Mittwoch, 7. März 2007

Klarheit zu Klar

In der Linkspartei wurde die Forderung laut, sich entschieden von der RAF abzugrenzen:
Die in der Sache berechtigte Kapitalismuskritik enthalte eine Reihe von "fragwürdigen Positionen", die von der Linkspartei nicht geteilt und schon gar nicht unterstützt werden könnten.
Und:
Es gebe nichts daran zu bemänteln, "dass Klar und die RAF an der Ermordung von Menschen beteiligt" gewesen seien. Es dürfe in der Linkspartei keinerlei Verständnis für die Anwendung von Gewalt als Mittel der Politik geben. Zugleich betonte Enkelmann, dass Klar trotzdem einen Anspruch auf Haftüberprüfung habe.

Und ich hatte meinen Glauben an die Vernunft der Linken schon fast begraben.

Kommentare:

  1. Hattest Du etwa erwartet, dass Lafontaine sich einen Bombengürtel anschnallt, Ackermann bombt oder dazu aufruft? Sowas fordert doch heute keiner mehr. Allerdings geht die Bändigung der Raubtierkapitalisten schon lange kräftig in die Hose und Selbstbeschränkung ist ein da ein Fremdwort. Wohin das führt, wird man abwarten müssen.

    Gruß

    Alex

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  2. Gott bewahre nein, aber ich hatte schon gedacht, Artikel wie der der jW wären typisch...

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