Sonntag, 25. Februar 2007

Fundstücke

Die NachDenkSeiten zeigen die erschreckende Inkompetenz von Wirtschaftsminister Glos.
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Die FAZ schreibt von der sozialen Ungleichheit der Löhne. Wenn selbst solche reaktionären Blätter das langsam erkennen...
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Die NRW-Regierung versucht gerade mit Australien einen Deal auszuhandeln, 22.000 Tonnen Giftmüll zu übernehmen. Protestieren kann man hier.
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Feynsinn verlinkt eine Propaganda-, äh, Panorama-Sendung, in der - wieder einmal - in tendenziöser Weise über angebliche Killerspiele berichtet wird.
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Die Zeit berichtet von den Reaktionen auf den "Reforminfarkt" an den deutschen Schulen.
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Eine interessante Diskussion in der Zeit, dass Armut nicht allein vom Geld herkommt - und wieder einmal ein Plädyoer für den Mindestlohn. Es scheint langsam, als könnten nur Betonköpfe noch dagegen sein.
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Noch ein wenig genauer erklärt bei der LinkenZeitung: Wachstum schafft keine Arbeitsplätze.
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Gegen die Laissez-faire-Politik gegenüber den Heuschrecken regt sich immer mehr Kritik.
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Die Zeit problematisiert die SPD und von der Leyen.
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Arne Hoffmann verlinkt eine wirklich krasse Zitatliste der Leute um Henryk M. Broder und Politically Incorrect.

Kommentare:

  1. Die NRW-Regierung versucht gerade mit Australien einen Deal auszuhandeln, 22.000 Tonnen Giftmüll zu übernehmen. Protestieren kann man hier.


    Das ist doch aber schon beschlossen oder nicht? Ich dachte der Müll wäre schon unterwegs. Auf jeden Fall ist es doch besser das der Müll hier richtig entsorgt wird als sonst wo weggeschmissen wird. Da die deutschen Anlagen die besten auf der Welt sind, ist es doch sinnvoll hier einen neuen Geschäftszweig zu entwickeln in welchem viel Potential für Forschung und Unternehmen steckt.

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  2. Da bin ich ehrlich gesagt überfragt.

    In der Theorie wäre deine Intention ja richtig. Aber: Giftmüll bleibt Giftmüll. Es geht nicht um alte Tetrapacks, sondern vielmehr um hochgiftige Substanzen. Und das Zeug wird tage-, wenn nicht wochenlang über die Weltmeere geschippert. Das Risiko ist übermäßig hoch. Auch in Deutschland selbst kann viel passieren, und wenn das Grundwasser erst einmal verseucht ist, was dann? Scheiß auf die Arbeitsplätze, ich will überleben. Die sollen ihren Müll selbst entsorgen, schließlich haben sie ihn auch produziert, oder?

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  3. Ich bin mir der Gefahren durchaus bewusst... die Frage ist nur ob man das an dieser Sache festmachen kann. So viele Risiken die schon bestehen und nicht wahrgenommen werden bis es mal zu Crash kommt, ich weis nicht ob das dann noch viel ausmacht.

    Ich bezog mich mit meiner Aussage auf einen Artikel des Spiegel in welchem von diesem Transport berichtet wurde... da gehts auch um 22.000 Tonnen.

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  4. Naja, das macht DEFINITIV was aus, wenn 22.000 Tonnen Giftmüll ins Meer kippen! Klar ist das nur ein verhältnismäßig kleiner Teil der Scheiße, die täglich rumgeschippert wird, aber jede Tonne mehr, die unnötig herumgekarrt wird, erhöht das Risiko. Denk mal an die vielen Tankerkatastrophen allein in den letzten zehn Jahren. Nur ein Giftmüllschiff, das vor irgendeiner Küste havariert, und jeder Ölteppich wird der luxriöseste Badestrand dagegen sein.

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  5. Finde ich ja auch... deswegen wäre es ja das beste diese ganzen Länder die den Müll zu uns bringen bauen bald ihre eigenen Anlagen mit der Technologie Made in Germany.

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  6. Das klingt doch nach einem Plan. Oh mein Gott, wir beide sind uns einig, was ist nur los? :D

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