Mittwoch, 21. März 2007

Gewaltiger Eklat um Charlotte Knobloch

Als Vorsitzende des Zentralrats der Juden hat man es schwer. Da wird ein jüdisches Museum in München eingeweiht, und man ist nur Dienstags zur Vorbesichtigung und Donnerstags zur Eröffnung eingeladen, nicht aber Mittwochs zur Pressekonferenz. Was für ein Skandal! Antisemitismus aller Orten!
Bemerkt jemand die Ironie? Die Kritik von Knobloch ist auch wirklich schwer verdaulich:
"Durch den Rohbau hat mich mal das Baureferat geführt, seitdem wurde ich nicht mehr informiert." Sie habe den Eindruck, man wolle dokumentieren, dass "das Museum von der Stadt geführt wird und nicht zur Gemeinde gehört".
Selbstverständlich rudert der OB sofort zurück: alles nur ein Missverständnis, keine Sorge, ein dummer Fehler niederer Knallchargen.
Dass die Eröffnung durch einen solchen Eklat dermaßen überschattet werde, "versteht man auch im Ausland nicht", leitet ein Reporter seine Fragen an Ude ein.
Das muss man auch nicht verstehen.

Kommentare:

  1. Die gute Frau Knoblauch, ist halt über 80 Jahre und da sollte man Nachsicht haben, da die "Arme", etliche Rückrufe und Einladungen einfach mal vergessen hat.

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  2. Wenn die gute Frau K. allerdings bereits solche Demenzerscheinungen zeigt, stellt sich die Frage, ob es sinnvoll ist, ihr eine gerade Angesichts der deutschen Vergangenheit so sensible Position zu überlassen oder ob es nicht an der Zeit ist, jemandem die Verantwortung zu übertragen, der ohne Hilfe den Terminkalender lesen kann...

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