Die Jugend in der Highschool ist für die meisten keine sonderlich positiv erinnerte Zeit. Die Veränderungen der Pubertät, erste sexuelle Erfahrungen, Ausgrenzung und allseitiges Unverständnis kennzeichnen den Lebensabschnitt kurz vor der Volljährigkeit und werden mit schöner Regelmäßigkeit in Highschool-Dramen ebenso wie in Highschool-Komödien verarbeitet. Für viele Jugendliche ist das allerdings keine Zeit, die sie als besonders positiv wahrnehmen, sondern eine, die von Entfremdung, Isolation und allen Arten von sozialen Ängsten gekennzeichnet ist. Es liegt daher näher als es vielleicht auf den ersten Blick den Anschein hat, die Highschoolerfahrung als Horrorgeschichte zu inszenieren. Im Graphic Novel "Black Hole" tut Charles Burns genau das. Das Resultat ist ebenso verstörend wie fesselnd.