogen, bitte auf die referieren. Dazu gibt es die „Resterampe“, in der ich nur kurz auf etwas verweise, das ich zwar bemerkenswert fand, aber zu dem ich keinen größeren Kommentar abgeben kann oder will. Auch diese ist geordnet (mit Buchstaben), so dass man sie gegebenenfalls in den Kommentaren referieren kann.