Dienstag, 6. März 2007

Und wieder 5 Milliarden

Der Staat wirft wieder mit Geld um sich, dieses Mal sogar ungewollt: laut EU-Gerichtsbeschluss muss Deutschland den Aktionären 5 Milliarden nachbezahlen. Die Begründung sind Verstöße gegen die Deregulierungsbeschlüsse der EU.
Schön, dass immer ein wenig Geld da ist, um die, die ohnehin welches haben zu beschenken und dafür bei denen, die eh nichts haben zu kürzen. Da es um Körperschaftssteuern geht ist immerhin sicher, dass Kleinanleger nicht in den Genuss von Rückzahlungen kommen werden.

Kommentare:

  1. Wo steht denn das es um Körperschaftssteuern geht? Das war doch die "falsche" Besteuerung von Dividenden um die es hier geht.

    1. Sofort schauen ob ich vor 2001 von Aventis Dividenden bekommen hab *suchsuch* ;).

    2. Was diesen Fall ausmacht finde ich eine andere Sache. Ich finde es erschreckend so deutlich zu sehen das diese Urteile aus Luxemburg absolut sind und nicht anfechtbar. Dies ist also faktisch verpflichtend was von dort kommt...
    Denn an sich ist diese Entscheidung mEn nicht sinnvoll denn erstens könnte man das Geld gut im Haushalt gebrauchen und zweitens halte ich diese Behandlung nicht für logisch, da 1990 noch nicht ein solch ausgeprägter "freier Kapitalverkehr" bestand wie heute und solche Behandlung damit zumindest zu rechtfertigen, zumindest meines Erachtens nach.

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  2. In einem der Artikel stand auch was von Körperschaftssteuern. Habs aber grad nicht mehr parat.
    Die "vier Freiheiten" wurden bereits 1984 formuliert - im 1992er Programm. Und sind seither auch bindend.

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  3. Jaja, das ist mir schon klar das die da schon gültig waren, aber wenn wir ehrlich sind funktioniert diese ganze Sache doch eigentlich erst seit 10 Jahren richtig...

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  4. Sicher, aber was hat das mit dem Urteil zu tun? Wenn sie das umsetzen wollen, müssen sie doch solche Urteile fällen oder nicht?

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