Donnerstag, 22. März 2007

Waffengesetze in einigen US-Bundesstaaten deutlich aufgeweicht

Einige US-Bundesstaaten, darunter der übliche Verdächtige Texas, haben das Recht auf tödlichen Waffeneinsatz bei Selbstverteidigung erheblich ausgeweitet. Nicht nur, dass nun auch das eigene Fahrzeug und der Arbeitsplatz als "zuhause" gelten, wenn es um Waffenbenutzung geht, auch die Annahme, es könnte zu tödlicher Gewalt kommen rechtfertigt bereits den tödlichen Schuss.
Jeglicher Einbrecher kann in den USA also nun straffrei erschossen werden. Es ist anzunehmen, dass dieses auf gewaltigen Druck der NRA hin beschlossene Gesetz die Zahl der durch Schusswaffen Getöteten in den USA von bisher 30.000 jährlich deutlich anschwellen lassen wird.

Kommentare:

  1. Schwierig insofern, als dass es in der Tat dem Missbrauch Tor und Tür öffnet.
    Grundsätzlich halte ich es für fragwürdig, wenn Privatpersonen im Besitz von Schusswaffen sind. Es gibt keinen stichhaltigen Nachweis dafür, dass der Besitz einer Schusswaffe das Leben sicherer macht, dafür aber eine signifikante Zahl an Beispielen dafür, dass Personen durch die eigene Schusswaffe oder durch aus Privathaushalten entwendete Schusswaffen zu Schaden gekommen sind.
    Weiterhin ist "die bloße Annahme einer möglichen Gewaltanwendung" als ausreichender Grund etwa so deutbar, dass man neuerdings auf einen schiefen Blick hin schießen darf... also, auch da bin ich skeptisch.
    Zu befürworten ist allerdings meiner Meinung nach, dass jemand, der einen anderen Menschen in akuter Notwehr umlegt, straffrei bleibt - und akute Notwehr besteht bereits dann, wenn sich ein Einbrecher in meinen vier Wänden befindet. Schade für den Einbrecher, aber nicht schade um den Einbrecher. Wenn ich keine Schusswaffe sondern einen Spaten benutzen muss, hat er immerhin eine faire Chance...

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  2. Schön das der "Anual FBI Crime Report" sowie die Erfahrungen der Polizeien in anderen Ländern als "nicht stichhaltig" gelten.
    Wie schon Pipi Langstrumpf sagte "Ich mache mir die Welt wie sie mir gefällt".
    Auch Ich bin dr Meinung das Waffen nicht in Bürgerhand gehören. Und da sind wir nicht alleine.
    Stalin, Hitler, Mao, Pol Pott, sie alle sind der gleichen Meinung und haben dies auch niedergeschrieben.
    Wo kämen wir schließlich hin wenn sich die Bevölkerung gegen Ihr Regime wehren könnte?
    Wenn interessiert es das trotz steigender Schußwaffenzahlen in den USA die Zahld er Toten durch Schußwaffen laut FBI auf dem neidrigdten stand seit fast 30 Jahren angekomen ist?

    Und das mit der fairen Chance find Ich goldig naiv.
    Denn der Verbrecher WIRD sich eine Schußwaffe illegal besorgen.
    Und dann landest du fair auf dem Friedhof.
    Du soltest vor allem daran denken das unte Kriminellen die Grundregel gilt "Tote können ncht mehr aussagen". Und sie können auch nicht mehr die Polizei verständigen.
    Wichtig in Amerika, wo wegen der Größe des Landes die nächste Polizeisttaion/ Sheriff`s office schon mal ein halbe Stunde Autofahrt weit weg sein kann.
    Aber was soll`s. Ich rede hier eh gegen die Wand.

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